antetanni

(M)ein kunterbunter Blog rund um Nähen, Fotografie, Wandern, Kochen und viele andere schöne Dinge.

antetanni…sagt was…An apple a day | Teil 7

5 Kommentare

CDs, Musik, Multimedia…
antetanni_Button_An-Apple-A-Day_AusschnittIn den letzten Jahren habe ich viel gelesen zu den Themen Ordnung, Organisation und Haushalt. Und viel mit Freundinnen, Kolleginnen, Bekannten darüber diskutiert. Erleichtert stelle ich fest, dass ich mich nicht alleine im Hamsterrad aus Aufräumen, Ordnung halten und der Frage, was tun mit dem Gerümpel usw. befinde…

Es ist zwar nur ein kleiner Trost und dennoch motivieren mich die Gespräche, wer was wie entsorgt, was warum aber wie lange aufbewahrt wird usw. sehr. Und um mich selbst ein bisschen unter Druck zu setzen, habe ich begonnen, darüber zu berichten, wie ich bis zum Jahresende mindestens 296 Dinge aussortiere (weitergebe/verschenke/verkaufe/entsorge).

Bis heute haben mindestens schon 100 Dinge unser Zuhause verlassen. Oftmals nur kleine Dinge, vom Flaschenöffner über den Taschenspiegel, Bündel voller Gummiringe, Bastelmaterial, Bücher, Stoffreste, Plastiklöffel, Aschenbecher, Übertöpfe, Kaffeepötte, Sticker, kaputtes Handwerkszeugs… Ich kann gar nicht mehr alles aufzählen.

Bereits im Januar hatte ich mal kurz einen Stöberanfall in der CD-Schublade. Dort haben sich über die letzten Jahre unzählige CDs angesammelt. Schöne Erinnerungsstücke sind dabei, Musik, die ich immer wieder und sehr gerne höre. Aber eben auch Musik, die ich überhaupt nicht mehr höre und die ich vermutlich auch nicht mehr anhören werde.

Zum Jahresbeginn also schon habe ich alle CDs aus den Schubladen geräumt. Ein Großteil der Medienträger ist damals in Kartons im Keller gelandet. Keine gute Lösung. Denn dort höre ich sie ja ganz bestimmt nicht mehr. Also musste ich jetzt noch mal ran. Kartons alle wieder hoch, wieder ausgeräumt und noch mal kritisch gesichtet. Puhh. Es war tatsächlich viel Arbeit, die sich aber mehr als gelohnt hat. Die Kartons sind weg (Platz im Keller! Zwar nur wenig, aber Platz!) und der Inhalt der Schubladen ist deutlich reduziert (ich gestehe: ein paar CDs haben es vom Keller zurück in die Schubladen geschafft ;-), ein paar wurden dafür aber nun endgültig ausrangiert)!

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Einen Teil der CDs, ob Musik oder Kinderhörspiele und Kleinkindmusik (aus Detlev Jöcker und Rolf Zuckowski ist der Schüler wirklich raus, auch wenn er der Musik früher stundenlang gelauscht hat), habe ich verschenkt, einige CDs konnte ich mit in eine Bücherverkaufskiste packen, die ich unlängst verschickt habe. Auch wenn sie dort nur ein paar Cent bringen, so hatte ich sie ohnehin in der Hand und bevor ich sie „für umme“ hergebe, dachte ich, dass auch in diesem Fall das Kleinvieh den Mist macht. 😉 Der Rest wurde samt einem ganzen Schwung Bücher ins öffentliche Bücherregal gestellt und ich hoffe, dass die CDs dort neue Liebhaber gefunden haben (*). Das Bild zeigt natürlich nur einen klitzeklitzekleinen Teil der aussortierten CDs, wegen fünf Stück hätte ich kein großes Tamtam darum machen müssen… 😉

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Fortschritt? Ein weiteres Etappenziel ist erreicht!

Bei den CDs ist es mir leicht gefallen, sie auszusortieren und wegzugeben. Einzelne Musikstücke oder auch ganze CDs stehen heute ja leicht digital zur Verfügung (nicht alle aber, wie ich bei meiner Recherche beim geplanten Aussortieren der Langspielplatten und Singles habe feststellen müssen…), sodass sie keinen „richtigen“ Platz wegnehmen. Viel schwerer fällt es mir bei den Basteleien des Schülers, bei seinen Schulheften der Grundschulzeit und vielen anderen Sachen. Da hängen Emotionen dran. ♥ Das alte Thema… Dafür muss ich noch eine Lösung finden, mit der ich mich arrangieren kann. Und für alle anderen Dinge geht es immer wieder zurück zur Zwischenbilanz mit den Fragen, die beim Aussortieren helfen können

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♥ Loslassen macht glücklich! ♥

Hörst du noch CDs oder bist du eher digital in Sachen Musik unterwegs?

(*) Nachtrag: Ich habe nachgeschaut und keine (!) der CDs war mehr da, so war mein schlechtes Gewissen, dass ich das Schild im Regal, man möge nichts mehr reinstellen, nur noch rausnehmen, flugs verflogen. Uffz. Glück gehabt. Jetzt aber stelle ich wirklich nichts mehr rein, inzwischen habe ich erfahren, dass es im Gemeindezentrum ein offenes Bücherregal gibt und das ist auch prima fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen… Bei nächster Gelegenheit also werde ich die Bücher los. Yeah!

 

 

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5 Kommentare zu “antetanni…sagt was…An apple a day | Teil 7

  1. Hallo Anni!

    Ich habe letztes Jahr auch UNMENGEN von CDs aussortiert. Irgendwann mag man nicht mehr. Jetzt ist mehr Platz und mir geht keine ab!

    Wie schön, dass Du wieder eine Möglichkeit für Deine Bücher gefunden hast!

    lg
    Maria

    Gefällt 1 Person

    • So ist es, Maria. Nahezu alle CDs, die im Januar in der Schublade bleiben durften, wurden bis heute nicht wieder angehört. Im Grunde hätte ich gleich alle aussortieren können. Noch hält mich irgendwas daran fest, ist aber ok so wie es ist und der nächste Aus- und Aufräumflash in der CD-Schublade kommt schon irgendwann wieder, dann sehen wir weiter…
      Über das neu entdeckte Bücherregal freue ich mich auch wie Bolle!

      Gefällt 1 Person

  2. Moin, mir ist auch aufgefallen, dass die Aussortieren und Ordnungsschleife in vielen Haushalten Dauerthema ist. Besonders solange Kinder im Haus sind, weil mehr Personen einfach mehr anschleppen und nicht alle den gleichen Sinn für Ordnung und vor allem Entsorgung haben. Einige meiner Freundinnen leben inzwischen ohne Kinder und haben kurz nach dem Auszug festgestellt, wie schön es ist, nur noch den eigenen Kram verräumen zu müssen. Das nimmt mir ein bisschen den Frust und läst hoffen 😉
    Die gebastelten Dinge und Briefchen, Urkunden und Zeitungsartikel bewahre ich für jedes Kind in einem Ordner auf. Das habe ich von meiner Mutter übernommen und finde es eine nette Kindheitserinnerung. Da ich nichts vermisse, was ich für meine Mutter gebastelt, habe ich beschlossen, dass der Umfang auch für meine Kinder ausreichend sein muss.
    Schönen Sonntag!
    Tanja

    Gefällt 1 Person

    • Danke, Tanja, für deinen ausführlichen Bericht. Ja, die Hoffnung habe ich auch, dass irgendwann wieder mehr Ordnung einkehrt. Aber die Zeit bis dahin will überbrückt werden, ohne dass ich die Wände hoch gehe… 😉 Ich arbeite dran und hoffe, dass meine Aufräumorgien den Rest meiner Familie motiviert, auch ein bisschen was dazu beizutragen (klitzeklitzeklitzekleine Ansätze sind spür- und sichtbar…). Die Idee mit einem Ordner/Kind finde ich gut, ich habe irgendwann mal eine Kiste angefangen, die quillt aber inzwischen über und es sind weitere dazu gekommen. Die Kisten allerdings stehen aktuell außer Sicht- und Reichweite, sodass es mich im Moment nicht weiter stört, auch wenn ich weiß, dass ich da (irgendwann) noch mal ran möchte.
      Hab du auch einen feinen Sonntag und nochmals danke! ♥

      Gefällt 1 Person

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