antetanni

(M)ein kunterbunter Blog rund um Nähen, Fotografie, Wandern, Kochen und viele andere schöne Dinge.

Perfektes Omelette | antetanni kocht (Rezept)

17 Kommentare

Omelette sensationell einfach…

Fernsehen bildet…

Man mag es angesichts des Programms, das oft geboten wird, kaum glauben, aber es ist tatsächlich so. ;-)

Im Fernsehen nämlich wurde unlängst in der ARD in der Quizshow Wer weiß denn sowas? eine sensationell einfache Methode gezeigt, wie man ein perfektes Omelett zubereitet. Heute habe ich es ausprobiert…

_Das wird gebraucht bzw. das habe ich verwendet (1 Portion)

  • 2 Eier
  • Ein paar Kirschtomaten
  • Etwas Parmesankäse
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Gefrierbeutel mit Zip-Verschluss (wahrscheinlich funktioniert’s auch mit einem normalen Gefrierbeutel und einer Klemme oben)
  • 1 Topf mit Wasser

_Und so wird’s gemacht

  • Topf mit Wasser auf den Herd stellen und zum Kochen bringen
  • Während dieser Zeit Eier aufschlagen und Inhalt am besten gleich in den Gefrierbeutel kippen
  • Tomaten halbieren oder vierteln, zu den Eiern dazu geben
  • Parmesankäse reiben, Käse mit in den Beutel geben
  • Salz und Pfeffer dazu
  • Beutel oben mit einer Hand festhalten und die Zutaten mit der anderen Hand von außen vermengen
  • Beutel verschließen, dabei die Luft etwas raus drücken…

*

*

  • Beutel in den Topf mit kochendem Wasser geben und etwa 13 Minuten köcheln lassen (nicht wundern, der Beutel bläht sich etwas auf, ich hatte kurz Furcht, der Beutel könnte platzen, aber es ist alles gut gegangen – uffz)
  • Beutel herausnehmen, öffnen und sich nicht nur über ein perfektes Omelette freuen, sondern auch darüber, dass weder eine Pfanne noch sonstiges Kochgeschirr gereinigt werden müssen

  • In den Beutel können natürlich allerlei mehr oder auch andere Wunsch-Zutaten gegeben werden. Ob Zwiebeln oder Champignons, frische Kräuter, Chili usw. – was immer du am liebsten im Omelette magst. Ach ja, für manche ist ein im Wasserbad gekochtes Ei kein Omelette, sondern ein Eierstich. Auch fein, dann gilt dieses Rezept eben genauso für einen perfekter Eierstich. ;-)

Okay, ich weiß, mancher wird jetzt den Kopf schütteln und schimpfen, dass das ja eine Verschwendung von Plastik ist, von wegen Gefrierbeutel und so. Das stimmt schon. Sicherlich werden auch wir unsere Omeletts künftig weiter in der Pfanne braten. Toll bei der Gefrierbeutel-Methode finde ich aber, dass kein Fett zum Anbraten benötigt wird, dass kein Abwasch vom Kochgeschirr zu machen ist und dass vor allem viele Omeletts in einem Topf gegart werden können. Außerdem köcheln die Eier alleine vor sich hin, nichts brennt an, nichts muss umgerührt oder in der Pfanne hin und her geschoben werden. Zudem Zeit, um den Tisch zu decken, die Spülmaschine auszuräumen oder einfach auch mal nichts zu tun. ;-)

*

*

Einen Versuch war es – Plastikbeutel hin oder her – allemal wert und das Omelette hat vorzüglich geschmeckt. ♥

[verlinkt]
Facile et Beau Gusta | Rezepte-Linkparty Herzhaft

[Infos zur Sendung]
ARD Das Erste | Wer weiß denn sowas?

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17 Kommentare zu “Perfektes Omelette | antetanni kocht (Rezept)

  1. Hört sich doch super praktisch an und man hat so eine Art Rolle anstatt eines flachen Omelettes. Mal was anderes 😋

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  2. was für eine idee – ein omlett aus dem kochtopf…. irre…. sieht aber lecker aus.
    danke fürs teilen <3
    liebe grüße
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    • Da sagst du was, ich war auch ganz baff. Ist – zumindest bei uns – keine dauerhafte Lösung, wir werden auch wieder zur Pfanne greifen, aber der Versuch war es allemal wert und geschmeckt hat es sehr lecker, tatsächlich sehr „saftig“.

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  3. Pingback: Rezepte Linkparty | antetanni entdeckt | antetanni

  4. Ich mag die Sendung auch! Ist immer wieder für Überraschungen gut! Liebe Anni, hast Du zum Verfolgen irgendwo einen G+ Button. Entweder ich ibn blind oder ich steh auf der Leitung oder beides… Liebe Grüße, Petra

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    • Oh jesses, du fragst mich Sachen, liebe Petra. Einen „G+Button“ – damit ist Google+ gemeint, oder? – habe ich nicht. Ich glaube, dazu bräuchte ich ein Google-Plus-Konto? Das jedenfalls habe ich auch nicht. Denke ich. Du siehst, du triffst auf einen digitalen Nullblicker, uahhh. ABER: Rechts in der Seitenleiste bei mir im Blog gibt es die Möglichkeit, dich als E-Mail-Follower einzutragen (da steht: Blog über E-Mail folgen) und darunter habe ich auch ein „Widget“ aktiviert, dass du über antetanni über WordPress folgen kannst. Ich hoffe, das ist (beides) das von dir gesuchte? Wenn nicht, melde dich, wir finden einen Weg und ich lerne gerne dazu, was ich wo wie (frei)schalten muss, um von dir „verfolgt“ zu werden (das freut mich, dass du das tun möchtest – bleib mir also sehr sehr gerne gewogen!).

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  5. Moin. Keine schlechte Idee. Jaaaaa…bei „Wer weiß denn sowas“ kann man/frau einiges lernen. Ich habe z. B. mit Walnüssen meine Macken,die sich auf meinem Wo-Zi-Schrank breit gemacht hatten, weggezaubert. Einfach mit einer Walnusshälfte über den Kratzer gehen. Das in der Nuss enthaltene Öl zaubert den Kratzer weg.
    LG Claudi :)

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  6. Lustige Idee, das haben wir früher in der Studentenbude manchmal gemacht, um unliebsame Gerüche auf engstem Raum zu vermeiden. Ich spüle zwar lieber die Pfanne (da brauch ich auch kein Fett), aber die Tüte kann man ja auch waschen :-). LG Ingrid

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  7. Gute Idee, um Fett zu sparen. Und auch fehlender Abwasch finde ich begrüßenswert. Wenn man es als Campingmethode verkauft, müssten auch die Umweltaktivisten versöhnt sein. Der Camper muss nur nachher den Beutel ausspülen und wiederverwenden (zur Not als Müllbeutel…). Also, wenn man nicht gerade zum Campen nach Neuseeland geflogen ist…
    Kennst Du das Tupper-Omlette-Dings für die Mikrowelle? Ähnlich patent, deutlich schneller in der Garzeit und spülmaschinengeeignet. Habe ich schon einmal ausprobiert in 2 Jahren *hüstel* Irgendwie ist der Griff zur Pfanne besser im Hirn abgespeichert.
    Liebe Grüße!

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    • Danke für deinen Kommentar dazu, liebe MCL. Wenn man für eine ganze Kompanie Omelette macht (man denke nur an einen Filmeabend der Jungs), ist die Methode im Beutel sicherlich auch nicht zu verachten, da alle Omelettes auf einmal im großen Topf köcheln können. Haha, das Camping-Argument versöhnt hoffentlich alle, die mich schon gedanklich zum Mond schießen, weil ich mir traue, über so etwas zu posten. :-D :-P Das Tupper-Mikrowellen-Dingens kenne ich nicht. Wie kann das sein? Tztztz… ;-) Ich habe übrigens in zig Kommentaren bei der ARD gelesen, Omelette würde doch hinsichtlich der Brataromen vom Fett profitieren. Stimmt gar nicht, mein Omelette schmeckte hervorragend ganz ohne Fett! Neben „kein Abwasch“ gibt’s auch „kein Fettgeruch“. Also: Ich bleibe dabei, wahrscheinlich wird’s auch bei uns Omelette hauptsächlich aus der Pfanne geben, die Idee mit dem Beutel (oder eben mit dem Tupperdingens) ist jedoch nicht ohne!!

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  8. Coole Sache! Danke fürs Teilen. LG Sandra

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  9. Witzig, jetzt weiß ich, was ich heute Abend esse….. 🍳

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