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Ausmisten weckt kreative Kräfte | antetanni sagt was

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Wir warten gespannt…

antetanni-sagt-was_Eins-aus-296_Urzeitkrebse-Kosmos_behalten (4)Eigentlich sah mein Plan vor, ein weiteres Spiel des Schülers dem Eins aus Zweihundertsechsundneunzig-Projekt zuzuführen. Sprich: zu entsorgen.

Aber dann kam mal wieder alles anders…

Der Schüler lädt das Zeugs, das er nicht mehr haben, aber doch irgendwie noch behalten möchte, gerne bei mir ab. Vielleicht ist es in Wahrheit auch so, dass ich mich nicht trennen mag und es damit an mich nehme. Das ist nicht auszuschließen…

Jedenfalls landete so vor Ewigkeiten ein Kosmos-Mitbring-Experimente-Kasten bei mir, den er gefühlte Ur-Zeiten davor mal als Geschenk bekam. Wir wissen beide schon nicht mehr von wem, muss lange her sein…

Ich erinnere mich dunkel, dass er das Experiment seinerzeit ausprobieren wollte, aber er hatte keine Lust, die Beschreibung durchzulesen und sich damit auseinanderzusetzen, was er hätte tun sollen. Pah, von wegen, dass ich das mache! So viel Mitarbeit darf dann doch bitteschön sein, oder?! Es geschah über viele Jahre… nichts und so landete der Kasten also irgendwann bei mir in einer der Kisten für den Flohmarkt, für Ebay, zum Verschenken, für was-weiß-ich-nicht-alles.

Gestern nun beim Ausräumen einer dieser Kisten fiel mir die Schachtel in die Hand. Und da ich vor zwei Tagen erst die Diskussion hatte, warum ich seine Spiele einfach so wegwerfen würde (Anmerkung: NIE damit gespielt, die Sachen nicht mal mit dem Hintern angeguckt), dachte ich, frage ich ihn doch, was er mit dem Experimentierkasten machen wolle. Ausprobieren, weitergeben oder entsorgen? Er zögerte kurz, entschied sich dann aber dafür, es ausprobieren zu wollen.

Das Züchten von Urzeit-Krebsen nämlich. Und so ist er nun unter die Forscher gegangen.

  1. Anleitung gelesen
  2. Wasser abgekocht
  3. Mini-Aquarium damit befüllt
  4. Salz aufgelöst
  5. Vier Spatel der Salzkrebschen-Eier hinein getan (Kommentar des Schülers: „Das stinkt aber schon übel.“) und umgerührt

Jetzt heißt es 1 bis 2 Tage warten. Ich bin genauso gespannt wie er, was passiert. Zu alt dürfte die Packung ja nicht sein, denn wenn die Eier seit der Urzeit überlebt haben, sollten ihnen ein paar Jährchen hin oder her im kleinen Plastiktütchen doch auch nichts anhaben können, oder?

* * *

antetanni-sagt-was_Eins-aus-296_Urzeitkrebse-Kosmos_behalten (3)

* * *

Jetzt steht das Aquarium auf dem Fensterbrett und wir warten darauf, dass sich darin in Kürze Urzeit-Krebse tummeln. Auf geht’s, ihr kleinen Gesellen, zeigt, was ihr seit Jahrmillionen drauf habt!

* * *

antetanni-sagt-was_Kosmos-Urzeitkrebse_ausprobiert

* * *

Wenn das Spiel jetzt auch nicht entsorgt wurde, so hat alleine die Vorstellung, dass es womöglich wegkommen könnte, beim Schüler schon kreative Kräfte freigesetzt. Das ist doch was, oder? Was wir beide in der Anleitung jedoch nicht gefunden haben, war eine Information, wie lange diese Viecher eigentlich leben und was wir dann mit ihnen machen sollen? Weiß das jemand?

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12 Kommentare zu “Ausmisten weckt kreative Kräfte | antetanni sagt was

  1. Ich kenne das noch von Yps, habe es damals aber nicht bekommen. War vielleicht auch gut so 😉

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    • Yps – eine herrliche Erinnerung. Ich habe die Hefte auch geliebt… Das am Rande… Die Urzeit-Krebse wollen nicht. Grrrr. Noch zeigt sich überhaupt kein Leben, lediglich das Wasser beginnt zu verdunsten… Nun denn, dann darf die Kiste mit dem Experimentier-Zeugs wenigstens weg und keiner soll sagen können, wir hätten es nicht wenigstens versucht… 😉

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  2. Und tut sich was? ☺
    …wie du ja jetzt schon mehrfach drauf hingewiesen wurdest, die halten nicht sehr lang 😉 der Sinn dahinter fehlt mir auch ein wenig. Und ich frage mich warum haben die eine so kurze Lebensdauer?

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  3. Meine Mädels hatten beide jede einmal Urzeitkrebse. Die Erfahrungen hierzu sind so unterschiedlich wie die Mädels auch.
    Die Grosse hat die Urzeitkrebse einmal in einem Set mit Aquarium und einem durch Sonnenenergie betriebenen Wasserrädchen, das den Tierchen Sauerstoff zufächern sollte geschenkt bekommen. Das war die etwas teuere Variante.
    Es schlüpften einige Krebschen …. überlebt haben zwei. Der Rest hat sich gegenseitig vernascht. Die zwei Überlebenden waren relativ hartnäckig und wurden auch gross genug, dass du sie irgendwann ohne Lupe entdecken konntest …. etwa so wie gaaanz kleine Kaulquappen.
    Die Kleine hatte die Krebse aus einem Tütchen in ner Zeitschrift. Wir haben sie in ein Glas geschüttet …. komplett ohne Sauerstoffzufuhr. Es sind ein par geschlüpft, allerdings blieben sie sehr winzig. Man konnte sie kaum erkennen …. echt, winzig und fast durchsichtig. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob da noch was gelebt hat, als ich das Wasser weggeschüttet habe …..
    Geweint hat keine von beiden um eins der Tierchen … waren wohl zu langweilig nehme ich an.
    Aber mal echt …. wenn sie eh schon da sind, warum ihnen dann nicht die Möglichkeit einräumen mal kurz leben zu dürfen :-). Wer weiss? Vielleicht hatten sie alle ihren Spass!
    Liebe Grüße
    Isabell

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  4. Hallo Anni!

    An die Urzeitkrebse erinnere ich mich nur noch dunkel. Ich glaube, die hatte jedes Kind…

    Viel Glück mit Eurem Experiment!

    lg
    Maria

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  5. ACHTUNG: Nicht gerade fröhlich stimmender Erfahrungsbericht:

    Keine Sorge – kein Mensch auf der Welt hält sich ein Auqarium mit Urzeitkrebsen, die schon alt sind wie Methusalem. Die kleinen Viecher sieht man sowieso fast nicht. Winzig und durchsichtig. Es ist nicht so, dass sie ein langes, glückliches Leben führen würden. Irgendwann liegen sie alle auf dem Grund des Beckens, Beine von sich gestreckt. Geht umso schneller, je kleiner die Kinder sind, die entweder gnadenlos überfüttern (dann schimmelt erst das Futter und die Tierchen dann auch… dann sieht man sie aber besser) oder das Füttern komplett vergessen. Irgendwann ist auch das mitgelieferte Futter aufgebraucht und dann brach bei meinem Sohnemann kurzfristig Panik aus. Wir haben dann Fischfutter pulverisiert. Mehr als 10 Tage haben es die Krebse nie bei uns geschafft. Bis heute habe ich nicht verstanden, warum es ein tolles Spiel für Kinder sein soll, Lebewesen großzuziehen, die unweigerlich sehr schnell sterben. Urzeitkrebschen sind so ähnlich wie Hamster, nur im Wasser 😉 Man sollte schon in der Lage sein, anschließend kindgerechte Themenabende übers Sterben zu moderieren.
    Zum Glück ist Dein Sohnemann ja schon groß! Der beste Teil ist wirklich der Moment, wo man seinen Nachwuchs mit Feuereifer als kleinen Forscher erlebt. Hoffentlich bleibt der Panik-Teil bei euch aus.

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