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Wohin mit Weihnachtskarten, Briefen, Ansichtskarten | antetanni sagt was

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Alle Jahre wieder…

antetanni-sagt-was_Wohin-mit-WeihnachtskartenNoch zwei Monate, dann ist Weihnachten. Und?

Ich bin in eigener Sache missionarisch unterwegs. Ganz für mich alleine…

Meine Lebensaufgabe – ich wiederhole mich hier mantramäßig – ist ja das Auf-, Aus- und Umräumen. Alles mit dem hehren Ziel, über die äußere Ordnung zu selbigen im Inneren zu gelangen.

Leider steht mein Ziel in einem großen Widerspruch zu meiner Jäger-und-Sammler-Mentalität. Seufz. Was mich aber nicht davon abhält, den Weg immer und immer wieder zu begehen und so gelingt es mir Stück für Stück mehr, mich von bislang heiß und innig geliebten Dingen aus grauer Vorzeit zu verabschieden. Das ist herrlich befreiend.

Bei Büchern bin ich – mangels Vorhandensein eines genügend großen Bücherregales – dazu übergegangen, Bücher zu lesen und im Anschluss entweder weiterzugeben/zu verschenken oder zu verkaufen (meistens jedenfalls).* Für meinen Mann eine undenkbare und ganz grauselige Vorstellung. Er tut sich ja schon schwer, Bücher – auch an mich 😉 – auszuleihen. Ich jedoch lese Bücher eher nicht ein zweites Mal (das habe ich bislang vielleicht bei zwei oder drei Büchern getan und tatsächlich befinden sich diese noch immer irgendwo in meinem Besitz…und stauben jetzt vor sich hin…) und ich habe nicht das Gefühl, all diese Druckwerke, so gern ich den ein oder anderen Inhalt verschlungen habe, aufheben zu müssen. Für wen? Wozu? Auch Bücher und Geschichten haben ihre Zeit und ich glaube nicht, dass der Schüler irgendwann Krimis und Romane lesen möchte, die zu meiner Zeit en vogue waren. Klar, die Klassiker stehen im Wohnzimmer im Regal, aber eben nicht die etwas trivialeren Unterhaltungsschmöker. Alles gut so für mich. Aber ebenso alles noch viiiiel stärker ausbaufähig, wie der folgende Absatz zeigt. 😉

*Hier möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich im Blog einen Flohmarkt eingerichtet habe (der Link ist oben auf der Seite fest installiert). Aktuell gibt es Bastel- und Handarbeitsbücher, Kinderbücher und Spiele im Angebot. Außerdem genähte Einzelstücke von antetanni (zum Kauf oder auch im Tausch gegen was auch immer – Angebote und Ideen sind herzlich willkommen). Der Bücherflohmarkt für Große mit den Romanen und Krimis wird in Kürze aktualisiert, hier liegt ein Stapel an Büchern, die fotografiert werden wollen. Neu hinzugekommen ist auch noch ein Flohmarkt für Zeitschriften

Nachtrag Juni 2016: Inzwischen sind die Flohmarktseiten deaktiviert, nachdem ich viele Bücher im Freundes- und Bekanntenkreis verschenkt habe. Der Rest wanderte ins öffentliche Bücherregal im Gemeindezentrum, sodass hier wieder mehr Platz für Neues ist. Mal schauen, wie ich damit umgehe, wenn ich den nächsten Schwung Bücher aussortiere…

* * *antetanni_Buecher-Flohmarkt_Kinderbuecher_alle_EUR_3,00

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Was aber ist mit anderen Dingen? Stand heute sind es noch genau zwei Monate bis Weihnachten. Und so stelle ich mir aktuell schon die Frage nach idealen Lösungen für das Verstauen der Weihnachtspost. Ich erfreue mich – gerade in Zeiten von E-Mail, WhatsApp & Co. – sehr an (handgeschriebenen) Grüßen, egal ob zu Weihnachten oder zum Geburtstag oder einfach so zwischendurch. Wie schön ist es, wenn ich weiß, dass sich da auf der Absenderseite jemand Gedanken um mich gemacht hat, dass er oder sie sich die Zeit genommen hat, sich hinzusetzen und handschriftliche Worte an mich zu richten. Ich schätze dies sehr. Daher mag ich mich von Grüßen dieser Art nur ungern trennen.

* * *antetanni-sagt-was_Weihnachtskarten_2012

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Während der Advents- und Weihnachtszeit hängen die Weihnachtskarten im Wohnzimmer und bislang werden sie im Januar mit einem schönen Band zusammengebunden und in eine Kiste zu den Karten der Vorjahre gelegt. Über die Jahre hat sich hier auch ganz schön was angesammelt (danke an euch alle, liebe Freunde, liebe Verwandte, die ihr uns immer wieder mit selbst geschriebenen Grüßen erfreut! ♥)!

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antetanni-sagt-was_Weihnachtspost_2007

* * * antetanni-sagt-was_Weihnachtspost_2012

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Ein Freund legt seit langer Zeit Jahresordner an, in die alles gepackt wird, was sich Erhaltenswertes über das Jahr ansammelt, ob Einladungen, Zeitungsausschnitte, Geburtstags- und sonstige Grußkarten, mal ein einzelnes Foto usw. Die Idee finde ich ganz großartig, aber ich konnte mich noch nicht aufraffen, ein solches Projekt für mich anzugehen. Und doch lässt es mich nicht los…

Über Vanessa von sternenwind bin ich vor langer Zeit auf den Blog scrap-Impulse von Barbara gestoßen (und mache bei ihr mehr oder weniger regelmäßig bei ihrem netten Freitags-Füller mit – immer wieder ein wunderbarer Einstieg ins Wochenende, wie ich finde ♥). Ihr Blog gefällt mir insgesamt sehr gut. Und bei ihr habe ich vor Monaten schon genau einen Beitrag zu diesem Thema der Weihnachtspost gelesen, den ich jetzt endlich mal hier verlinken möchte. Sie hat tolle Ideen, wie man die geliebte Post nicht herumliegen und doch schön präsentieren oder aufbewahren kann. Danke, Barbara, für diese tollen Ideen!

Wunderbar inspirierend in Sachen Ordnung aller Art ist übrigens der Blog von Fräulein Ordnung. Alleine der Name ist Programm. Hier lese ich gerne mit. So, und jetzt weiter, die Bücher für den Flohmarkt wollen sortiert/fotografiert werden und in Kürze geht es zudem nach draußen: Die Sonne strahlt heute als ginge es um alles :-). Der Schüler hat gleich ein Fußballspiel, da freue ich mich, heute zuschauen zu können. ♥

Ach ja, eines noch: Passend zum Thema Ordnung hat Maria heute einen Gastbeitrag in ihrem Blog veröffentlicht. Hier schreibt Mirko Schubert über Stressvermeidung beim Bloggen. Und in seinem Blog Digitaler Minimalismus gibt er viele (weitere) Tipps zum Thema der elektronischen Ordnung. Sehr lesenswert. Danke, Maria, für diesen Tipp bei dir im Blog. Und danke, Mirko, für die Gedankenanstöße!

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5 Kommentare zu “Wohin mit Weihnachtskarten, Briefen, Ansichtskarten | antetanni sagt was

  1. Na dann auch mal von meiner Seite aus danke für die Verlinkung! Freut mich, dass es Dir gefällt 🙂
    Liebe Grüße,
    Mirko

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  2. Hallo Anni!

    Ich fühle mich gerade ertappt, denn mir geht es wirklich sehr ähnlich wie Dir. Ich miste aus und alles ist endlich wunderschön aber dann fange ich wieder an zu jagen und zu sammeln. Der Kostnixladen hat nicht nur sein Gutes, weil ich dort meine Sachen verschenken kann. Ich nehme halt immer wieder auch etwas mit.

    Was gut ist – Bücher, die ich gelesen haben, kommen auch gleich wieder zurück. Aber da heißt es halt konsequent sein.

    Da fällt mir ein, dass ich ein Beitragsthema schon seit längerem im Kopf habe. Werde ich nun gleich in meine Themenliste eintragen.

    Freut mich total, dass Dir der heutige Gastbeitrag so gut gefallen hat! Danke fürs Verlinken!

    lg
    Maria

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