An apple a day | antetanni sagt was (Teil 9)

An apple a day…

antetanni_Button_An-Apple-A-Day_AusschnittFast vier Wochen ist es her, dass ich zuletzt von meinem Jahresprojekt berichtet habe…

Ziel ist, bis zum Jahresende (mindestens) 296 Dinge loszuwerden. Ich bin auf einem guten Weg. Das mal vorneweg. Auch in den letzten vier Wochen hat wieder einiges unser Zuhause verlassen oder steht auf der Abschussrampe, über das ich gar nicht mehr im Einzelnen berichten möchte.

Gestern hatte mich der Rappel gepackt als ich auf einen großen Karton voller Altlasten an Elektronik gestoßen bin. Herrje, was hat sich denn da über Jaaaahre alles angesammelt? Zwei ausrangierte Fritz-Boxen, unser alter Fernseher (so ein China-Teil, mit dem wir nie zufrieden waren, das Bild war immer schlecht, der Sound klang wie aus einer billigen Blechdose), ein ausrangierter DVD-Player, mein alter PC-Monitor, ein TV-Receiver, den keiner mehr bei uns nutzt, unzählige Stromanschlusskabel, Scart- und was-weiß-ich für Kabel lagen in dieser Kiste und dazu noch ein Kabelhalter aus Metall, den sich der Göttergatte irgendwann mal gekauft hatte, um dem Kabelgewirr unter seinem Schreibtisch Herr zu werden. Das Chaos herrscht dort unverändert… 😉

Also wanderten der Kabelhalter sowie die Dinge, die sich vielleicht noch für ein paar Euros verkaufen lassen, auf eine der Online-Plattformen zum Verkauf. Drück‘ mir die Daumen, dass die Sachen Abnehmer finden. Die vielen Kabel, von denen niemand wer weiß, wozu sie eigentlich gehören, und auch der China-Fernseher landeten in einem zweiten Karton voller Elektronikschrott, den ich letztens schon mal in der Garage – bereits gefüllt mit diversen Computer-Ersatzteilen und Kabeln – zwischengeparkt habe, bis der Göttergatte ihn zum Wertstoffhof fährt. Auch entdeckt habe ich Unmengen an Mehrfachsteckdosenleisten, von denen ich das Gefühl habe, dass wir ständig neue kaufen. Naja, wie auch nicht, war der gesamte Vorrat doch irgendwo zwischen all den anderen Kabeln & Co. vergraben. Jetzt sind die Steckerleisten schön sortiert und liegen griffbereit alle gemeinsam an einem Platz (ich predige es den meinen immer wieder, doch bitteschön gleiche Dinge an jeweils dem gleichen Ort aufzubewahren, und doch sammle ich ständig irgendwo Steckdosenleisten, Verlängerungskabel, Ladekabel und mehr ein…).

Bilder sagen ja oft mehr als Worte… Zum Schluss gibt’s daher noch ein Bildchen der Schublade im Arbeitszimmer, in der nun neben dem Werkzeugkasten die diversen Mehrfachsteckdosen liegen. Schauen wir mal, wie lange… 😉

* * *
09_antetanni-an-apple-a-day-mehrfachsteckdosen* * *

So ein „Rappel“ kann ganz schön nützlich sein und ungeahnte Energien freisetzen. Er darf also gerne bald wiederkommen, denn es gibt noch viiiiiel zu tun. 😉 Nachdem das nächtliche Gewitter Abkühlung im Arbeitszimmer gebracht hat, mache ich mich heute daran, am Schreibtisch das ein oder andere neu zu organisieren (der Schreibtisch ist so ein Teil, das ich regelmäßig dem Großreinemachen und Ausmisten unterziehen muss…).

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Wenn du beim Lesen jetzt überlegst, dass es auch bei dir die ein oder andere Kiste/Schublade, den ein oder anderen Schrank oder was auch immer zum Aus-, Aufräumen oder Entrümpeln gibt, du aber nicht genau weißt, wo und wie du jetzt am besten anfangen sollst, dann lies‘ doch meine in Teil 4 von An apple a day zusammengefassten Stichpunkte für den (Denk-)Anstoß zum Loslassen. Denn…

♥ Loslassen macht glücklich! ♥

11 Gedanken zu „An apple a day | antetanni sagt was (Teil 9)

  1. Ingrid

    Ich glaube, einer der Geheimnisse des Minimalismus ist es tatsächlich, gleiche Dinge am gleichen Platz aufzubewahren. Dann sieht man immer gleich, was man hat und außerdem ist so das Aufräumen blitzschnell erledigt.

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      1. antetanni Autor

        Das wird es sein, liebe Ingrid. Mir geht es jedenfalls so, kaum wähne ich mich auf der Zielgeraden oder gar fertig, beginnt das ganze Spiel von vorne. That’s life. So wollten wir es, so haben wir es bekommen… ;-9

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  2. claudi661

    Uffff…………………..Das ist meine Schublade. 😉 wie kommst Du denn an die?? Ich habe auch aussortiert wie eine Blöde…soviel Minimalismus wie ich in dem letzten halben Jahr schon hatte, geht gar nicht mehr. Bin aber auch noch nicht fertig, habe noch ein paar Kartons. Bei mir sind die Umstände aber auch ganz andere. Da hat sich in mehr als 18 Jahren des Horten und Sammelns einiges angehäuft. LG Claudi

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    1. antetanni Autor

      Ach, Claudi, ich würde manchmal so gerne Mäuschen bei anderen Leuten spielen… scheinbar gelingt es mir tatsächlich virtuell… 😉 Mein Mann hat sich schon beschwert ob der neuen „Ordnung“, warum da jetzt so viele Steckerleisten neben dem Werkzeugkasten lägen, da käme man ja jetzt so schlecht an diesen ran… Grrrr.
      Ich sende dir gleich mal noch eine E-Mail.
      LG und hab einen feinen Sonntag

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      1. claudi661

        Dankeschön. Da ich gerade am Läppi festgetackert bin…. 😉 .. ist die Antwort an Dich schon raus. Jetzt muss ich aber in die Küche, Ordnung schaffen und gucken was es heute für den Junior und sein Herzblatt zu futtern gibt. LG Claudi

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      2. antetanni Autor

        Schon gelesen… 🙂 Ich bin fast fertig mit allen Vorbereitungen für heute Nachmittag. Der Göttergatte brät gerade Hamburger für uns zum Mittagessen, ich hüpfe jetzt unter die Dusche und danach geht’s in den Endspurt oben am Näharbeitsplatz…

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  3. undiversell

    Du bist so fleißig. Bei uns ist das Wetter gerade so gut, da bleibt drin alles liegen. Ab und zu bekomme ich auch einen Rappel. Kannst du dir einen Küchentresen vorstellen, wo die ganze Woche alles raufgedonnert wird? 🙂 LG Undine

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    1. antetanni Autor

      Weißt du, wenn der Leidensdruck so groß wird, dass dir auch das schöne Wetter egal ist, dann weißt du, wie unser Küchentresen aussieht… 😀

      Ich wäre gerne noch ein bisschen fleißiger, denn es gibt noch genügend Baustellen. Aber so geht es Stück für Stück voran, in der Küche habe ich noch ein bisschen was gekruschtelt in diesen Tagen und am Näharbeitsplatz geht es auch voran, nachdem es dort am Sonntag noch wie auf dem Schlachtfeld aussah…

      Genieß das schöne Wetter, ob draußen oder drinnen, und lass es dir und einen Lieben gut gehen!

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  4. Pingback: An apple a day Zusammenfassung | antetanni sagt was | antetanni

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