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An apple a day | antetanni sagt was (Teil 8: Flur, Diele)

28 Kommentare

Tritt ein, bring Glück herein…

antetanni_Button_An-Apple-A-Day_AusschnittWo stellen eigentlich Amerikaner ihre Schuhe hin?

Kaum betritt man in Amerika ein Haus oder eine Wohnung, ist man schon mittendrin im Geschehen. Mitten in der Küche, im Esszimmer oder im Wohnbereich.

Eine Diele oder ein Flur? Fehlanzeige. Wo aber, bitteschön, verstauen Amerikaner ihre Schuhe und ihre Jacken, Mäntel, Sporttaschen, Schlüssel, Mützen, Handschuhe, Schals und all das ganze übrige Zeugs, das – zumindest bei uns – den Flur bewohnt?

Für mich trifft der Begriff Luxus zu, wenn man das Glück hat, über eine – auch noch so kleine – Abstellkammer oder einen Wandschrank zu verfügen, in dem all diese Sachen verschwinden. Wenn der Flur groß genug ist, ersetzt ein großer Einbauschrank (gibt’s auch in geringerer Tiefe wie einen Kleiderschrank) die Kammer, wenn die Fronten dazu noch passend zur Wandfarbe sind, fällt er gar nicht auf und – schwupps – sind darin die Habseligkeiten einer großen Familie untergebracht.

Unser Flur ist klein und hat er sieben Türen bzw. Durchgänge und gerade mal zwei schmale Stellwände, von der eine auch noch mittendrin die Gegensprechanlage/Türöffner beherbergt (welcher Architekt hat sich das einfallen lassen, herrje? Anderes Thema…). Umso wichtiger ist es, ihn aufgeräumt zu halten, was nicht immer einfach ist (und – um ehrlich zu sein – selten richtig gelingt). Zu verführerisch ist es, beim nach Hause kommen die Schuhe einfach in die Ecke zu pfeffern, den Schulranzen über den Boden schlittern und dort liegen zu lassen, wo er eben liegt, und die Jacken über den Haken zu werfen, wo sich schon andere Jacken und Mäntel türmen.

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Diesem Chaos musste (und muss immer wieder) der Kampf angesagt werden…

Meine Raumanalyse ergab: Zu viele Dinge auf zu wenig Raum (passend dazu: An apple a day | Teil 4). Unser Flur gibt den Raum einfach nicht her, um sämtliche Jacken/Mäntel, Schuhe, Taschen und Accessoires für alle Jahreszeiten an diesem Ort aufzubewahren. Ganz zu schweigen von Regenschirmen, Einkaufstaschen und dem üblichen Kleinkram, der sich sonst gerne in Kruschtelschubladen oder einer Krimskramsschale sammelt. Also galt es erst mal, die Dinge zu sichten und auszusortieren.

Ich bin gefühlt ja seit Ewigkeiten dabei (oder vielmehr ist es ein Dauerzustand), unser Zuhause quasi „strategisch“ auseinanderzunehmen, vieles auszumisten und alles, was nicht (mehr/jetzt) gebraucht wird, aber irgendwo liegt (bzw. lag, dann aber doch nie benutzt wurde) an einen anderen/den zugeteilten Platz zu bringen oder aus dem Haus zu schaffen (das kann auch mal die Mülltonne oder der Altkleidercontainer sein…). Der Übergang vom Winter in den Frühling und dann hoffentlich bald in den Sommer war die Gelegenheit, die Wintergarderobe samt Winterschuhen aus dem Flur zu entfernen. Dabei ist mir noch so manches andere in die Hände gefallen…

Aussortiert wurden diverse Schals, Mützen und Handschuhe, die seit Jahren nicht mehr getragen wurden (weitergegeben bzw. Altkleidercontainer für die Teile, die gar nicht mehr tragbar/ansehnlich waren). Sie verbargen sich zwar in zwei dezenten Boxen, brachten diese jedoch langsam zum Überquellen. In einer dritten und vierten Box stapelten sich Taschen und Täschchen und unzählige Regenschirme, die auch längst nicht mehr genutzt wurden, sowie jede Menge Jutebeutel/Stofftaschen, die zwar praktisch, aber unschön waren (teilweise liegen sie nun im Stoffkorb, um aufgepimpt zu werden [noch offen], teilweise habe ich sie schon weitergegeben oder als Notfalltasche im Büro in eine Schublade gesteckt, falls ich spontan auf dem Heimweg noch Besorgungen machen möchte). Im Büro liegt nun auch ein Ersatzschirm, falls ich morgens ohne ankomme, es aber im Laufe des Tages zu regnen beginnt und ich dann ja auch noch trockenen Kopfes nach Hause kommen möchte…

Kaputte/verbogene Regenschirme oder quietschebunte Werbeschirme, die wir doch nie benutzen, egal wie stark es regnet, wurden aussortiert und entsorgt. Die Schwimmtasche mit den Extras fürs Hallenbad (Tauchringe, Taucherbrille usw.) sowie die Picknickdecken haben nun einen festen Platz im Keller und kommen dann zum Einsatz, wenn wir oder der Junior zum Baden unterwegs sind. An den übrigen Tagen müssen sie nicht unseren Eingangsbereich blockieren. Die Anzahl der Fußbälle, die in Reichweite bleiben durften, wurde auf zwei (herrje, gerade habe ich gesehen, dass es schon wieder vier sind…) reduziert. Der Rest liegt im Ballnetz in der Garage und wenn der Junior einen anderen Ball zum Spielen mit nach draußen nehmen möchte, geht er eben zuerst in die Garage.

Aussortiert habe ich vor allem in den beiden kleinen Schubladen unten in meinem Schuhschrank – dort herrschte ein wildes Durcheinander an Schuhcremes und sonstigem Zubehör fürs Schuhe putzen. Außerdem lagen dort viel zu viele Lappen zum Schuhe putzen. Ich putze für mein Leben gern Schuhe, ich finde, das hat etwas sehr Entspannendes, und ich nutze dafür neben den klassischen Schuhbürsten zerschnittene Baumwollhemdchen, die nicht mehr getragen werden. Nach einer Weile werden diese immer wieder durch den entsprechenden Nachschub ausgetauscht. Das wurde nun wieder einmal höchste Zeit… (also aussortiert). Neben den überzähligen Schuhputzlappen wurden Fusselrollen, die schon längst nicht mehr kleben, diverse Schuhlöffel und Halbwaisen von Schnürsenkeln, von denen kein Mensch mehr weiß, zu welchem Paar Schuhe diese jemals gehört hatten… sowie Schuhcreme in Farben, in denen wir/ich überhaupt kein einziges Paar Schuhe mehr besitzen, und auch diverse eingetrocknete Schuhcreme entsorgt. Manche davon trugen noch ein Preisschild mit Auszeichnung in D-Mark. Noch Fragen…? 😉

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Überlebt haben tatsächlich die Fusselbürste, die es vor gefühlten Ur-Zeiten mal als Werbegeschenk gab. Nicht schön, aus fiesem Plastik, aber sie tut immer wieder gut ihre Dienste. Ebenso wie die noch im Vorrat befindliche Fusselrolle mit neuem Klebebandaufsatz. Ich finde, solange Dinge ge- und benutzt werden, dürfen sie lieber bleiben, als im Müll zu landen. Wäre ja auch irgendwie doof, etwas funktionierendes, was keinem schadet, zu entsorgen.

Für sämtliche Winterjacken und Mäntel habe ich transparente Kleiderhüllen gekauft. So kann ich von außen gut sehen, welche Jacke/welcher Mantel sich in welcher Hülle befindet. Diese komplette Wintergarderobe hängt nun (frisch gewaschen und dank der Hüllen vor dem allergrößten Staub geschützt) im Keller auf einer mobilen Kleiderstange, die dort seit Jahren arbeitslos herumstand. Raus aus dem Flur. Das war das Ziel. Tschakka. Erst hatte ich den aberwitzigen Plan, die Kleiderhüllen selbst zu nähen. An sich ja keine schlechte Idee, aber ich fand die transparente Lösung erstens super und zweitens im Moment für mich viel viel viel viel zeitsparender für meine Räumaktion. Denn bis ich zehn oder mehr Hüllen genäht gehabt hätte… Ich möchte gar nicht daran denken… 😉

Jetzt sieht es im Flur wieder einigermaßen wohnlich aus. Zumindest so, wie es für mich/für uns okay ist. Wir stolpern nicht über Schuhe und ärgern uns nicht über übervolle Kleiderhaken, auf denen keinen Platz mehr für die Jacke/den Mantel ist.

Der Flur ist (für mich) aufgeräumt, wenn

  • Jacken und Mäntel an der Garderobe hängen, möglichst auf Bügeln
  • mindestens ein Bügel oder Haken immer frei für die Garderobe von Besuchern ist
  • Schuhe nicht im Weg liegen, sondern im Schuhschrank aufgeräumt sind
  • Taschen, Schirme und sonstige Dinge, die im Flur zuhause sind, in Schubladen/Boxen/Schränken untergebracht sind und nicht lose herumliegen
  • Schlüssel zentral aufbewahrt sind, sodass jedes Familienmitglied weiß, wo welcher Schlüssel liegt und man vor allem beim Verlassen des Hauses niemals nach dem Schlüssel suchen muss – das klappt bei uns zum Glück seit Jahren hervorragend, auch wenn jeder seinen eigenen Schlüssel an einer eigenen Stelle (zum Teil gar nicht mal im Flur) aufbewahrt. 😉
  • Dinge, die einen anderen Platz im Haus/in der Wohnung/im Keller haben, zeitnah dorthin gebracht werden und der Flur maximal für wenige Stunden ein Übergangsplatz ist, bis man sich zu diesem anderen Ort auf den Weg macht
  • Müll sofort entsorgt und nicht im Flur zwischengelagert wird – mal ehrlich: Wenn ich die Zeit hatte, den Müllbeutel/Papierkorb bis hierher zu tragen, kann ich ihn doch auch gleich nach draußen bringen, oder? Gleiches gilt auch für die Wäschekörbe, die runter in die Waschküche sollen…

Ich glaube, einmal Ordnung zu schaffen und dann bleibt das für immer so, das gibt es nicht. Es ist ein sich entwickelnder und immer währender Prozess. Und genauso geht der Prozess leider auch immer wieder stetig in die andere Richtung. 😀 Aber ich glaube, es gibt eine gewisse Grundordnung, die das (Zusammen-)Leben einfacher und liebenswerter macht. Ein Hoch also auf diese Grundordnung. Yeah.

Wie ist es bei dir?

  1. Stehen bei dir die Schuhe im Weg oder gibt es ein Schuhregal/einen Schuhschrank?
  2. Wie viele Jacken hängen an der Garderobe und was machst du mit Jacken, Mänteln und Accessoires, die gerade keine Saison haben?
  3. Wo bewahrst du Schlüssel auf? Gibt es ein Schlüsselbrett oder einen anderen zentralen Ort?

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♥ Loslassen macht glücklich! ♥

antetanni…sagt was…An apple a day…Fortsetzung folgt…

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28 Kommentare zu “An apple a day | antetanni sagt was (Teil 8: Flur, Diele)

  1. Pingback: An apple a day Zusammenfassung | antetanni sagt was | antetanni

  2. Zu dem Thema kann offenbar jeder was sagen. Ich auch 🙂
    Ja, die Amis haben überall Wandschränke. Dafür sieht man da auch keine Kleiderschränke. Überhaupt wird da wohl größtenteils möbliert vermietet und ich wundere mich in fast jedem amerikanischen Film, wie altbacken die alle eingerichtet sind. Und es sieht überall gleich aus. Dann doch lieber etwas mehr Persönlichkeit, auch wenn diese ihren guten Kumpel Chaos gerne mitbringt.
    Bei uns gibt es einen riesigen Schrank unter der Treppe, Ikea, variable Teile und daher stufenförmig angeordnet. Platz für alle Schuhe (und ich habe viele) sowie Schals, Mützen, Hüte und Taschen. Sogar ein Fach für Geschenke gibt es (kann aber problemlos bei Bedarf als Schuhaufbewarung genutzt werden).
    Die Jacken werden hin und wieder in den Kleiderschrank geräumt, scheinen aber selbsttätig zurück zu wandern. Wenn Besuch angekündigt ist, werden sie wieder in den Schrank verbannt. Oder schnell in den Hauswirtschaftsraum geschleudert. Gäste nutzen trotzdem lieber unsere Truhe zum Jacke ablegen und Tasche dazu stellen. Oder drapieren alles auf dem Treppengeländer.
    Ich habe mal Schalen gewonnen, die man an die Wand schrauben kann. Da wohnen unsere Schlüssel drin und man kann sogar noch eine Jacke drüber werfen. habe ich irgendwann einmal verbloggt diesen Glücksmoment. Klappt gut und sieht auch nicht kramig aus, da die unteren zwei Schalen ausschließlich Schlüsselgarage sind, die oberen zwei sind für den Junior – die sehen etwas überladen aus. Aber da kann ich drüber weg sehen.
    Einziges Manko: wir nutzen auch sehr gerne die Truhe zum schnellen Abladen von Zeux. Und Schuhe stellt bei uns eigentlich auch nur derjenige in den Schrank, der mal gründlich wischen möchte. Kommt nicht soooo regelmäßig vor….
    Mein Flur hat ungefähr 20 qm – liegt daran, dass ich den selbst (wie das ganze Haus) geplant habe. Weil es mich immer störte, dass beim Verabschieden von Gästen immer so ein Sardinendoesenfeeling entstand. Fand ich doof. Jetzt kann man da zur Not tanzen 🙂

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    • 20 qm… Ein Traum! Genauso stelle ich es mir vor. Ich finde das Begrüßen/Verabschieden auf engem Raum gar nicht so schlimm, ich finde es viel ätzender, dass immer gleich alles so voll wirkt, kaum hängen mal mehr als zwei, drei Jacken oder Taschen rum usw. Puhhhh.

      Danke für deine Einblicke! An die Schalen erinnere ich mich dunkel, gehe gleich noch mal gucken.

      Ich kenne einige Häuser von Amerikanern (bis auf die Küche und Wandschränke nicht möbliert übernommen), über den etwas seltsamen Neuengland-Stil muss ich auch immer wieder schmunzeln, da den selbst junge Leute haben… Nun denn, das (leidige) Thema der Geschmäcker.

      Let’s Dance! ♥

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  3. Ein sehr interessantes Thema. Allein schon die Schuhe von 4 Personen zu beherbergen, ist für jeden Haushalt eine logististische Meisterleistung. UND ICH BIN KEIN SCHUHJUNKIE! Jahreszeitentechnisch Sommer- oder Winterschuhe in IKEA Kisten auf dem Boden. Die sind durchsichtig, daher hat man den Überblick. Der Rest teilweise im Schuhschrank oder im Hauswirtschaftsraum. Stiefel auf Hosenbügel an einer Teleskopstange, das klappt super. Kinder haben ihre Jacken und Schuhe grundsätzlich im HWR. Streitthema bei uns: Wie viele Schuhe dürfen im Flur stehen. Ich bin der Meinung: ich wohne da, also bis der Flur voll ist. Mein Mann: 2 Paar höchstens! Wir treffen uns in der Mitte :-). Schlüssel kommen immer gleich an die Magnetleiste, sehr praktisch und spart das Suchen. Mützen, Schals, Handschuhe, Tücher: Grande Problema! Unendliches Thema! LG Undine

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    • Danke für deine Einblicke, liebe Undine. Die Ikea-Kisten habe ich im Keller für die Sommer-/Winterschuhe. Doof finde ich da, dass die Schuhe in der (großen) Kiste durcheinanderpurzeln, ich bin am Überlegen hierfür einzelne Schuhboxen anzuschaffen… Mit meinen Überlegungen zum Flur bin ich lange nicht fertig. Für Schals, Mützen & Co. finde ich so Hängekörbchen (Utensilos) ganz praktisch, vielleicht auch an (d)einer Stange?

      Ich freue mich über die vielen Rückmeldungen und Ideen. Hier an dich und AN ALLE ein großes DANKESCHÖN. ♥

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  4. oh je Anni!
    -da sprichst du aber ein Thema an…
    Bei uns quillt es über vor Schuhen und alle Schränke werden immer mal wieder ordentlich aufgeräumt um nach spätestens 3 Wochen wieder chaotisch auszusehen. Jacken in den Keller zu tun habe ich schon mehrmals überlegt, aber THEORETISCH sind unsere Schuhe im Keller und nur ein Paar darf mal oben bleiben. Praktisch liegen aktuell Sandalen da (es war ja heiß), Gummistiefel (es regnet ja zur Zeit immer wieder), feste Schuhe (ist ja nicht mehr heiß) und die Lieblingssschuhe (die man sich einfach soooo gerne anschaut) und das von 4 Personen…Du siehst, das Konzept geht nicht ganz auf…

    Ich bleibe dran und lese, was Deine Leser noch für Vorschläge haben…
    Liebe Grüße
    Nunu

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    • Eieiei, ich merke, ich habe in ein Wespennest gestochen. 😉 Aber ist doch gut, wenn es ab und zu mal einen Anstoß für jede/jeden von uns gibt, sich auch über den Flur mal wieder Gedanken zu machen. Schließlich ist es für uns und für andere das erste, was es zu sehen gibt, kommen wir nach Hause. Ja, dein Konzept verstehe ich gut, bei uns stapeln sich nach wenigen Tagen wieder zig Paare an Schuhen…

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  5. Liebe Anni,
    das kenne ich doch irgendwoher… Bei uns ist der Windfang, also der winzige Raum, in den man direkt nach der Haustür tritt, auch mein Sorgenkind. Gleich das erste, was Besuch (und der Postbote und die liebe Nachbarin, die ihr Päckchen abholt und und und) so sieht, ist ein unordentlicher Durcheinanderraum…

    Zu deinen Fragen:
    1. Stehen bei dir die Schuhe im Weg oder gibt es ein Schuhregal/einen Schuhschrank?
    Wir haben ein Schuhregal im Windfang. Schön mit Sitzbank kombiniert, drüber hängt die Garderobe. Gefühlt bin ich die einzige Person, die es auch schafft, ihre Schuhe auf das Regal zu stellen. Mein Mann zieht zwar die Schuhe aus, stellt sie aber grundsätzlich vor oder unter das Regal 🙄 In der Zwischenzeit stelle ich sie einfach weg, wenn ich das sehe. Auf Streit wegen so einer Kleinigkeit habe ich keine Lust 😀

    2. Wie viele Jacken hängen an der Garderobe und was machst du mit Jacken, Mänteln und Accessoires, die gerade keine Saison haben?
    Von meinem Mann hängen drei Jacken (eine Softshelljacke sowie die Kombijacke) an der Garderobe und zusätzlich noch eine Weste. Von mir je nach Saison entweder die Regen- oder die Winterjacke. Was gerade nicht passt, räume ich weg. Am meisten hängt von unserem Bub: Regenjacke, Winterjacke, Dreckjacke, Weste… Dazu kommen noch meine Handtaschen, die Kitatasche, die Wickeltasche, diverse Schals/Halstücher… Es ist voll 😉

    3. Wo bewahrst du Schlüssel auf? Gibt es ein Schlüsselbrett oder einen anderen zentralen Ort?
    Mein Mann trägt seinen Schlüssel grundsätzlich im Hosensack. Ohne gefüllte Jeanstaschen fühlt er sich ganz verloren. Ich kann das dagegen gar nicht leiden und hatte bis zu unserem Umzug ins eigene Häuschen die Angewohnheit, den Schlüssel einfach von innen ins Schloss zu stecken. Blöderweise funktioniert das jetzt nicht mehr… Ins Haus kommt man entweder mit Schlüssel durch die Tiefgarage (kein Problem, da landet der Schlüssel an der Tür) oder aber durch die Haustüre mit einem digitalen Zahlenschloss. Also schlüsselfrei. Was regelmäßig dazu führt, dass der Schlüssel in irgendeiner Tasche ist, ich mich nicht mehr erinnern kann und dann das große Suchen losgeht…

    Vielen Dank für die Erinnerung, mal endlich die Wintersachen auszusortieren! 😀
    Eine schöne Woche!
    Jana

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  6. Ups, da war doch noch was, was ich eigentlich noch vor dem Urlaub erledigen wollte. Dann eben nach dem Urlaub 😉 Wir haben im Flur einen Apothekerschrank und in den vielen Schubladen finden sich neben Hundeleine und Fusselrolle immer ungenutzte Schale und zu kleine oder einzelne Handschuhe. Die Schuhe stehen auf einem Holzregal welches ich tatsächlich ganz regelmäßig aufräume. Die Garderobe ist ein Dauerthema.Die werde ich dann mal “aus deinen Augen“ ansehen, manchmal bringt ein neuer Blick ja neue Einsichten.
    Liebe Grüße
    Tanja

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  7. Hey, mein Güte, warst Du bei mir zu Hause??? 🙂 Tjaaaa…. mein Flur. Ich habe einen Schuhschrank für meine Schuhe und noch ein paar Schuhe vom Junior..aber die dürften ihm mittlerweile zu klein sein. Mein Junior parkt seine Schuhe vor der Wohnungstüre. Er besitzt aktuell 2 Paar Schuhe, die trägt er abwechselnd bis sie auseinander fallen. Ich habe zwei Schlüsselbretter..Ja ZWEI!! Ein privates und ein „geschäftliches“. Für meine Mäntel und Jacken habe ich eine Garderobe Stange auf der noch eine Ablage für Schals oder Handtaschen befestigt ist. Krimskrams findest Du bei uns auf dem Schuhschrank. Tempotaschentücher, Autoschlüssel und unser Telefon mit WLAN-Box..

    Was mir noch fehlt ist eine Utensilienbox für mein Schuhputzzeug. Idee??? Bitte herzlich gerne. Schubladen habe ich keine dafür. LG Claudi

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    • Ach, wie schön, dass ich habe Einblick bei dir nehmen können. Jaja, manchmal wäre ich tatsächlich gerne ein Mäuschen, das mal bei anderen reinspicken kann, um mich dann entspannt zurückzulehnen, wenn ich vermutlich sehen würde, das dort auch nur mit Wasser gekocht wird. 😉

      Danke für deine Ausführungen. Steht das Schuhputzzeug „öffentlich“, also sichtbar? Ansonsten finde ich die durchsichtigen Boxen von Ikea („Samla“) ganz praktisch, gibt es auch im Baumarkt und mit diversen Einsätzen für Bürsten, Cremes und Co. Natürlich gibt es solche Boxen auch aus Holz, da sehen sie gleich sehr hochwertig und schick aus (z. B. „Schuhputzkiste“ von Manufactum.de).

      Wenn ich weiter auf Ideensuche für dich gehen soll, lass es mich gerne wissen, an so etwas habe ich Freude. ♥

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      • Danke für Deine Antwort. Das Schuhputzzeug steht in einem Schrank. Im Moment noch in einer Tüte… 😦 Auf Deine Mail antworte ich Dir noch. Heute morgen hätte ich Zeit gehabt, hatte aber etwas Schiss wegen den vielen Blitzen draußen, deshalb war der Läppi morgens dann doch lieber aus. Dooof…neeeee…. LG Claudi

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      • Ochhh, das kenne ich, mir ist auch immer ein bisschen bange, wenn der Fernseher oder der Computer laufen, wenn es draußen gewittert. Keine Ahnung, ob das begründet ist, aber ich weiß, dass uns diese Warnungen in Kindertagen schon nahe gelegt wurden. Was man dann eben so mitnimmt von früher… Seufz. 😉
        Ich habe den ganzen Tag schon das Thema Schuhputzzeugs im Kopf und bin ständig am Ideen überlegen…

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      • Moin, oh wie schön. Danke das Du für mich noch so viel überlegst. Ich hätte da noch 2 Dinge, die ich unterbringen müsste… 😕 Ohje. Meine Wolle…steht in Tüten verpackt hier rum und ich habe dafür noch keinen Platz gefunden. Überlege, ob ich sie in einen Koffer packe und dann auf dem Schrank deponiere?? — und — Ganz großes Thema. Mein Kartoffeln. Ich hatte den Tipp bekommen, sie in einem großen Topf zu lagern. So weit, so gut…aber meine Töpfe sind unter meinem Herd in einem Schiebeschrank untergebracht und die Kartoffeln fangen an zu keimen. Nicht gut. Idee für mich?? Schönen Dienstag für Dich. LG Claudi

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      • Gerne. Ich weite meine Gedanken aus auf Wolle und Kartoffeln 😉 und melde mich in Kürze wieder bei dir…

        Ich gebe die Frage aber gerne auch in die Runde: WER HAT LAGER-IDEEN FÜR WOLLE und KARTOFFELN?

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      • Hab bei Claudi meinen Senf hinsichtlich Wolle und Kartoffeln abgelasen… weil… ich schwör… der ANWORT-Knopf eben gerade weg war. Sonst hätte ich hier was rangeschrieben…

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      • Bist entschuldigt. 😉 Habe gleich ein ‚Gefällt mir‘ hinterlassen und danke dir an dieser Stelle (also bei Claudi661) für den Tipp rund um die Kartoffel- und Wollehaltung. 😉

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  8. Oh…das ist ganz schnell beantwortet.

    Bei mir hat jedes Ding seinen (ordentlichen) Platz. Schuhe sind mit im offenen Kleiderschrank (da habe ich nicht so viele), an der Garderobe hängt maximal nur eine oder zwei Jacken (von mir und meinem Göga), die wir ständig tragen und für die Schlüssel haben wir einen kleinen Schlüsselschrank (den mein alter Herr mal geschreinert hat).

    LG von Karin

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  9. Hallo Anni!

    Sehr interessantes Thema! Mein Flur ist weniger als 1 m² klein und hat 3 Türen zu beherbergen! Kannst Du Dir das vorstellen?

    Ich habe einen Tischler gebeten, etwas daraus zu machen. Er hat vor allem einen riesigen Spiegel eingebaut, damit der Raum etwas größer wirkt.

    In der Ecke vor dem WC wurde die Garderobe eingebaut. Eine Kleiderstange für 5 Kleiderbügel und eine Abstellfläche, auf der ein Korb für Kleinkram wie Handschuhe, Schal etc. steht. Darunter die Möglichkeit, Gästepatschen zu verstauen. Ein winziges Brett mit einem winzigen Korb für die Schlüsseln.

    Natürlich sind hier nur die Jacken der Saison zu finden, mehr hätte auf 5 Kleiderbügeln nicht Platz. Alle anderen sind im Keller im Schrank in Kleiderhüllen.

    Gegenüber gibt es eine Schuhschrank, in dem alle Schuhe Platz finden. Wir haben nicht so viele, das hilft.

    Und mehr gibt es nicht, denn weniger als 1 m² gibt echt nicht viel her, vor allem wenn der Raum noch vieleckig statt rechteckig ist.

    lg
    Maria

    Gefällt 1 Person

    • Herrje, das klingt eng. Da ist es gut, einen Fachmann zu beauftragen, etwas wirklich Passendes zu schreinern. Wir sind gerade am Überlegen, ob wir unseren Schuhschrank austauschen und einen deckenhohen Schrank aufstellen werden, wobei ich es manchmal auch schade finde, wenn alles so vollgestellt ist. Besser ist es, zuerst mal zu schauen, dass es nicht zu viele Dinge auf einem Fleck sind, also: Schuhe aussortieren, das hilft tatsächlich. 😉

      Gefällt 1 Person

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