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Biolandwirtschaft | antetanni entdeckt Lesenswertes

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Biolandwirtschaft deutlich weniger ertragreich als gedacht

antetanni_Button_Auch-mal-lesen„Biogetreide weist laut einer Studie nur zwei Drittel der Ertragskraft von normalen Getreide auf. Mehr Flächen Bioanbau bedeuten mehr Ausgaben für Lebensmittelimporte.“

Am 17.10.2016 erschienen: *Die Presse: Biolandwirtschaft deutlich weniger ertragreich als gedacht*. Lesenswert!

Passend dazu habe ich auch noch einen Buchtipp für dich: Alles grün und gut?

 

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2 Kommentare zu “Biolandwirtschaft | antetanni entdeckt Lesenswertes

  1. Kompliziertes Thema. Deutschland z.B. exportiert Getreide, der Gesamtertrag ist also höher als der Bedarf. Konventioneller Anbau bedeutet auf lange Sicht eine unumkehrbare (jedenfalls in unserer Lebenszeit) Zerstörung von Böden, was gerne unter den Tisch gekehrt wird. Wenn ich meine Böden zerstöre, habe ich in ein paar Jahrzehnten also auch Ertragseinbußen mit konventionellem Anbau. Das hat man inzwischen erkannt und forscht in der Richtung „wie kann ich so landwirtschaften, dass ich genug Ertrag habe, aber meine Ressourcen (Boden) nachhaltig nutze“. Der Bio-Anbau ist hier natürlich nicht problemfrei (z.B. Bodenverdichtung durch schweres Gerät tritt dort genauso wie im konventionellen Anbau auf).
    Der erste Ansatz sollte eigentlich sein, sich über Ressourcenverschwendung und den eigenen ökologischen Fußabdruck Gedanken zu machen. Wenn ein Großteil der Lebensmittel im Müll landet, könnte man auch einfach insgesamt weniger produzieren. Die nächste Frage ich die Saisonalität der Lebensmittel. Wenn ich Erdbeeren im Dezember essen möchte, werden die auch importiert. Wenn ich Standardäpfel essen möchte (sagen wir mal: im März) anstatt alter, lagerfähiger Sorten, werden die entweder monatelang unter hohem Energieverbrauch hier gelagert oder – richtig – importiert (was angeblich eine bessere Klimabilanz hat).
    Ich würde also sagen: der Artikel ist nicht lesenswert, sondern haut eine Parole raus ohne sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen (ein bißchen arg kleiner Horizont also, den Die Presse da hat).

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    • Danke für deine Zeilen, liebe Birgit. Ich stimme dir in vielen Teilen zu und komme doch zu dem Schluss, dass der Artikel lesenswert ist, weil ich der Meinung bin, dass es sehr wichtig ist, sich in alle Richtungen einzulesen und dann (s)eine Schlussfolgerung zu ziehen (und eben auch Presseartikel jeglicher Art und „Meinungsmache“ zu hinterfragen). Es heißt ja nicht, dass ein Artikel inhaltlich immer „richtig“ sein muss bzw. den eigenen Standpunkt vertreten muss. Du schreibst es ja auch, dass es nicht sinnvoll ist, „Parolen rauszuhauen“, ohne sich mit dem Thema zu beschäftigen. Ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen möchte.

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