Sachensucher Shorts | antetanni näht (Freebook)

Shorts für den Großen…

Erst klein, dann groß…

Nach dem Nähen diverser kurzer Hosen für das Geschwisterkind, habe ich die Jerseykisten durchstöbert und einige Reststücke gefunden, die perfekt auch für Shorts für den Großen passten.

Nichts wie ran an die Nähmaschine…

Unlängst habe ich irgendwo im Blog (?), bei Facebook (?), Instagram (?) die Sachensucher Shorts wieder entdeckt, deren Schnittmuster ich schon seit Babyzeiten vom Butz auf dem Rechner habe.

Über die Zeit habe ich das Schnittmuster glatt vergessen, naja, anfangs war der Butz ja auch noch zu klein. Aber am Wochenende habe ich dafür gleich zwei kurzen Hosen nach diesem kostenlosen Schnittmuster (verlinkt bei den → Freebooks) genäht.

Beide in Größe 98 mit jeweils einem Bündchen am Bauch, in das ich zusätzlich eine Kordel bzw. ein Band „zum Feinjustieren“ gezogen habe.

Der dunkelblaue Jersey ist aus der Serie Rockin’Robot designed by Poppy. Daraus hatte ich für den Butz zu seinem ersten Weihnachtsfest schon mal eine Baby-Hose und einen Raglan-Kapuzenpulli genäht. Und knapp zwei Jahre später reichte das Reststück noch für eine coole kurze Hose. Dieses Mal kombiniert mit einem Bündchenstoff in einem warmen Gelb und einer Kordel in Rot. Sieht peppig aus, oder?

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Der Jersey Little Sailor stammt aus einer Stofftauschaktion von vor ebenfalls zwei Jahren. Er lag seitdem im Vorrat, da ich nie das passende Nähprojekt dafür fand. Tatsächlich ist der Musterlauf etwas „schwierig“, entweder die Schiffe oder (viel auffälliger…) der kleine Seemann nämlich stehen je nach Zuschnitt auf dem Kopf… Keine Frage, dass genau das beim ersten Nähen passiert ist… Zum Glück konnte ich alles noch mal auftrennen und es war noch genügend Stoff vorhanden, dass ich die vorderen Hosenbeine neu zuschneiden konnte. Es wäre doch zu schade gewesen, wäre dieser Stoff jetzt nicht zum Einsatz gekommen, denn ich finde, er passt perfekt zum Schnitt. Irgendwie erinnert das Motiv an die Badeshorts der Filmstars in den 1950er- und 1960er-Jahren… Ich sehe förmlich Cary Grant darin an der Côte d’Azur entlang schlendern…. ♥

Passend zu den Leuchttürmen in Rot und Weiß habe ich mich hier für einen ebenfalls in rot-weiß geringelten Bündchenstoff entschieden und ein Nahtband anstelle einer Kordel verwendet. Zwei aufgesetzte Seitentaschen bieten Platz für Steine und alles mehr, was ein Zweijähriger am Wegesrand eben so findet und einsammelt. 😛

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Die Kordelenden bzw. das Nahtband habe ich jeweils durch eingeschlagene Ösen gezogen. Damit der Stoff nicht ausreißt, habe ich ihn mit SnapPap-Ecken verstärkt und die Bindebänder zudem über Kreuz eingezogen, sodass die Zuglast besser verteilt ist. Ich gestehe, das SnapPap hätte ich genauer annähen können, aber nun isses so und bleibt auch so. Gut muss auch mal gut genug sein. Uahhh…

**

Genäht am Wochenende: Drei kurze Hosen für das Geschwisterkind und für den Butz zwei Sachensucher Shorts… Fortsetzung folgt…

 

[verlinkt]
Autos & Co.
Kiddikram
MadeForBoys
Menschen(s)Kinder
Sew Mini

 

8 Gedanken zu „Sachensucher Shorts | antetanni näht (Freebook)

  1. nealich

    Cary Grant, kicher…. sieht schnuckelig aus und gehört mit in die Sommer-Satt-Kollektion 👍
    Wie geht das mit dem über Kreuz einziehen? Nähst Du die Bänder rückwärtig bissl fest?
    Hab einen feinen Dienstag,ich schwing mich gleich mal aufs Radl, Störche gucken….
    ♥️grüßle von Katrin

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    1. antetanni Autor

      Kicher zurück! 🙂 Ja, der Cary… auch der sah doch „schnuckelig“ aus… ♥ Oje, ob ich das Über-Kreuz-Einziehen beschreiben kann… Ich versuche es mal: Du fädelst die Kordel in die rechte Öse ein und schiebst sie im Uhrzeigersinn (also nach links) durch den Tunnel. Wenn du vorne wieder ankommst (sollte sich die Kordel nicht unterwegs aus der Durchziehnadel geschmuggelt 😀 haben), fädelst du durch die linke Öse wieder aus. Direkt hinter den Ösen überkreuzen sich „unsichtbar“ (weil innen) die beiden Kordeln und so ist der Zug auf der Kordel und nicht auf den Ösen, wenn du von außen an den Kordeln ziehst (du kannst sie quasi nicht auseinanderziehen). Ist das einigermaßen verständlich geschrieben? Sonst mache ich eine Skizze und lade die mit hoch. Und Nein, ich nähe die Bänder nicht fest, das ist alles nur Potenzial fürs Ausreißen. 😉
      Viel Spaß beim Störche gucken – so früh morgens aufs Rad finde ich klasse! Hab einen schönen Tag… ♥

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  2. nealich

    Super erklärt 👍 das ist wirklich sinnvoll…. Als meine Kinder klein waren, hab ich die Kordeln meist hinten festgenäht, damit sie nicht rausgezogen werden konnten….

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  3. Tante Jana

    Ah, über Kreuz einziehen muss ich auch mal probieren – Danke für den Tipp! Wobei ich ja noch damit kämpfe, nicht die Verstärkung bei den Ösen zu vergessen. Jetzt habe ich doch schon bei zwei Hosen in der letzten Zeit noch mal Ösen in Snappap bzw. Jeansquadrate (rar zusammengenäht und gewendet) eingeschlagen und dann nachträglich noch auf die Bündchen genäht. Dann natürlich nur oben und unten, weil ja sonst die Kordel nicht mehr durchgeht… Und beim zweiten Mal hat mich das ja noch ein bisschen mehr geärgert als beim ersten, denn da hätte ich es ja schon wissen müssen, das nur ein Stückle H250 nicht reichen wird… 😀
    Die Hosen sind auf jeden Fall wunderschön geworden und da ja jetzt erst der _richtige_ Sommer anfangen soll, werden die sicher mehr als willkommen sein.
    Alles Liebe!
    Jana

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    1. antetanni Autor

      Wem sagst du das… Ich vergesse das auch ganz oft und bin sehr stolz auf mich, dass ich bei den zuletzt genähten Stücken daran gedacht habe… Aber ich will es nicht verschreien… 😉
      Heute nähe ich noch ein Set, vielleicht werden’s sogar zwei, dann wird es höchste Zeit fürs Päckchen an die Buben, das wollte ich eigentlich schon am Montag erledigt haben… Irgendwas ist eben… Du weißt schon… 🙃🙈

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