antetanni

(M)ein kunterbunter Blog rund um Nähen, Fotografie, Wandern, Kochen und viele andere schöne Dinge.

An apple a day Teil 11 | antetanni sagt was

29 Kommentare

Ich habe nicht mehr alle Tassen im Schrank!

antetanni_Button_An-Apple-A-Day_AusschnittJa, das ist heute mal wortwörtlich zu nehmen. Wie? Was? Der Reihe nach…

Seit Wochen, ach was, Moooonaten, ärgerte ich mich immer wieder darüber, wie voll unser Küchenschrank mit den Kaffeebechern war. Wurde die Spülmaschine ausgeräumt und war aktuell kein Kaffeebecher im Einsatz, passten nicht mehr alle Tassen in den Schrank bzw. nur noch, wenn sie dort kreuz und quer übereinander gestapelt wurden. Ein Unding.

Vor ein paar Wochen schon fiel mir auf, dass zwischenzeitlich auch das Schrankbrett ordentlich nach unten durchhing und wir haben – das nur am Rande – eine qualitativ hochwertige Küche mit dicken Brettern… Was tun?

Ich habe alle Kaffeebecher aus dem Schrank geräumt. Sage und schreibe 65 (!) Kaffeebecher waren darin gestapelt (trotz hängendem Brett wohl auch so ein Raumwunder, dieser Küchenschrank). Manche von ihnen, vielmehr die meisten, nie oder so gut wie nie in Gebrauch, schließlich standen sie gaaaaanz hinten und darüber standen ja noch zig andere Becher irgendwie verkeilt und wackelig herum. An manchen Bechern hingen und hängen viele Erinnerungen, da der Göttergatte und ich als Urlaubsmitbringsel oftmals Kaffeebecher kaufen. Dann aber trauen wir uns zuhause gar nicht, diese zu benutzen, aus Angst, sie könnten zerbrechen oder in der Spülmaschine ausbleichen. So also gab es genügend Schrankleichen, bei denen wir jetzt ganz erstaunt waren, sie wiederzuentdecken.

Positiver Nebeneffekt: Wir haben uns darüber ausgetauscht, wann wir Tasse X oder Y wo gekauft und was wir dort erlebt hatten usw. Und doch kamen wir überein, dass wir diese Erinnerung jetzt einfach genießen, uns aber doch von den Tassen trennen können, da wir die Erinnerung an den Urlaub ja im Kopf/im Herzen tragen und wir uns hier und heute viel mehr über den gewonnenen Platz im Schrank freuen können.

65 Tassen… Das muss man sich mal überlegen… Pffff…

  • Der Göttergatte nahm eine Tasse mit Aufdruck Los Pollos Hermanos mit ins Büro. Keine Urlaubserinnerung, dafür aber eine an die grandiose TV-Serie Breaking Bad, die wir sehr gerne gesehen haben (wenn du hier öfter mal mitliest, weißt du ja, dass wir bekennende Serienjunkies ♥ sind. 😉
  • Einen Porzellanbecher von Seltmann-Weiden habe ich an die Schwägerin gegeben, die in Kürze Oma wird, da passte das Kinderzeichnung-Motiv sehr gut. Schön, wenn die Tasse, die der Schüler irgendwann als Kleinkind mal bekam, weiter genutzt werden kann.
  • Zwei Tassen waren noch neu und im Originalkarton verpackt. Motiv Pettersson und Findus. Sehr niedlich. Aus ihnen dürfen seit Kurzem die Zwillinge meiner Freundin trinken. Die sind mit ihren drei Jahren genau im Pettersson-und-Findus-Alter und vor allem schon so groß, dass Schnabeltassen längst nicht mehr en vogue sind. 😉
  • Zwei Tassen mit Felix-Motiven wanderten in die Kiste mit den Erinnerungen für den Schüler. Diese beiden Tassen mochte er immer ganz besonders, außerdem haben wir dazu noch zwei Müslischalen in Gebrauch, passt also alles.
  • Dem Ausräumprojekt fielen mindestens auch zehn Tassen mit Snoopy-Motiven zum Opfer (ich habe schwer mit mir gekämpft – seufz, aber ich habe ja letztes Jahr zum Geburtstag einen Schwung neuer Kaffeebecher mit diesen wunderbaren kleinen Gesellen bekommen…♥). Diese Peanuts- und die meisten anderen Tassen sowie zwei übergroße Café-au-lait-Schalen mit Untertassen und zwei geblümte große Tassen (alle vier aus billigstem Keramik, schon das Anfassen der Tassen macht irgendwie keine Freude) habe ich tatsächlich entsorgt (der Versuch, sie im Gebrauchtmarkt, bei der Kirche oder karitativen Einrichtungen/Flüchtlingsunterkünften usw. zum Verschenken loszuwerden, scheiterte).

* * *
antetanni-sagt-was_Peanuts-Tasse+Mueslischale…das sind die neuen…
* * *

  • Ebenfalls entsorgt wurden zwei Tassen vom Stuttgarter bzw. Ulmer Weihnachtsmarkt, die nach dem dort jeweils genossenen Glühwein oder Kinderpunsch nie wieder zum Einsatz kamen. Warum nimmt man diese Tassen überhaupt mit vom Weihnachtsmarkt? Anderes Thema…

Und jetzt? Wir haben immer noch bestimmt 30 Kaffeebecher im Schrank. Das ist eine mehr als ausreichende Stückzahl für unsere kleine Familie. Im Grunde immer noch zu viele. Aber egal, jetzt haben zumindest alle wieder Platz. Nicht mitgerechnet sind zudem die normalen Kaffeetassen mit Untertassen vom Geschirrset, aus denen die Schwiegermutter Kaffee trinkt, wenn sie zu Besuch ist. Aussortiert habe ich ja nur die Henkelbecher. Kaffeebecher eben. Oder Teebecher. Im Schrank ist jetzt (fast) ausreichend Platz, um alle Tassen übersichtlich einräumen zu können und um auch mal alle Tassen benutzen zu können. Darüber freue ich mich sehr.

Möchtest du bei dir im (Küchen-)Schrank mal nachzählen, wie viele Kaffee-/Teebecher du besitzt?

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antetanni_Button_An-Apple-A-Day_Ausschnitt_Q
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♥ Loslassen macht glücklich! Stay tuned… Fortsetzung folgt… ♥

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29 Kommentare zu “An apple a day Teil 11 | antetanni sagt was

  1. Pingback: Hofflohmarkt Rückblick | antetanni sagt was | antetanni

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  3. Du hast sooo Recht! Wahnsinn, wie viele Tassen das waren. Und ich bin mir sicher, dass hier was ähnliches herauskäme, wenn ich zählen würde…

    Ich minimalisiere hier auch schon eine Weile, seit Ende 2013 um genau zu sein. Seit meinem Umzug. Kleidung vor allem, Dinge, Papiere. Jetzt habe ich mit Büchern angefangen. Schon nicht einfach… Aber Tassen…. allein die Weihnachtsmarktbecher. Inzwischen nehme ich keine mehr mit, aber ich habe eine Menge hier rumstehen. Das werde ich mal anpacken.

    Liebe Grüße,
    Birgit

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    • Ach, Birgit, geteilte Leid… du weißt ja. Ich bin seit gefühlten Ewigkeiten am Aussortieren und muss die – wenigen – Momente, in denen es „flutscht“ immer direkt ausnutzen, sonst werden die Sachen doch nur von A nach B geräumt, immer mit dem Gedanken, man könnte es ja noch für dieses und jenes verwenden. Passiert dann meistens aber doch nicht. Also halte auch ich mich weiter ran. Bücher gehen bei mir zum Glück gut, die stelle ich ins öffentliche Buchregal. Warum gibt es so etwas nicht auch für Dinge…?! 😉
      Geteiltes Leid…Packen wir’s an!

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      • Ja, es braucht echt Zeit. Ich bin ja auch schon eine Weile dran und hab auch echt viel geschafft, aber auch noch viel vor mir. Je weiter man kommt desto mehr sieht man ja auch, was man im Grunde doch nicht braucht…

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      • Da sagst du was… Es geht mir auch so, je mehr ich aussortiere, desto (fast) wütender werde ich, was (s)ich über die Jahre so alles angesammelt habe (hat). Herrje… Vor Jahren dachte ich, dass ich dies und das gaaaanz bestimmt brauchen würde, doch im Grunde ist es so wenig, was man wirklich ständig benutzt und auch das ganze Thema mit den Erinnerungen überholt sich. Man trägt die meisten davon doch im Herzen und ich frage mich immer, ob unser Kind später wirklich mal kistenweise Kram sortieren möchte… Naja, ist ja hoffentlich noch lange hin bis dahin, aber ich bleibe dennoch dran!

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  4. Hallo Anni!

    Ich habe bis auf 4 Stück alle verschenkt. Das reicht mir. Herr Widerstand hat allerdings noch extra 2 riesig große für seinen sehr besonderen Kaffeebedarf.

    So viele wie Du hatte ich nicht, aber es waren auch ganz schön viele. Ein Großteil wurde verschenkt, ein paar stehen noch im Keller, die netten Kindertassen nämlich. Die warten auf Enkelkinder 😉

    lg
    Maria

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    • Jesses, Maria, stell dir vor, dein Kommentar ist im Spam-Filter gelandet. Tztztz… das geht so nicht und du darfst dich also nicht mehr solange rar machen, wenn das zur Folge hat, dass du als Spam aussortiert wirst. So was… 😉

      Bis auf 4 Stück? Du liebe Güte, DAS schaffe ich nicht. Ok, 6 Stück mit den riesengroßen Tassen für den Herrn Widerstand. Aber auch 6 ist illusorisch. Dennoch hast du meine allergrößte Bewunderung für diese Konsequenz. Ahhh, ich lese, dass du im Keller noch welche hortest. Gut, das beruhigt mich ein bisschen. 🙂 Aber nein, ernsthaft, 4 oder 6 schaffe ich nicht. Ist aber nicht so wild. Die Erkenntnis der Ausräumaktion war schon mal diese, keine neuen Tassen mehr als Mitbringsel zu kaufen. Wenn überhaupt Mitbringsel, dann etwas, was sich aufbraucht – Wein geht immer. 😀 Oder einfach nur schöne Erinnerungen. Im Kopf. Die brauchen außerhalb keinen Platz und haben keine Kalorien.

      Ich bleibe dran und denke, dass der Bestand von aktuell noch etwas um die 30 Kaffeebecher sich automatisch dezimiert oder wir Stück für Stück doch noch die eine oder andere Tasse – wohin auch immer – gehen lassen können… ♥

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      • Hallo Anni!

        Was für ein Glück, dass Du mein Kommentar im Spam gefunden hast.

        Du hast ja noch Deine Kinder um Dich rum, natürlich brauchst Du da mehr als wir zu zweit.

        Ich habe ja auch noch meine Luxus-Teetasse zusätzlich, die gebe ich nicht her.

        Ein wenig mache ich mich noch rar, ich genieße gerade eine Rundum-Auszeit mit ganz viel Energietanken.

        Sende Dir ganz liebe Grüße

        Maria

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      • Das ist wohl wahr, liebe Maria, wäre ja nicht auszudenken… 😉 Ohhh, gestern habe ich in einem anderen Küchenschrank noch eine ganz besondere Tasse gefunden. Da nicht spülmaschinenfest, nie benutzt. Das wird jetzt anders, heute wird der erste Kaffee daraus getrunken und wenn sie nach Jahren mal nicht mehr ansehnlich sein sollte… who cares?! 🙂
        Ohhh, eine Rundum-Auszeit samt Energie tanken klingt gut – genieße jede Minute! ♥

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  5. Uh…oh… Zwei Reihen in einem Oberschrank… 40 könnten das schon sein!! Immerhin vor 3 Jahren durchsortiert, damit Lieblingskerl seine liebsten Stücke mit dazu stellen konnte. Damals schon ungefähr 30 Stück aussortiert. Jetzt gibt es nicht mehr von jedem Dorf ’nen Hund, aber so ein paar piefige mit Blümchenmotiv, bei denen Lieblingskerl schwört, dass das dünnwandige Porzellan den Kaffeegenuß optimal hervorhebt. Die schiebe ich immer ganz nach hinten 🙂

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  6. Guten Morgen und Respekt, meine Lieben ♥
    Ich sah mich bisher auch als Tassenliebhaberin…. aber ihr habt mich eines Anderen belehrt. 16 Becher plus 5 MaxiBecher ist ja geradezu bescheiden …. War aber auch schon anders, jedes Kind hat beim Auszug die eigenen Becher mitgenommen und der Küchenumbau hat uns von den obligatorischen Schwiegermutti-Tassen inkl. Untertassen befreit 😉
    Herrlicher Post 👍 Danke Dir und mach jetzt mal Kaffee für die Lieblingstasse und mich…..
    Alles Liebe, Katrin

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    • Hahaha, danke für deine Worte, Katrin. Der Kaffee aus (einer) der (30 gebliebenen) Lieblingstasse(n) ist getrunken, ich starte neu in den Tag. Gestern habe ich gleich noch weiteren Küchenkram entsorgt – yeah. Das passiert bei mir immer in so Wellen, die wollen dann aber mehr als ausgenutzt werden. Mal schauen, was mir heute unter die Finger kommt… 😉

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  7. Glückwunsch zum gelungenen Aussortieren!
    Ich muss ja gestehen, dass mir das Aussortieren von liebgewonnenen Stücken schon sehr schwer fällt. An jedem Teil hängt eine Erinnerung und irgendwie will es mir dann bei aller Motivation doch nicht gelingen die Sachen loszuwerden. Dabei bin ich im Wegwerfen von „normalen“ Dingen ziemlich gut. Auch Kleiderschrank-Ausmisten ist kein Problem, aber wenn es an Geschenke oder Urlaubserinnerungen geht, bringe ich es oft nicht übers Herz.
    Einige solcher Tassen dienen nun dem Auswaschen von Pinseln beim Malen 😀
    Im Keller stapeln sich noch mehr Geschenke, die ich eigentlich gar nicht schön finde, aber weiß, dass sich der Schenkende Gedanken gemacht hat und das ist mir so wichtig, dass ich das „hässlichste“ Geschenk nicht wegwerfen kann. Dabei sind es eigentlich nur Dinge und der Gedanke wäre nicht weg, nur weil der Gegenstand weg wäre… Naja…
    Im Küchenschrank ist allerdings kein besonderer Überfluss zu vermelden – das hat sich einfach nicht wirklich ergeben 😉

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    • Danke, danke. Noch bin ich weit von meinem eigenen Ziel entfernt. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen… 😉 Mir fällt es auch sehr schwer, Dinge mit Erinnerungswert wegzugeben (ob entsorgen/wegwerfen oder auch weitergeben). Im Grunde aber hat jedes Teil bei mir irgendeinen Erinnerungswert, und sei dieser noch so weit daher geholt. Grrrr… Daher freue ich mich fast, dass das Schrankbrett durchhing und ich so handeln musste. Puhhhh. Kleiderschrank ausmisten ist auch so ein Thema und der Keller… Uhhh, reden wir heute nicht davon. Was ich allerdings recht gut kann, ist Geschenke zu entsorgen. Auch wenn ich – wie du – weiß, dass sich der Schenkende Gedanken gemacht hat, muss ich mich doch manchmal fragen, welche Gedanken das waren… 😛 Nein, Sachen, die von außen neu dazu kommen, da bin ich rigoros (naja, wenigstens etwas und bei allem anderen bleibe ich weiter dran und übe mich darin, diesen Weg Stück für Stück zu gehen).

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  8. Wir haben nur 10, aber sogar die benutzen wir nicht alle. Noch bleiben sie trotzdem erst einmal stehen, bei einem Kleinkind in der Wohnung geht doch häufiger etwas zu Bruch. 🙂

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  9. ha ha ha … das kenn ich … ich habe einen „extra Schrank“ für diese Fälle *lach* … wir benutzen eigentlich nur zwei Tassen … und der Rest … hach ja, kann ja mal Besuch kommen.
    PS … mag nicht zählen *lach* ist mir einfach zuuuu peinlich … denn ich bin die Kaffeebecher-Käuferin.

    LG Andrea

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    • Ohhh, ich scheine in ein Wespennest gestochen zu haben. Hach, so elend dieses Horten von diesem und jenem ist, ich stelle fest, ich bin laaaaange nicht alleine damit. Danke dafür, dass ich diese Last auf deiner und auf vielen weiteren Schultern verteilen darf. 😉

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  10. so,so…sie hat nicht mehr alle Tassen im Schrank… 😉 😀
    Tolle Aktion…ich konnte im letzten Jahr viele unsere Tassen ganz schnell *los* werden….als die Studentenkinder in die große Welt auszogen… da hatte ICH danach auch nicht mal alle Tassen im Schrank….drück dich, liebe Anni

    …die Peanuts Tassen sind aber auch zuuuuuuuuuuuu schön! 😀

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  11. Ich habe unendlich viele!
    🙂 🙂 🙂

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antetanni hört zu...sag was! (Kommentare sind doch das Salz in der Suppe! ♥, müssen aber von mir freigeschaltet werden, Danke für deine Geduld).

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