1000 Teile raus | antetanni sagt was

Flur, Diele, Kruschtelschublade im Sideboard…

Ich will mal kurz eine kleine Bilanz der vergangenen Tage ziehen. Da durften nämlich einige Sachen das Haus verlassen oder durften in den Keller umziehen…

Vor dem Haus landeten zig Übertöpfe, Wimpel, Bücher längst vergangener Tage, Sticker und vieles mehr in einer Zu-verschenken-Kiste. Meistens funktioniert das ganz gut, ein, zwei Tage und die Kiste ist leer.

Weitere Bücher sowie Dekorationsartikel und auch Kleidung vom Junior und von mir habe ich über Kleinanzeigen verkauft.

Gestern habe ich dann noch den Besenschrank ausgeräumt, ausgewischt, die Sachen gesichtet und einiges gleich entsorgt, anderes dafür in den Keller geräumt. Was sich da immer alles ansammelt. Himmel. Über 50 Plastiktüten, 20 Papiertüten und mehr als 10 Mehrwegtaschen… habe ich gestern gezählt. Wo kommt das Zeugs bloß immer her (und das, obwohl es kaum noch irgendwo Plastiktüten einfach so gibt und wir in der Regel immer auch dankend ablehnen, da wir den Einkaufskorb oder unsere großen Einkaufstaschen aus Canvas beim Einkaufen dabei haben…)?

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Die Taschen und Tüten durften nun übrigens in den Keller umziehen, da ich es doch irgendwie doof gefunden hätte, sie einfach so in den Müll zu werfen, wo sie gerade einmal benutzt wurden. Sie werden nun nach und nach aufgebraucht/verwendet, wenn wir irgendwohin Sachen mitnehmen usw. Ich schleppe ja immer mal wieder Zeugs mit ins Büro und von dort zurück, da schadet es nicht, ein, zwei Tüten im Schreibtisch aufzubewahren… Mal gucken…

Die schon vorletzte Woche aus dem Sideboard im Esszimmer aus der dortigen Schublade mit allerlei Bastel- und sonstigem Vorrat geräumten Kerzenreste, Korken und leeren Plastikeier von den Überraschungseiern ziehen um in den Kindergarten in der Nachbarschaft und dürfen dort zum Basteln verwendet werden (welch‘ ein Glück, dass eine Freundin dort Erzieherin ist und ich ihr immer wieder Zeugs zum Basteln geben kann).

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Zwar sind es nicht 1000 Teile geworden, aber nach den Korken, Kerzenresten, Batterien und Akkus, Ladekabeln und vielem mehr, ist es nur noch eine Frage der Zeit… 😉

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1000-Teile-raus

16 Gedanken zu „1000 Teile raus | antetanni sagt was

    1. antetanni Autor

      Das ist wahr, es ist auch hier irgendwie endlos… Kaum ist ein Schrank, eine Schublade, ein Fach oder was auch immer ausgeräumt, scheint es sich à la Tischlein-deck-dich wieder mit Zeugs zu füllen. Ich weiß auch nicht… Ich bewundere Menschen, die sich sofort von allem trennen können und an nichts hängen. Ich kann irgendwie fast immer alles gebrauchen oder glaube das zumindest im ersten Moment und zack liegt es irgendwo in einem Schrank, einer Schublade, einem Fach. Jahre später dann… Aber: Ich arbeite daran und ich merke, dass es mir Stück für Stück gelingt, Dinge gleich gar nicht erst hereinzutragen oder anzunehmen. Es wird. Langsam zwar, aber es wird. Puhhh.

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön, ja. Das wird, auch wenn es mir manchmal zu langsam geht. Aber zwischen Wollen und Tun liegen so viele andere Dinge… 😉
      Hab einen schönen Sonntagabend, viele Grüße
      Anni

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    1. antetanni Autor

      Oja, ich dachte mir schon, dass ich damit nicht alleine bin.
      Hab einen schönen Abend, liebe Illy, wir lesen uns bestimmt morgen wieder beim Montagsstarter?!
      Viele Grüße
      Anni

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  1. Wollkistchen

    Ich finde das großartig, wie Du das machst. Sich immer wieder aufzuraffen ist dabei das schlimmste an dieser Aktion, oder? Jedenfalls mir geht das so. Inzwischen habe ich im Haus alles so einigermaßen im Griff, mein Knackpunkt (und ein ziemlich großer – leider) ist der Dachboden. Da steht inzwischen sehr viel Gerümpel und altes Spielzeug von den Kindern, dass ich nicht so wegwerfen mag. Es müsste mal alles in Ruhe durchgesehen werden, aber dazu fehlt irgendwie immer die Zeit oder anderes ist wichtiger. Da sind sie dann auch wieder: die Dinge, die zwischen Wollen und Tun liegen.
    Aber wir schaffen das schon.
    Hab eine schöne Woche
    Kristin

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    1. antetanni Autor

      Liebe Kristin,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, das Aufraffen empfinde ich auch immer wieder als Hürde. Aber ich denke, da muss man seinen inneren Schweinehund überwinden und einfach mal anfangen. Das kann ein Schrankfach, eine Schublade, eine Kruschtelecke sein… Mir geht es so, dass ich regelmäßig in eine Art „Flow“ komme, wenn ich erst mal angefangen habe. Ich bin eher so eine „Quartalsausmisterin“, besser wäre es, gar nicht erst so viel anzuhäufen, daran arbeite ich. 🙂
      Was bei dir der Dachboden, ist bei uns erneut der Keller. Ich habe im Arbeitszimmer noch ein paar Baustellen und die Küche will noch ausgewaschen werden, danach kommt der Keller mal wieder dran.
      Lass uns gemeinsam dran bleiben oder eben anfangen, dann wird das schon!
      Viele Grüße und dir auch eine schöne Woche
      Anni

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  2. undiversell

    Du bist immer so schrecklich fleißig! Immerhin habe ich gestern Sohnemanns Schrank entkernt und da fanden auch 2 Kleidersäcke neue Besitzer. Bei dem schönen Wetter war einfach nicht mehr drin. LG Undine

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    1. antetanni Autor

      Nein, Undine, das täuscht. Ich kann nur fleißig schreiben… 😉 Ich miste viel zu selten aus, viele machen das ja eher so nebenbei und immer wieder regelmäßig, dann fällt das gar nicht so ins Gewicht und man redet nicht so sehr darüber. Da ich eine Quartalsentrümplerin zu sein scheine, habe ich eben meistens gleich auch große Zahlen vorzuweisen. ABER: 2 Kleidersäcke? Respekt! Der Schrank steht hier auch noch an, die Kerle wachsen ja ohne Ende… 🙂
      Schönes Wetter? Ich verstehe dich gut! Da es hier ja einen Kälteeinbruch gab (der leider leider leider anhält), nutze ich die Zeit fürs Ausmisten. So haben die Temperaturen dann doch etwas Gutes…
      LG Anni

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  3. Sabienes

    Du warst ja wirklich fleißig! Ich finde es eine gute Idee, die Sachen auf die Straße zu stellen, damit die Leute sie mitnehmen. Wir haben das auch schon gemacht.
    Bei dem Bild mit den ausgelaufenen Batterien fallen mir sämtliche Todsünden ein …
    LG
    Sabienes

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  4. Frau Augenstern

    Guten Abend,
    na was entdecke ich denn hier!! Hach Anni, du warst wieder fleißig und hast wieder kräftig aussortiert!! Herzlichen Glückwunsch :-). Schöner Erfolg und wieder ein kleines bisschen weiter. Und, welche Ecke steht als nächstes auf deiner ToDo Liste? Ich wünsche dir eine gute Nacht und sende dir liebe Grüße aus meiner Heimat.
    Mach es gut
    Annette

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    1. antetanni Autor

      Ohhh, liebe Annette, du darfst ruhig im Plural sprechen, es gibt noch vieeeeele Ecken… Nein, nein, es stimmt schon, es geht Stück für Stück voran und als nächstes ist wohl der Schrank mit den DVDs und CDs dran. Dort tümmeln sich aus lauter Bequemlichkeit inzwischen nämlich auch diverse Dekosachen, die einfach auf den Inhalt der Schubladen noch oben drauf gelegt wurden. DVDs und CDs liegen zudem oftmals komplett durcheinander. Sucht man etwas… das reinste Chaos. Und im Näh-/Arbeitszimmer habe ich trotz vielen Räumens noch gar nicht wirklich/richtig angefangen… Ich bleibe dran. Ich werde berichten.
      Mach du es auch gut, viele Grüße
      Anni

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  5. Valomea

    Liebe Anni,
    mich beschäftigt das Thema ja nun auch schon eine Weile, wie Du weißt. Ich denke, in diesem Punkt hat Marie Kondo Recht: man muss jedem Ding GENAU EINEN Platz zuweisen, wo es wohnen darf, dann sollte jeder Schub und jeder Schrank noch Jahre später prima aussehen – kein Durcheinandern, kein unnützes Zeug etc. In meinem Kleider- und Schuhschrank bin ich ja soweit und es bewahrheitet sich tatsächlich, dass es so sein kann. KANN…. 😉 Man darf die Konsequenz eben nicht weglassen beim täglichen Tun, Bequemlichkeit ist da leider auch mein Hindernis!
    Dinge in den Keller zu bringen halte ich aus dieser Sichtweise nicht für förderlich. Ich muss auch mal Tüten und Beutel sortieren – es werden nur genau so viele bleiben, wie ich brauchen kann!
    Herzliche Grüße!
    Valomea

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    1. antetanni Autor

      Liebe Valomea,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deinen Anstupser dazu, dass es im meinem Kopf schon wieder rattert, was ich wie wo besser ordnen und organisieren könnten. Denn: Du sprichst mir mit dem Keller aus der Seele. Auch wenn ich da jetzt erst mal die Tüten geparkt habe… Im Keller steht aber insgesamt im Frühjahr eine Entrümpelung an und da werde ich viele dieser Tüten benötigen, um das ganze Zeugs raustragen zu können, das gar nicht mehr bei uns wohnen bleiben soll, weder unten noch oben. Ich arbeite dran!

      Gleiche Dinge an einem Ort finde ich auch gut, in Teilen allerdings haben wir das Prinzip aufgeweicht. So haben wir beispielsweise gut schneidende Scheren in zwei Küchenschubladen, da an beiden Stellen regelmäßig eine Schere benötigt wird, und auch noch eine in der nur wenige Meter entfernt stehenden Kommode im Esszimmer – dort ist Schreibkram (Stifte, Zettel, Taschenrechner usw.) aufbewahrt. Auch doppelt, denn oben an den Schreibtischen gibt es diese Dinge auch. Da ich aber nicht für jede Notiz nach oben gehen und einen Zettel/Stift holen möchte, gibt es diese Dinge eben doppelt. Ansonsten aber steht so gut wie alles zusammen, was zusammen gehört. Es gibt aber noch Luft nach oben – im Wohnzimmer ist beispielsweise der Schrank mit den Spielen (neben dem mit den CDs/DVDs) noch so eine Baustelle. Denn oben haben wir auch noch Spiele. Alle Spiele müssen demnächst auf den Prüfstand, um das Fach im Wohnzimmer frei zu bekommen. Ich arbeite dran.

      Viele Grüße
      Anni

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