1000 Teile raus | antetanni räumt auf (Süßigkeitenschublade)

Steinharte Gummibärchen…

Und noch jede Menge mehr Zeugs statt Zeit…

Ich „habe noch Rücken“ und bin daher noch immer etwas bewegungseingeschränkt. Ganz untätig sein ist aber einfach nicht mehr weiter mein Ding, denn hier ist ja die komplette Familie – wie du vielleicht schon bei den Sonntags Top 7 gelesen hattest – mehr oder weniger zum Erliegen gekommen und bevor so gar nichts mehr voran geht, habe ich mich heute nach dem Büro der Süßigkeitenschublade in der Küche gewidmet. Ein überschaubares Projekt ohne viel Anstrengung…

Eine ganze Schublade voller Süßigkeiten?

Angefangen hat es tatsächlich, dass wir irgendwann eine große Küchenschublade für Süßkram, Chipstüten, Erdnüsse & Co. reserviert hatten. Mit der Zeit jedoch wurde alles, was nicht so richtig einen anderen Platz in der Küche fand, auch in diese Schublade gesteckt, denn für die eigentliche Bestimmung war sie zu groß (so riesig nämlich waren unsere Vorräte nie, dass sie die gesamte Schublade gefüllt hätten) und der freie Platz wurde ruckzuck anderweitig in Beschlag genommen. Ich krame diese Schublade eigentlich immer wieder mal aus… und doch war ich überrascht, was ich heute wieder darin gefunden habe…

Motiviert und angestachelt durch die grandiosen Beiträge von Elke | Valomea zum Thema Ausmisten [verlinkt] und durch ein Gespräch mit einer Kollegin heute Morgen zum Thema Ordnung schaffen, habe ich mich heute schon auf der Fahrt nach Hause aufs Räumen gefreut. Ja, tatsächlich gefreut!

In der Schublade lagen

  • 2 irgendwo ausgerissene Rezeptzettel für Cocktails/Drinks → Papiermüll
  • 1 ungeöffnete Packung Raffaello → darf zurück in den Vorrat
  • Zig lose Raffalleo die dürfen in die Weibsdose umziehen, diese steht im Esszimmer auf dem Sideboard und daraus stibitze ich mir immer wieder mal nachmittags ein Stückchen Schokolade & Co., das ich dann zum Espresso genieße
  • 4 unbenutzte Zip-Gefrierbeutel → wandern zu den übrigen Gefrierbeuteln und werden von Junior sicherlich in Kürze aufgebraucht sein, wenn er sich mal wieder ein perfektes Omelette macht
  • 9 Vesperdosen, die kein Mensch mehr benutzt → mal gucken, entweder kann ich die ein oder andere Dose für Schrauben oder sonstige Kleinteile verwenden, ansonsten wandern sie in die Zu-verschenken-Kiste vors Haus
  • 4 leere Marmeladengläser → die werden an die „Marmeladenköche“ zurückgegeben
  • 2 leere Saucengläser (wozu habe ich die bloß aufbewahrt?) → die Sonne lacht und so mache ich mich gleich noch auf den Weg zum Glascontainer
  • 2 Metalldosen, in denen mal loser Tee bzw. was auch immer war → die dürfen in die Zu-verschenken-Kiste vors Haus
  • 1 Flasche Tonic Water (warum lag die da?) → das wird irgendwann die Tage mal abends mit Gin zu einem Gin Tonic vermischt 😉
  • 1 Kühlakku für die Kühlbox, die eigentlich im Keller auf ihren nächsten Einsatz wartet → dorthin darf nun auch der Kühlakku umziehen

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  • 1 Tee-to-go-Becher vom Junior, den er im Winter ab und an mit Tee in die Schule mitnimmt → der Becher darf bleiben, er wird aber in den Schrank mit den Tassen umziehen, dort steht schon mein Thermobecher für Kaffee
  • 1 Deckel aus Glas für unsere tiefe Pfanne. Die (so schon schwere) Pfanne kommt regelmäßig zum Einsatz, der Deckel ist mega unpraktisch, weil ebenfalls (viel zu) schwer und unhandlich. Ich bin echt unsicher, was ich mit dem jetzt anfangen soll…
  • Insgesamt 50 Stück/Packungen Süßigkeiten und Bonbons (inklusive der oben schon genannten losen Raffaellos; dabei habe ich Bonbon- und Kaugummipackungen natürlich jeweils als 1 Stück gezählt und nicht jedes Bonbon oder jeden Kaugummi einzeln…), einige der Fruchtgummis sind steinhart… → die steinharten Dinger wanderten nun schon in die Mülltonne, die Praline auf die Hüften meines Mannes 😀 und der Rest darf bleiben – jetzt, da wir wissen, was im Vorrat ist, habe ich die Hoffnung, dass die Sachen leer gefuttert werden und nicht weiter in der Schublade einstauben…
  • 2 große Tupperschüsseln, in denen die Süßigkeiten/Bonbons lagen → die wandern erst mal in die Spülmaschine, eine Schüssel darf danach zurück in die Schublade für den Restbestand der Süßigkeiten, die andere Schüssel wandert in den Tuppervorrat (der demnächst auch noch entrümpelt werden will…)

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Ziel: Zeit statt Zeugs. Läuft. Würde ich sagen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis 1000 Teile raus sind…

[verlinkt]
1000-Teile-raus

Motivation en masse zum Entrümpeln gibt’s bei Elke | Valomea
https://valomea.blogspot.com/search/label/Entrümpeln

7 Gedanken zu „1000 Teile raus | antetanni räumt auf (Süßigkeitenschublade)

  1. nealich

    Ach Liebes, jetzt räumst Du „mit Rücken“ die Küche leer…. Mach mal langsam und pass auf Dich auf…
    Liebste ❤grüßle an Dich von Katrin

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    1. antetanni Autor

      Danke, dass du dich sorgst. Es war nur diese eine Schublade. Nach so vielen Tagen des Herumliegens war mir danach, wenigstens wieder etwas zu tun. Ich saß auf einem Stuhl und nach 30 Minuten war ich auch schon mit allem fertig. Jetzt passe ich wieder (weiter) auf mich auf.
      Herzensgrüße zurück
      Anni

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  2. Valomea

    Hallo Anni,
    das ist doch unglaublich, oder? Unsere Vorratsschublade samt den Speisekammerregalen schiebe ich ja noch ein bisschen vor mir her in der Hoffnung, dass bis zum Aktionstag noch allerhand verbraucht werden kann.
    Eine zu-verschenken-Kiste ist eine klasse Idee, das muss ich mir mal überlegen, ob das auch vor unserem Gartenzaun in Frage käme. Aber ich bekomme ganz viel über unser „Flohmarktbrett“ bei der Arbeit in neue Hände. Das ist gut so.
    Bei uns gibt’s die Süßigkeiten zwar auch an einem bestimmten Ort, aber auch da lungern bestimmt alte Gummibärchen rum! *lach*
    Fröhliches Weiterwerkeln!
    Elke

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    1. antetanni Autor

      Du sagst es: es ist unglaublich! Und ich bin so happy über den Motivationsschub, den du mir mit deinen Beiträgen verschafft hast. Dieser Anstupser war wieder einmal sehr nötig. Heute bin ich gleich noch ein paar Kochbücher losgeworden, nämlich die mit den Rezepten für (kleinere) Kinder an die Mama vom Nichten-Tochterkind. Sie sind zwar noch da, liegen aber schon in einer Tragetasche (von der Tüten-Ausräumaktion von vor vier Wochen….) zum Mitnehmen bereit, wenn mein Mann am Wochenende zu seiner Mutter fährt. Hach, jaaaa, weiter so!

      Viele Grüße
      Anni

      P.S. In der Arbeit werde ich auch immer wieder mal was los, meistens tatsächlich Süßkram, den hier keiner essen will. Ich weiß auch nicht, warum uns immer wieder Schokolade geschenkt wird… Grrr… 😉 Ansonsten ist unser Laden zu klein, als dass ich da große Abnehmer finden würde für all‘ den Kram. Aber fürs Schrottwichteln an Weihnachten werde ich wieder ein groooooßes Paket schnüren. 😀

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