antetanni

(M)ein kunterbunter Blog rund um Nähen, Fotografie, Wandern, Kochen und viele andere schöne Dinge.

An apple a day Teil 12 | antetanni sagt was

7 Kommentare

Schrankalarm!

antetanni_Button_An-Apple-A-Day_Ausschnitt Kennst du das…

Es gibt so Gerätschaften, für die man Zubehör oder Ersatz kauft und irgendwann ist das Hauptgerät weg, aber das Zubehör klebt wie Kaugummi an einem. Vielmehr verbleibt es bis zum Sanktnimmerleinstag in Schubladen und Schränken und irgendwann weiß keiner mehr, wozu Teil X oder Y eigentlich gehört haben oder zu gebrauchen waren…

In der Küche sind das zum Beispiel Deckel von Tupper- und sonstigen Dosen. Über die Jahre sammeln sich diverse Waisenkinder an. Entweder ist die Schüssel nicht mehr auffindbar, oder eben der Deckel. Lauter Singles stehen herum und zumindest die Deckel sind, solange sie nicht größenkompatibel mit anderen Dosen sind, für nicht anders zu verwenden.

Oder ausrangierte, weil im Grunde durch neue/bessere/schickere Geräte ersetzte Kaffeebereiter, Toaster, Mixer, Wasserkocher, die im Keller alt und gammelig werden. Ein Trost, sie stehen da nicht alleine. Da wäre ja auch der übrig gebliebene, weil leicht windschief und damit aussortierte Wäscheständer, die alte Stereoanlage und was sich sonst noch im Keller versammelt hat. Wegwerfen? Niemals. Es könnte ja mal am Sonntagmorgen die Kaffeemaschine kaputt gehen und dann hätte man ja im Keller… also nur für den Fall der Fälle, damit man ja nicht Not leidet… und so weiter und so fort… Hätte, hätte…

Was fällt dir noch ein?

Beim Stichwort Kaffeemaschine kommen mir spontan diese Dosen in den Sinn, die wir lange zum Aufbewahren von Kaffeepads genutzt haben, als wir noch eine Pad-Maschine unser eigen nannten…

* * *12_antetanni-an-apple-a-day_Kaffeepad-Dosen

* * *

Irgendwann aber war ich die Pad-Maschine, vielmehr das Getränk daraus, das sich Kaffee nannte, so leid (ich mochte sie, ehrlich gesagt, von Anfang an nicht leiden), dass ich sie kurzerhand über Bord geworfen habe (naja, das ist nicht ganz wörtlich zu nehmen, seelisch aber war genau das mein – befreiendes – Gefühl). Irgendwo in Schublade 4711 sind mir nun aber noch die Dosen für die Pads in die Hände gefallen. Zuerst habe ich überlegt, wofür und wie und ob ich sie nicht doch vielleicht (wo)anders weiterverwenden könnte. Für Stifte oder Näh- oder Bastelzubehör, für was-weiß-ich…

Mir ist aber einfach nichts eingefallen. Denn, nein, ich möchte keine Blumen darin einpflanzen, auch brauche ich nicht noch eine Dose für Stifte, genauso wenig einen Utensilienbehälter für Haarbürsten und Co. Also habe ich auch bei diesen Dosen lange versucht, sie für umsonst an den Mann oder die Frau zu bringen. Irgendjemand, so dachte ich, wird doch vielleicht Verwendung dafür haben und sich freuen. Was habe ich mir den Mund fusselig geredet… Kein Interesse… Kein Bedarf… Im Grunde gerne, aber haben wir schon… Nee, du, lass mal… So oder so ähnlich kamen mir die Absagen entgegen.

Was also tun ? Rein in den Müllsack. Hilft ja nichts, wenn’s keiner haben will. Auch wenn es „nur“ fünf Dosen waren, so haben sie doch ganz schön viel Platz beansprucht und ich freue mich, dass dieser nun anders genutzt werden kann. Es geht Stück für Stück – eben: an, oder besser: one apple a day  🙂 – voran.

* * *
antetanni_Button_An-Apple-A-Day_Ausschnitt_Q
* * *

Was ist es, das bei dir einen Schrankalarm auslöst?

Advertisements

7 Kommentare zu “An apple a day Teil 12 | antetanni sagt was

  1. Pingback: An apple a day Zusammenfassung | antetanni sagt was | antetanni

  2. Schrankalarm gibt’s nur, wenn das Zeug rausquillt und die Tür nicht mehr zu geht *grins*

    Gefällt mir

  3. Hey!
    Zwar weiß ich nicht, wie sich das andernorts so verhält, aber hier in Münster gibt es an einigen Stellen dies genannte Give Box – öffentlich zugängliche Schränke oder Regale, in die man Dinge stellen kann, für die man keine Verwendung mehr hat, die aber noch voll funktionstüchtig sind. Vielleicht wäre das eine Idee, falls es bei euch sowas gibt und so etwas nochmal vorkommt. 🙂
    Ich bin schon säckeweise Dinge dort losgeworden und tatsächlich ist immer alles weggegangen!
    Liebe Grüße
    Janina

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Janina, danke für diese Info. Ich weiß nicht, ob es so etwas bei uns gibt, ein öffentliches Bücherregal wurde nach dem Abbau des letzten ein paar hundert Meter weiter wieder aufgestellt, was schon mal toll ist. Aber von einer Give-Box habe ich noch nie gehört. Ich könnte mir das gut im „Studentenviertel“ bei uns vorstellen, da mach ich mich doch glatt mal schlau… Ein paar noch herumstehende Tassen werden morgen auf einem Polterabend zerdeppert, da erfüllen sie ihren Zweck als Glücksbringer. 🙂

      Gefällt mir

  4. Autsch….und wieder mal ein Thema für mich. Ich habe auch immer noch so Schubladen, Ecken und sogar noch ein paar Kartons…..Was da so alles drin ist?? Ich bin noch nicht so weit. Tupperdosen..ich habe auch noch so Exemplare rumstehen, Dose ohne Deckel, bzw. Deckel ohne Dose…

    LG Claudi

    Gefällt 1 Person

    • Och, Claudi, das tut mir leid, ich wollte keine schlafenden Hunde wecken. Obwohl… Geteiltes Leid, du weißt schon… 😉 Ich habe Tischlein-deck-dich-Schubladen und -Schränke. Kaum ist etwas ausgeräumt, füllen sich die Schränke wie von Zauberhand wieder, so scheint es mir. Eine never-endings-story und es gibt noch vieeeeel zu tun. Um es mal mit Merkels Worten zu sagen: Wir schaffen das. 🙂

      Gefällt mir

antetanni hört zu...sag was! (Kommentare sind doch das Salz in der Suppe! ♥, müssen aber von mir freigeschaltet werden, Danke für deine Geduld).

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s