Schnittbogen und Nähzeitschriften | antetanni sagt was zum Wohin damit…

Wohin mit dem Schnittbogen, wenn…
antetanni-sagt-was_Ordnung_Naehzeitschrift+Schnittbogen_Abheftschiene_TeaserTrotz aller Stehsammler und Ordner stand ich lange vor einem ganz anderen Problem…

Wohin mit dem Schnittbogen, war dieser erst mal aus der Nähzeitschrift herausgetrennt?! So hatte ich die Nähzeitschriften zwar ordentlich in einem Stehsammler gesammelt, die einmal herausgetrennten Schnittbogen jedoch steckten nun lose in der jeweiligen Ausgabe und kaum zog ich eine Zeitschrift raus, plumpste der Schnittbogen nach unten. Wehe wenn ich zwei oder mehrere Zeitschriften auf einmal fasste… zu schnell sind die Schnittbogen verwechselt – sieht für mich doch einer wie der andere aus… 😉

Abhilfe musste dringend her.

Schon lange lege ich Kataloge und Prospekte, die ich im Büro aufzubewahren möchte, die zu dick oder aber ungeeignet zum Lochen sind, mittels Abheftschienen ab. Warum diese clevere Lösung nicht auch am Näharbeitsplatz zuhause anwenden…

Die Zeitschrift wird einfach in die Schiene eingehängt und dank der Lochung kann die Schiene dann samt Heft in einen Ringordner geheftet werden.

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Wohin aber mit den Schnittbogen, wenn diese nicht mehr in der Nähzeitschrift befestigt sind? Da half die beste Abheftschiene nichts… So habe ich auf klassische A4-Prospekthüllen mit Lochrand und auf die guten alten Heftstreifen zurückgegriffen.

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Und so funktioniert es:

Nähzeitschrift in Abheftschiene einhängen → Schnittbogen in Prospekthülle stecken → Hülle auf den Heftstreifen heften → Abheftschiene darüber ebenfalls auf den Heftstreifen heften → Häkchen umbiegen → Fertig. Nun ist der Schnittbogen zusammen mit der Nähzeitschrift aufbewahrt und das Ganze lässt sich in einem Stehsammler aufbewahren oder man heftet die Zeitschrift komplett mittels Trennstreifen in einen Ringordner.

In zusätzliche Prospekthüllen können so auch noch die vom jeweiligen Schnittbogen abgepausten Schnitte gepackt und ebenfalls hintendran geheftet werden. So bleiben alle Schnitte bei der Anleitung und beim Heft. Clever, oder?

Abheftschienen, Trennstreifen und Prospekthüllen gibt es im Fachgeschäft für Bürobedarf. Zusammen kostet das etwa 0,60 Euro, wovon die Abheftschiene mit rund 50 Cent noch das teuerste Teil ist. Für mich eine Investition, die sich gelohnt hat, liebe ich es doch, Dinge praktisch zu organisieren und damit weiter Ordnung zu schaffen…

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Wie bewahrst du Schnitte, Original-Schnittbogen und Nähzeitschriften auf?

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Zum Nähen komme ich derzeit nicht. Das liegt daran, dass meine Nähmaschine beim Kundendienst ist. Das Gute daran ist, dass ich somit zum Ordnung schaffen komme. Ich liebe ja praktische Dinge, vor allem rund um Schreibtisch oder den Näharbeitsplatz. Schächtelchen für allerlei Krimskrams, da geht mir das Herz auf. Da sich aber zwischenzeitlich ganz vieles angesammelt hat, sind Ausmisten, Entrümpeln, Entsorgen die Stichworte schlechthin in diesen Tagen für mich → klick! Verlinkt, weil das Thema der Schnittbogenaufbewahrung bestimmt eines ist, das viele Kreative umtreibt, hier: * meertje *.

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♥ antetanni freut sich über dein Gefällt mir und über nette Kommentare! ♥

16 Gedanken zu „Schnittbogen und Nähzeitschriften | antetanni sagt was zum Wohin damit…

    1. antetanni Autor

      Ich hab einiges aussortiert, somit beschließe ich in Kürze den Kruschteltag für mich und lobe mich ein bisschen selbst. 😉
      Zur Belohnung gibt’s vielleicht noch eine Folge „Suits“… ♥
      Hab du auch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start morgen in die neue Woche!

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  1. Tante Jana

    Die Schienen muss ich unbedingt recherchieren, die kannte ich bislang nur so ähnlich aber viel teurer für Zeitungen.
    Eine Möglichkeit für die Schnittbögen in Zeitschriften ist auch ein langer Gummi. Das habe ich schon gemacht. Oder eine etwas zurechtgestutzte Prospekthülle auf die letzte Seite der Zeitschrift geklebt, z.B. Mit etwas doppelseitigem Klebeband.
    LG Jana

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    1. antetanni Autor

      Ahhh, die Idee mit den Prospekthüllen und doppelseitigem Klebeband habe ich schon in Nähbüchern oder Reiseführern genutzt, wenn die Schnittbögen/Karten herausgetrennt waren und es keinen Einband zum Einstecken gab. Eine weitere Lösung sind da tatsächlich auch (durchsichtige) Bucheinbände, sodass man auf der Rückseite die Karten/Bögen in die Lasche einstecken kann.
      Danke für deine Tipps+Tricks!
      Hab einen guten Start in die neue Woche, frohes Schaffen 😉 bei allem, was du tust und viele Grüße

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  2. tantejessi

    Ich habe auch alles in Klarsichthüllen mit einem Etikett vorn drauf geklebt, wohin was gehört. Aber so ist das natürlich auch eine super Idee. So mal es ja immer mehr wird. und meine Schnellhefter bald platzen! *hihi*
    Ich wünsche dir einen schönen Wochenstart! 🙂

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    1. antetanni Autor

      Ein beschriftetes Etikett kann ich jetzt noch ergänzen, das ist ein guter Tipp, vor allem, wenn ich z. B. mehrere Schnitte aus einem Heft abgepaust und abgelegt habe. Danke für deine Gedanke dazu!
      Hab du auch einen guten Start in die neue Woche mit hoffentlich viel Sonnenschein (vom Himmel oder sonst eben im Herzen ♥)

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  3. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Anni!

    Ich bewahre die Schnitthefte liegend auf und der Schnitt ist einfach drin. Eigentlich plumpst da nichts raus bzw. habe ich nicht so viel Bedarf, da ich nicht viele Hefte habe. Deine Idee finde ich sehr gut, wenn ich mehr Hefte hätte, würde ich mir das glatt überlegen.

    lg
    Maria

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    1. antetanni Autor

      Liegend hatte ich auch lange. Ich bin vor Jahren aber auf eine vertikale Ablage – ob zuhause oder im Büro – umgestiegen, da ich somit auf einen Blick sehe, was in einem Ordner/Stehsammler/in einer Hängemappe drin ist (siehe mein Beitrag über des Schülers Hängeregistratur, die kann ich nur empfehlen!!!!). Hätte ich bei mir am Schreibtisch noch einen Rollcontainer, würde ich die Hefte/Schnittmuster auch in der Hängeregistratur aufbewahren. So aber ist die Stehsammlerlösung sehr praktisch für mich oder auch das Abheften in Ordnern. So sehe ich auf dem Rücken der Ordner/Sammler sofort, was/welche Hefte da drin sind.
      Falls es also bei dir mehr Hefte/Bücher werden sollten, komm‘ gerne auf meine Idee zurück. 😉 ♥

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      1. widerstandistzweckmaessig

        Hallo Anni!

        Ja, das leuchtet ein. Bei 2-3 Schnittheften zahlt sich das allerdings wirklich nicht aus.

        Derzeit nähe ich auch lieber direkt aus dem Internet nach. Und Bekleidung bin ich sowieso nicht so der Fan beim Nähen, mehr praktische Dinge.

        Aber Deine Tipps finde ich super, wenn man es braucht und ich werde mir das auf jeden Fall merken.

        lg
        Maria

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  4. Pingback: Schnittbogen und Nähbücher | antetanni zu Gast bei Frau Augensternchen | antetanni

  5. Pingback: Zu Gast in Augensternswelt: antetanni über die Aufbewahrung von Schnittmustern und Anleitungen – Augensterns Welt

  6. Anne

    Ach, das ist ja mal eine tolle Idee! Bei mir fliegen die Schnittbögen auch immer einzeln rum. Allerdings wird diese Variante bei gefühlten 100 Nähzeitschriften dann doch etwas teuer… hm…
    Cool finde ich allerdings, dass man dann noch die bereits abgepausten Schnittteile in einer extra Hülle mit anheften kann.

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön. Falls du noch nicht aus allen Zeitschriften etwas gewerkelt hast, könntest du klein anfangen und nur die mit Schienen versehen, aus denen du schon was genäht hast oder so.
      Liebe Grüße
      Anni
      PS. Ich habe die Zeitschriften inzwischen in Hängemappen und nicht mehr in Ordnern – hast du den Beitrag dazu gesehen?

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