Schürze | antetanni näht

Ob Schürze, Vorbinder oder Vorstecker genannt…

antetanni-naeht_schuerze_2016-10Wikipedia bezeichnet die Schürze so: „Über der Kleidung getragenes, vor allem die Vorderseite des Körpers (teilweise) bedeckendes, mit angenähten Bändern um Taille und Hals gehaltenes Kleidungsstück, das… besonders zum Schutz der Kleidung bei bestimmten Arbeiten dient.“

Für eine Freundin habe ich zum Geburtstag eine farbenfrohe Schürze genäht. Das fröhlich bunte Muster ist genau das richtige für den aufkommenden Herbst. Küchenglücksmomente inklusive sozusagen.

Die Schürze besteht aus zwei verstürzt genähten Stoffen. Das Bindeband (nur eines an der Zahl!) führt von der einen Seite durch einen abgenähten Tunnelzug bis zum Latz oben und auf der anderen Seite wieder in einem Tunnelzug zurück zur Taille. Das Band kann individuell in der Größe verstellt werden und das lästige Binden mit den Armen über der Schulter und hinter dem Kopf entfällt.

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Genäht ist der Vorbinder aus einem festen Baumwollstoff mit bunten Streifen und zwei praktischen Einstecktaschen auf der Vorderseite. Das Bindeband ist ein Baumwoll-Haushaltsband, das angenehm zu Tragen ist und wie die Stoffe bei 60 °C gewaschen werden kann. Aus einem kleinen Reststück habe ich an die Rückseite noch eine große Schlaufe zum Aufhängen der Schürze genäht. Die Enden habe ich mit dem Futterstoff eingefasst. Und anstelle eines Blumenstraußes ziert ein buntes Blütenmeer den Futterstoff der Küchenhilfe. HAPPY BIRTHDAY, liebe Silke.

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Freutag #175

 

14 Gedanken zu „Schürze | antetanni näht

  1. Isa

    Wow, ist die schön geworden!! Ist das das gute Stück, von dem du erzählt hast? Ich nehme es mal an ;-).
    Ich wünsche dir viel Spaß auf der Geburtstagsfeier. Silke wird sich rießig freuen!
    Liebe Grüße
    Isabell
    Übrigens: Die Sache mit dem Band hast du unheimlich praktisch gelöst, finde ich :-).

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön, du Gute. ♥ Verstürzt nennt man es, wenn man zwei Stoffteile rechts-auf-rechts zusammennäht, eine Stelle muss aber zum Wenden offen bleiben. Dann wird alles gewendet, die Nähte sind nicht mehr sichtbar (weil jetzt ja innen, also links-auf-links sozusagen) und die Wendeöffnung muss dann noch nachträglich geschlossen werden (von Hand oder knappkantig mit der Maschine oder wie bei der Schürze, indem ich einfach noch mal ringsherum alles abgesteppt habe, damit automatisch ja auch die „Lücke“ der Wendeöffnung). Klar soweit? 😉
      Die Schürze macht sich mit mir jetzt auf den Weg zur Feier, ich bin gespannt, ob die Freundin darin dann quasi Schürzenjägerin des Abends wird. 🙂

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      1. antetanni Autor

        Och, das mache ich auch so. Aber sobald ich mal was weiß, muss ich das angebermäßig gleich an die große Glocke hängen. 😉 Mein liebster Nähbegriff ist „Nahtschatten“. Das ist „verstürzt“ gar nichts gegen. Hach, ich liebe dieses Wort. 😀

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    1. antetanni Autor

      Ich trage eigentlich ganz selten eine Schürze, aber nach dem Nähen dieses Modells habe ich doch auch Lust bekommen, für mich selbst ein solche farbenfrohes Teil zu nähen. Mal schauen, wann ich das bei all meinen Plänen noch unterbringen kann, aber es eilt ja nicht… 😉

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  2. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Anni!

    Ich gestehe – ich bin auch leidenschaftliche Schürzenträgerin. Ich kann eigentlich gar nicht ohne Schürze kochen, da bin ich nicht vollständig. Allerdings wenn ich mir die Flecken ansehe, dann wird auch schnell klar warum 😉

    Zwei meiner Schürzen haben auch genau so eine Bindelösung, wie Du sie hier in dem Beitrag vorstellst. Finde ich voll praktisch, vor allem, wenn mehrere Menschen, die unterschiedlich groß sind, die Schürze gemeinsam verwenden! Weil sie sich so gut verstellen lässt.

    lg
    Maria

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    1. antetanni Autor

      Danke für deine Worte, Maria. Das stimmt, ich finde die Lösung auch gerade aus dem Grund praktisch, weil man nicht Knoten auffriemeln muss, wenn jemand größer/kleiner ist und das Band beliebig verstellen kann.

      Ich glaube, ich nähe auch noch eine Version für mich… ♥

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      Antwort

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