antetanni

(M)ein kunterbunter Blog rund um Nähen, Fotografie, Wandern, Kochen und viele andere schöne Dinge.

Spaniens Süden und Lissabon | antetanni unterwegs

28 Kommentare

Westliches Mittelmeer…

Und raus auf den Atlantik. Nachdem unsere Anfang des Jahres gebuchte Schiffsreise für die Ferien in diesem Sommer vor einigen Tagen von Seiten des Reiseanbieters storniert wurde – #corontäne – , schwelge ich in Erinnerungen an unsere Kreuzfahrt rund um die iberische Halbinsel. Wenn du magst, mache es dir gemütlich und komm‘ doch einfach mit…

Wie immer, der Reihe nach. Nach der Ostsee-Rundreise im Frühsommer 2017 mit der beeindruckenden Passage durch den Stockholmer Schärengarten und der Stippvisite in Stockholm stachen wir 2018 erneut in See, um von Mallorca aus die Küste Spaniens entlang bis nach Lissabon zu erkunden. Es war eine wunderschöne Reise mit tollen Entdeckungen und Eindrücken.

Und es war heiß. Sehr heiß. Das ist mit eine der eindrücklichsten Erinnerungen, die wir an diese Reise haben, von all den schönen Sehenswürdigkeiten natürlich einmal abgesehen. Aber gut, der Sommer 2018 war ja auch hier zuhause fast schon abartig heiß und die Idee, diese Zeit im Süden Spaniens zu verbringen, mag der eine oder andere vielleicht als Schnapsidee abtun, mit Schulkind aber sind uns die Hände gebunden, da müssen wir uns eben an die Schulferien halten. Wie auch immer, ich schwitze ja lieber als dass ich friere und solange ich genügend zu trinken habe, mache ich es mir auch bei Hitze gerne schön. Es war also alles fein, so wie es war und dank der Flatrate für die alkoholfreien Getränke/Cocktails – Kaffee (und Tee) in jeglicher Form war darin auch enthalten, hach, was war ich glücklich (das aber nur am Rande) – war für genügend Abkühlung von innen gesorgt. 😉

Wo anfangen…

Mir fällt auf, es ist gar nicht so clever, den Urlaubsrückblick eine so lange Zeit aufzuschieben, denn ich muss schon ordentlich in der Bilderkiste wie auch in meinem Kopf wühlen, um alle Stationen und auch die Erlebnisse zusammenzustellen. Es folgt nun also ein vielleicht unvollständiger Bericht, was dich nicht weiter stören soll…

Also wo anfangen? Vielleicht mal mit der Reisedauer und welche Kreuzfahrt wir überhaupt gebucht hatten: 10 Tage Spanien & Portugal mit Ibiza mit Startpunkt Mallorca.

Tag 0 Wir fliegen nach Palma de Mallorca
Die erste Reiseetappe legten wir also wortwörtlich im Fluge zurück, nachdem uns die Lieblingsnachbarin Ende Juli zum Flughafen gefahren hatte (vielen Dank, liebe Renate, auch für die Hege und Pflege unserer Pflanzen während wir unterwegs waren ♥). Wir landeten irgendwann am Nachmittag auf dem Flughafen von Mallorca, fuhren von dort mit dem Bus zum Hafen und lümmelten den Nachmittag an Bord herum und genossen gekühlte Getränke.

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Ein sehr nettes Anekdötchen war, dass wir schon zuhause am Flughafen im Wartebereich eine Familie trafen, dessen männliches Familienoberhaupt ich seit der Schulzeit kenne, den ich aber über (tatsächlich) Jahrzehnte aus den Augen verloren hatte. Welch‘ eine schöne Begebenheit, so ein zufälliges Wiedersehen am Flughafen und dann auch noch das gleiche Ferienziel. Wer jetzt aber glaubt, dass wir uns an Bord ständig über den Weg gelaufen wären… Fehlanzeige. Ich habe mich auch auf dieser Reise wieder gefragt, wie es sein kann, dass so viele Leute gleichzeitig auf einem Schiff sind und man sich doch nie begegnet…

Tag 1 Seetag | Schiffserkundung, Dart spielen und die Seele baumeln lassen
Irgendwann nachts legte das Schiff ab und wir stachen in See, da haben wir aber längst in unserer schicken Kabine geschlummert. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen – ich liebe das köstliche Obst und das äußerst leckere Bircher Müsli – verbrachten wir den ersten Tag damit, die AIDAstella, die während der nächsten Tage unser schwimmendes Hotel sein sollte, zu erkunden und uns einen Überblick über die diversen Programmpunkte und Ausflüge zu verschaffen, die wir zum Teil schon von zuhause aus gebucht hatten.

Gemütlich in der Sonne abhängen, Dart spielen, kühle Getränke und den Blick übers Meer genießen… Ob vom Pooldeck oder von der Hängematte auf dem kabineneigenen Balkon aus… Herrlich, so ein erster Tag an Bord. Füße hoch und einfach mal die Seele baumeln lassen…

Tag 2 Malaga | Willkommen in Andalusiens zweitgrößter Stadt
Für den ersten Landgang hatten wir schon von zuhause aus eine Pedelec-Tour gebucht. Ein Programmpunkt, für den wir auch Junior schon im Jahr zuvor auf unserer ersten Kreuzfahrt mehr begeistern konnten als für Stadterkundungen zu Fuß oder gar Busrundfahrten (die sind uns auch immer ein bisschen ein Graus und wir vermeiden sie so gut es geht).

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Malaga ist ein beliebter Hafen für Kreuzfahrten und kann auf eine lange Seefahrertradition zurückblicken: Schließlich wurde die andalusische Stadt im 8. Jahrhundert vor Christus von phönizischen Seefahrern gegründet. Auch heute noch ist der Hafen Malagas ein Dreh- und Angelpunkt an der Costa del Sol und nach Barcelona der zweitgrößte Kreuzfahrthafen Spaniens. Mit dem Pedelec haben wir uns aufgemacht, die schönsten Sehenswürdigkeiten Malagas zu erkunden. Vorbei am Museo de Semana Santa ging es am Ufer des Rio Guadalmedina in die Altstadt zur Kathedrale von Malaga, vorbei am Geburtshaus von Pablo Picasso an der Plaza de la Merced und bergauf zur Festung Alcazaba mit tollen Blick über die Stadt. Sehenswert war auch die beeindruckende Architektur der Stierkampfarena. Bevor wir zum Schiff zurück fuhren, legten wir noch einen Stopp im Badeort Rincón de la Victoriam ein. Hach, schön wars. Und heiß.

Tag 3 Gibraltar | Stippvisite in Großbritannien
6,5 Quadratkilometer klein, eine Flugzeugrollbahn mit Schrankenwärter und ein Felsen voller vorwitziger Affen: Das kann nur Gibraltar sein. Der britische Ministadtstaat liegt an exponierter Stelle, dort, wo sich Europa und Afrika am nächsten sind. Wenn schon, denn schon… Nachdem wir zuvor nie soweit im Süden Spaniens waren (von den Kanarischen Insel mal abgesehen), dachten wir, nehmen wir auf der Reise doch neben Spanien und Portugal auch gleich noch ein drittes Land, nämlich Großbritannien, mit. Dafür hatten wir eine Bustour gebucht, die uns von Cadiz aus 2,5 Stunden lang durch die schöne Landschaft Andalusiens führte. Nach dem Umstieg in einen Minibus kurvten wir mit einem britischen Busfahrer, der sehr witzig war, entlang der historischen Stadtmauer bis zum Leuchtturm Europa Point, dem südlichsten Punkt der Stadt mit Blick auf die Ibrahim-al-Ibrahim-Moschee und weiter zur Tropfsteinhöhle St. Michael’s Cave. Vom 425 Meter hohen Felsen von Gibraltar bot sich uns ein herrlicher Blick auf die Meerenge. Zurück in der Stadt schlenderten wir durch die Gassen, aßen irgendwo zu Mittag und verbummelten die Zeit, bis es mit dem Bus zurück zum Schiff ging.

Übrigens herrschten in Gibraltar – trotz der Affenhitze im Sommer 2018 – typisch britische Temperaturen. Wir haben richtig gefroren (!), als wir in der britischen Enklave ankamen. Es war nebelig und nasskalt. Unser Busfahrer meinte trocken, das sei eben wirklich ganz authentisch, was er uns zu zeigen hätte…

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Sagen wir mal so, wenn man nicht quasi vor der Haustüre Gibraltars ist, braucht man Gibraltar aus meiner Sicht nicht unbedingt zu besuchen. Vielleicht lag mein etwas gedämpfter Eindruck aber auch einfach daran, dass ich eine völlig andere Vorstellung davon hatte. Ich hatte mich nie zuvor mit Gibraltar beschäftigt, ich wusste lediglich, dass es den Affenfelsen und die Meerenge gibt. Und genau so habe ich mir Gibraltar dann eben auch vorgestellt – ich erwartete mehr oder weniger ein aufgelassenes Fort, ein paar Bauernhöfe und eben die Affen, niemals aber eine so trubelige Stadt, die zudem unglaublich schmutzig war. Das hat mich doch etwas erschreckt oder eben mein Bild, das ich von Gibraltar im Kopf hatte, völlig auf denselben gestellt. Haken dran an diesen Punkt von Europa.

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Tag 4+5 Lissabon | Für mich DAS Highlight dieser Reise
Auch in Lissabon war ich niemals zuvor. Dass diese Stadt als die schönste Portugals gilt, und sicher auch eine der schönsten Europas, das verstehe ich gut. Unprätentiös spielt die Stadt am Tejo ihren ganz besonderen Charme aus und wickelt dabei sofort jeden Besucher um den Finger. Eine Wucht an Sehenswürdigkeiten macht die Stadt zum beliebten Kreuzfahrt-Ziel. Der AIDA-Reisekatalog sprach von einem ganzjährig milden Klima, das die Besucher der Metropole zu schätzen wissen. Nun gut, ich wiederhole mich, wenn ich sage: Es war heiß. Sehr heiß. 43 °C im Schatten um genau zu sein und ja, für eine Stadtbesichtigung ist das definitiv zu heiß. Aber, ich erwähnte es eingangs, da half und hilft kein Jammern und Wehklagen, es war nun mal eben so heiß und wir so haben wir uns eben durch die Stadt geschwitzt, immer wieder auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen. 😉

Aber auch hier, wie immer, der Reihe nach…

Da Lissabon nicht unmittelbar am Meer, sondern am Rio Tejo liegt, ist der Hafen ein sogenannter Flusshafen. Die Ein- und Ausfahrt ist ein besonderes Erlebnis. Ebenso spektakulär wie die Flussmündung ist die Durchfahrt der Brücke Ponte de 25 Abril, die etwas an San Franciscos Golden Gate Bridge erinnert. Ich gestehe, ich war versucht den Kopf einzuziehen, als es unter der Brücke durchging. 😀

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Unser Schiff legte am Hauptanleger-Terminal de Cruzeiros Alcântara unmittelbar oberhalb der Brücke Ponte de 25 Abril im Stadtteil Alcântara an. Perfekt, um die Stadt zu Fuß erkunden zu können. So zumindest lautete unser Plan für Tag 1 in Lissabon, denn für den nächsten Tag hatten wir erneut ein Pedelec-Tour gebucht.

Lissabon besteht aus vier Bezirken, die sich auf sieben Hügeln erstrecken. In jedem Viertel betritt man quasi eine neue Welt. Baixa bezeichnet die Unterstadt, von der es nach oben ins Bairro Alto, ins Arbeiter- und heute Ausgehviertel, geht. Die Altstadt besticht mit bunten Fliesenfassaden und mittelalterlichen, engen und urigen Gassen. Der Stadtteil Belem ist besonders mondän, hier ist auch der berühmte Torre de Belem zu finden, ein Wehrturm, der im 16. Jahrhundert im kunstvollen manuelinischen Stil errichtet wurde. Ganz in der Nähe des Turms liegt das berühmte Café Pasteis de Belém, das bekannt für seine leckeren Puddingtörtchen, den Pasteis de Nata, ist. Nicht weit entfernt steht das Hieronymuskloster, das im Stil der Renaissance und Spätgotik errichtet wurde und die Sarkophage zahlreicher portugiesischer Könige, von Fernando Pessoa und Vasco da Gama beherbergt.

Eine ebenfalls sehr interessante Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale Se Partiarcal, die im Jahr 1147 in den Stilen des Barocks und der Gotik errichtet wurde und damit älteste Kirche Lissabons ist. Im ruhigen Viertel Ajuda bietet der Botanische Garten Platz zur Entspannung. Er ist der älteste in ganz Portugal und wurde im Jahr 1768 im Auftrag des Marques de Pombal angelegt. Damals flanierten die Prinzessinnen aus dem Ajuda-Palast hier gerne umher, vorbei an Teichen, Treibhäusern und einem Brunnen, der mit kunstvoll gestalteten mythischen Kreaturen verziert ist. Hoch über den Dächern der Stadt lohnt sich eine Besuch der Festung des Heiligen Georgs, die als Wiege Lissabons gilt. In der mittelalterlichen Zitadelle befand sich lange Zeit der bedeutende Stützpunkt für die Herrscher des Landes. Vom Burgberg aus bietet sich einem ein atemberaubenden Blick über das Tejo-Delta.

Ein weiteres Highlight und einzigartig in Portugal ist der Elevador de Santa Justa. Der im 19. Jahrhundert gebaute Lift verbindet das Stadtzentrum Baixa mit dem höhergelegenen Stadtteil Bairro Alto. Am oberen Ausgang des gotischen Fahrstuhls befindet sich ein Café mit beeindruckenden Blick über die Stadt. In Betrieb genommen wurde der Lift im Jahr 1905. Ursprünglich mit Dampf angetrieben, läuft er heute elektrisch. Entworfen wurde das Bauwerk von einem Schüler des Architekten des Eiffelturms, Gustave Eiffels. Die Ähnlichkeit mit dem Eiffelturm ist unverkennbar.

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Das Angebot an Sehenswürdigkeiten ist in Portugals Hauptstadt schier unbegrenzt. Und von allem, was ich hier zitiert habe (Quelle: aida.de), haben wir mit Sicherheit maximal die Hälfte gesehen. Das ist aber völlig wurscht, wir haben zwei ganz wunderbare Tage in Lissabon genossen. An Tag 1, ich schrieb es, haben wir die Stadt auf eigenen Faust erkundet und sind nach einem kurzen Spaziergang schon da von der Hitze erschöpft in einen Hopp-on-Hopp-off-Bus gestiegen, den wir – dank Klimatisierung und kalter Getränke – nicht mehr verlassen haben. So haben wir vieles ganz bequem vom Bus aus angeschaut und freuten uns an Tag 2 umso mehr, dass wir die ein oder andere Sehenswürdigkeit nun nochmals aus der Nähe mit dem Fahrrad erkunden konnten. Auf dem Rad ließ sich auch die Hitze dank etwas Fahrtwind gut ertragen.

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Tag 6 Erholung auf See | Bauch in die Sonne, Seele baumeln lassen und einfach nur genießen
Mit dieser netten Formulierung umschreibt AIDA immer die Seetage, die bei manchen Passagieren als die beliebtesten Tage gelten, können sie doch da tatsächlich einfach mal nur abhängen. An diesem Seetag ging es zurück durch die Straße von Gibraltar – die wieder, du erinnerst dich an oben, windig, wolkenverhangen und diesig war. Tatsächlich schaukelte das Schiff da auch ein bisschen, aber alles mehr als harmlos. Von Seegang keine Rede, auch wenn der Kapital irgendwann von Windstärke 6 sprach, wenn ich mich richtig erinnere. Oder war das auf der Kreuzfahrt durch Norwegens Fjorde im letzten Jahr? Himmel, ich habe den Überblick wirklich längst verloren…

Tag 7 Cartagena | Wer oder was ist Cartagena?
Wohin bitte? So oder ähnlich habe ich wohl gefragt, als ich hörte, dass wir an Tag 7 in Cartagena einlaufen würden. Ich kenne und liebe das Gesellschaftsspiel Cartagena, von der Stadt in der reizvollen Region Murcia, die auf eine mehr als 3.000 Jahre alte Geschichte zurückblickt, hatte ich zuvor nie etwas gehört. Die Karthager, Römer und Araber haben deutlich sichtbare Spuren hinterlassen, die der Stadt ein besonderes, historisches Flair verleihen. Im 3. Jahrhundert kamen die Karthager, anschließend die Römer, später die Byzantiner und die Araber. Sie alle nutzten den Hafen. Im 16. Jahrhundert baute das spanische Herrschaftshaus ihn zum großen Marinestützpunkt aus. Heute gehört der Hafen von Cartagena zu den größten in Spanien und prägt die Stadt und das Leben darin nachhaltig. Die AIDAstella legte am Pier Alfonso XII am Yachthafen direkt an der Stadt an. Der Weg ins Zentrum war gerade mal ein kurzer Spaziergang, dennoch hatte Junior überhaupt keine Lust, das Schiff zu verlassen, und so machten wir uns zu zweit auf den Weg…

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Eines der wichtigsten Wahrzeichen Cartagenas ist das Castillo de la Concepción aus dem 11. Jahrhundert. Erbaut auf einem 70 m hohen Hügel, eröffnet sich von hier ein fantastischer Panoramablick über Altstadt und Hafen. Sehenswürdigkeiten wie das 1988 zufällig bei Bauarbeiten entdeckte Teatro Romano aus dem Jahr 44 vor Christus sind einen Besuch wert. Direkt daneben liegt das Auditorio Municipal als modernes Pendant dazu. Bemerkenswert tun sich rundherum die fünf Hügel auf, die einst die Stadtgrenzen markierten.

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Hach, herrlich, den Abend dann auf einem der offenen Decks zu verbringen, einen Cocktail zu schlürfen und sich einfach treiben zu lassen…

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Tag 8 Valencia | Noch so ein Highlight, aber…
Valencia ist die drittgrößte Stadt Spaniens und eine der schönsten des Landes. Sie bietet eine geballte Fülle an architektonischem Glanz verschiedener Stile und Jahrhunderte, kultureller Reichtümer und eine Küche, die vor Tradition, Vielfalt und Aroma förmlich explodiert. Gut, die Küche bekommen wir auf den Landgängen meistens nur in Form von kleineren Snacks oder mal einem Eis mit, die Versorgung an Bord der AIDA ist so reichhaltig und so lecker, da braucht es meistens nicht viel über den Tag.

Für Valencia hatten wir erneut eine Pedelec-Tour mit dem verheißungsvollen Titel Ganz Valencia mit dem Pedelec gebucht. Es erwartete uns eine große Stadtrundfahrt vorbei am Ozeaneum und Palacio de las Artes Reina Sofía durch das ehemalige Flussbett des Turia bis zum Botanischen Garten. Weiter ging es in die historische Altstadt mit der Plaza de la Virgen, der gotischen Kathedrale, Markt und Rathaus und über die Strandpromenade zurück.

Valencia bietet zahlreiche Barockkirchen, gotische Bauten und ein ursprüngliches Fischerviertel. Die Altstadt wartet mit Ruinen einer römischen Siedlung auf, die gemeinsam mit maurischen Fundstücken im Archäologischen Museum ausgestellt sind. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt gehört die Kathedrale von Valencia, die 1262 auf den Grundmauern einer alten Moschee errichtet wurde. Der 51 m hohe gotische Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Im Inneren des imposanten Bauwerks führt eine Treppe hinauf zu einer Terrasse, die einen atemberaubenden Blick auf die Stadt bietet. Bieten soll, muss ich vielmehr sagen, denn leider ließ es unsere Zeit nicht zu, dass wir die Terrasse bestiegen. Die Türme Torres de Quart und Torres de Serranos tragen zum eindrucksvollen Erscheinungsbild der Stadt bei und sind Beispiele für militärische Bauten aus der späten Zivilgotik. Zu den bedeutendsten Gebäuden der Zivilgotik gehört der von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützte Profanbau der Seidenbörse von 1533.

Die Stadt der Künste und Wissenschaften ist ein hervorragendes Beispiel futuristischer Architektur. In den gigantischen Gebäuden befindet sich das größte Aquarium Europas, ein IMAX Kino, die Oper sowie eine interaktive und didaktische Ausstellung im Wissenschaftsmuseum. Blickfang sind die schwungvoll gestaltete Ágora und die Brücke Assut de l’Or.

In einem architektonischen Schmuckstück – dem Mercado de Colón – befindet sich einer der größten Märkte Europas. Beim Durchschlendern lief uns das Wasser im Mund zusammen vor lauter herrlicher mediterraner Gerüche. Um die Ecke entdeckten wir eine Eisdiele mit leckeren Eissorten und freuten uns über diese kühle Erfrischung.

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Valencia ist eine Stadt, die ich sehr gerne noch einmal besuchen würde. Ich bin sicher, da kann man sich einige Tage am Stück aufhalten und immer wieder neue Sachen entdecken. Ich erwähnte eingangs ein „aber…“ – ich will nicht unerwähnt lassen, dass ich Valencia leider auch als sehr dreckig empfunden habe. Als Fußgänger muss man ständig aufpassen, nicht in eine „Tretmine“ (eine Hundehinterlassenschaft) zu treten, das finde ich ziemlich eklig. Im Grunde können die Vierbeiner nichts dafür, es sind ihre Frauchen und Herrchen, die sich einen Dreck darum scheren…

Tag 9 Barcelona | Endlich haben wir Juniors Wunschziel erreicht
Junior mag ja Hitze grundsätzlich nicht so gerne. Du kannst dir vorstellen, dass die Reise für ihn bis hierher eher anstrengend war. Heiß, dann langweilig weil mit den Eltern… Was für ein Schicksal. 😀 😛 Aber neben den Bikingtouren durfte er für sich ein Highlight wählen und das lautete gleich bei Buchung der Reise: Wenn schon Spanien und Barcelona, dann „will ich in jedem Fall Camp Nou, Europas größtes Fußballstadion, besichtigen.“ Ich gestehe, bei einer gerade mal ein paar Stunden dauernden Stippvisite in der Hauptstadt Katalonies wäre das nicht mein erstes Ziel gewesen, aber da ich vor vielen Jahren schon einmal in Barcelona war, konnte ich bzw. konnten wir gut auf Gaudis Kunstwerke und viele Sehenswürdigkeiten mehr verzichten, um Juniors Wunsch zu erfüllen. Also haben wir eine geführte Tour mit dem Bus gebucht, die uns mit einer kleinen Rundfahrt quer durch die Stadt zum Stadion brachte. In der Heimat des legendären FC Barcelonas treffen Wettkampffieber und Fußballleidenschaft aufeinander. Nach einer recht langen Wartezeit folgten wir mit gefühlten tausend weiteren Fußballanhängern den Spuren der Weltklasseprofis und besichtigten unter anderem den berühmten Tunnel in Richtung Spielfeld. Nun, was soll ich sagen… Junior und ich hatten in den Osterferien 2018 eine Stadionführung beim FC Bayern München in der Allianz Arena gebucht und das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. In Barcelona wurden wir wie Vieh durch die Gänge gepfercht, es blieb kaum mal Zeit, kurz innezuhalten und Bilder oder Räume auf sich wirken zu lassen. Es waren Menschenmassen – und ich meine Massen (alles vor #corontäne… undenkbar heute…) –, die sich drängelten und die gesamte Stadionanlage wirkte doch sehr heruntergekommen. Okay, sie ist natürlich, gerade im Vergleich zur Allianz Arena, auch uralt, und der Neubau ist immerhin schon geplant… Beeindruckt waren wir vom Fanshop. Nicht, dass wir etwas hätten kaufen wollen, aber das ganze Ziel der Führung war zweifelsohne auf einen langen Aufenthalt in den Verkaufsräumen für Trikotsets und mehr ausgelegt. Die Preise… der Wahnsinn. Die Katalanen nehmen es von den Lebendigen, um die Löhne von Messi und Co. bezahlen zu können… 🙂

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Mit dem Bus ging es zurück zum Schiff, wobei wir Großen unterwegs ausstiegen, um zu Fuß noch etwas über die Prachtstraße Las Ramblas zu schlendern (Junior zog es vor, den Nachmittag in der Hängematte an Bord zu verbringen). Diese fünf Kilometer lange Flaniermeile ist das Aushängeschild der Stadt und verbindet den Hafen mit dem Zentrum. Nachdem der Terroranschlag erst ein Jahr zurücklag, hatte ich tatsächlich ein etwas ungutes Gefühl beim Schlendern über den an sich so schönen Boulevard. Dennoch – wir haben den Nachmittag im quirligen Barcelona sehr genossen, ließen uns treiben und kehrten schließlich am Monument a Colom – das Denkmal ist dem großen Christoph Kolumbus gewidmet – vorbei zurück zum Shuttlebus, der uns ganz bequem und schnell wieder zum Schiff zurückbrachte.

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Barcelona steht auf unserer Reisewunschliste weiter ganz weit oben und ich hoffe sehr, dass wir eines Tages zurückkehren und uns dann doch die vielen tollen Sehenswürdigkeiten anschauen können… 😉

Tag 10 Letzter Halt | Ibiza
Naja, nicht ganz, einen Halt gibt es ja noch, wenn wir wieder in Palma einlaufen, aber dennoch war Ibiza der letzte Hafen mit Urlaubstag-Landgang, bevor es am nächsten Morgen… Ach, was kümmert mich das heute. Erst einmal sind wir in Ibiza-Stadt angekommen. So eine Reise geht irgendwann doch ordentlich ins Geld und so oft ich die AIDA für viele Dinge lobe, die in einem wirklich sehr fairen Preis-Leistungsverhältnis stehen, so überteuert finde ich die Preise, die für den Shuttlebus zu bezahlen sind. Du ahnst es, wir haben uns den Bus gespart und sind zu Fuß ins Zentrum der illustren Inselhauptstadt, die von den Einheimischen Eivissa genannt wird, spaziert.

Ibiza-Stadt ist voller geschichtsträchtiger Spuren: Nach den Phönizier, die seit dem 7. Jahrhundert vor Christus die Insel besiedelten, kamen später die Römer, dann die Mauren und die aragonischen Könige und schließlich die spanischen Machthaber. Die befestigte Altstadt Dalt Vila gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hinter den massiven Stadtmauern befinden sich romantische Häuser, verwinkelte Gassen und eine mittelalterliche Burg. Vom Vorplatz der Kathedrale Santa Maria bietet sich ein wunderschöner Blick über den Hafen.

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Leider war unser Aufenthalt zu kurz, um die Insel bzw. auch die Hauptstadt selbst ausgiebig erkunden zu können. Aber wir haben einen schönen Einblick bekommen und den Tag in der lebendigen Stadt mit Herumschlendern, Eis essen, Kaffee trinken und uns einfach treiben lassen sehr genossen. Zurück zum Schiff haben wir ein Taxi genommen (deutlich günstiger als der Shuttlebus), da wir nach der Hitze der Stadt nicht nochmals die rund 4 Kilometer entlang der Bucht zu Fuß gehen wollten. Letzter Abend an Bord… Erfüllt von den vielen Eindrücken und nach einer bunten Abschiedsshow sanken wir müde ins Bett, um am nächsten Morgen frühmorgens zurück in Palma de Mallorca anzukommen. Runter vom Schiff und rein in den Bus, der uns zum Flughafen brachte… Noch etwas müde saßen wir in den Sitzen des Airbus A320, der uns in zwei Stunden zurück nach Hause brachte…

Hach, wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Und/oder auch anschauen… Durch Zufall bin ich beim Erstellen dieses Beitrags bei YouTube auf ein 12-minütiges Video dieser Sommerreise gestoßen und ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich mich selbst in diesem Video entdeckt habe. antetanni ein YouTube-Star… Hach, das wäre doch noch was, was ich noch nicht gemacht habe… 😀

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Der Rückblick weckt die Reiselust und Sehnsucht in mir… Wie gerne würde ich wieder Spaniens Süden und Lissabon bereisen… ♥

[verlinkt]
Freutag
Urlaubslinkparty
Samstagsplausch

[YouTube]
Spanien & Portugal mit AIDAstella 2018 Highlights der Reise

 

 

 

 

 

 

28 Kommentare zu “Spaniens Süden und Lissabon | antetanni unterwegs

  1. So schön, liebe Anni 😎 Vielen Dank, dass Du uns mit auf diese Reise genommen hast, für die tollen Bilder und Erlebnisberichte und das Sommerfeeling! Wobei ich 43° im Schatten nicht wirklich brauche 😉 Aber wenn es so ist, ist es halt so und da muss man dann durch. Ihr habt Euch gut geholfen, Getränke, Obst, Eis, alles wunderbar!
    Schade, dass Eure diesjährige Reise ausfallen wird oder vielleicht auch nur verschoben? Neue Reisesaison – neues Ferienglück und 💕grüßle dazu von Katrin

    Gefällt 1 Person

    • Sehr gerne. Und stell dir nur vor, wir wären nebeneinander im Liegestuhl gelegen und hätten geschwatzt… Hach, auch eine Vorstellung. Die diesjährige Reise fällt aus, wenn die Route aber je wieder angeboten wird, sind wir dabei! Yeah! 🙂
      Bis dahin heißt es: durchhalten und von den Erinnerungen zehren…

      Gefällt 1 Person

  2. We can sail, we can sail with the Orinoco Flow…
    Hach ist das schön. Hier sind auch Durchhalten und Fotos gucken angesagt.
    Liebe Grüße
    Ilka

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo liebe Anni,
    was für herliche Bilder, Eindrücke und Beschreibungen! Herzlichen Dank, daß Du uns auf diese Art mit auf Eure schöne Reise genommen hast!
    Ich wünsche Dir noch einen zauberhaften Tag und einen guten Start in ein gemütliches Wochenende!
    ♥️ Allerliebste Grüße , Claudia ♥️

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    • Dankeschön, liebe Claudia. Das freut mich, dass du Freude am laaaaaangen Reisebericht hattest. 🙂 Der Tag heute war großartig, wir waren im Schwarzwald wandern und haben die Zeit sehr genossen.
      Hab du auch ein schönes Wochenende, viele Grüße
      Anni

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  4. Ich bin ja kein Freund von solchen Schiffsreisen. Ich entdecke lieber selber. Aber deine Tour liest sich wirklich schön. Vielleicht sollte ich mir meine Meinung mal überdenken.
    Lissabon steht auch auf meinem Wunschzettel. Aber ich werde darauf wohl nun etwas warten. Solche Urlaubsrückblicke, sollte man immer Zeitnah machen. Ich habe auch noch 3 Städtereisen zu bearbeiten. Aber mit all den Strickprojekten…
    Lieben Gruß
    Andrea (die sich ihren Kaffee schmecken lässt)

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    • Das war sie, liebe Andrea. Wir haben Schiffsreisen auch lange gemieden bzw. konnten uns eine solche Reise überhaupt nicht vorstellen. Dann haben wir es einfach mal ausprobiert und waren nach unserer ersten Reise durch die Ostsee sehr begeistert. Ich habe schon sehr viele Flecken der Welt mit Herumfahren erkundet und entdeckt, die vielen Kilometer im Auto finde ich aber doch auch sehr anstrengend. In Sachen Familienurlaub mit einem Teenager haben wir die Vorzüge der Schiffsreisen weiter zu schätzen gelernt (hinten im Auto sitzen und herumfahren ist ja auch nicht sooo toll). Ein Vorteil beim Schiff ist zudem, dass man seine Sachen einmal auspackt und nicht immer Koffer packen muss, dies ins Auto rein und raus schafft und wieder auspacken/einpacken usw. und dass die vielen Kilometer nachts zurückgelegt werden, sodass man am nächsten Morgen wieder ein neues Ziel erkunden kann, ohne dass einem die gefahrenen Kilometer noch in den Knochen stecken. Zum Glück gibt’s ja für jeden so viele Möglichkeiten, die Welt zu erkunden, ob direkt vor der Haustüre oder in fernen Ländern, ob Städtereisen, Rundtouren oder was alles noch. Hoffentlich bald wieder!
      Lass dir deinen Kaffee schmecken, ich habe mein erstes Tässchen heute schon hinter mir. Ich werde jetzt mein Täschchen fürs Nähen packen und mich auf den Weg machen…
      Hab einen wunderbaren Samstag und ein schönes Wochenende.
      Liebe Grüße
      Anni

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  5. Ich bin kein Freund von Schiffsreisen und – ich sage es einfach – diesen Dreckschleudern.
    Aber wir haben auch eine Schiffsreise auf den Nil gemacht, allerdings damals auf einem ganz kleinen Schiff, ich kann ja mal
    drüber berichten.

    Andalusien habe ich auch schon bereist aber das ist schon eine Weile her und vom Interesse her ist es halt immer unterschiedlich, was man sehen möchte.
    Deshalb haben wir uns damals die Reise bewußt bei Studiosus – die sind gut in Bildungsreisen – gebucht und wurden nicht enttäuscht.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße Eva

    https://schwabenfrau.blogspot.com/2019/04/impressionen-einer-8-tagigen-rundreise.html

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    • Hach ja, eine Schiffsreise auf dem Nil ist sicherlich auch sehr schön. Ich war vor vielen Jahren mal in Ägypten, leider hatte es damals schon im April weiiiiit über 45 Grad im Schatten, sodass wir die meiste Zeit am und unter Wasser verbracht hatten, anders war es damals kaum auszuhalten. 🙂
      Etwas „mehr Andalusien“ steht schon lange auf unserer Reisewunschliste und ich hoffe sehr, dass wir irgendwann eine Rundtour an Land durch diese wunderschöne Region machen können. Dann auf eigene Faust und eben regional begrenzt.
      Vielen Dank für den Link zu deiner Rundreise, da komme ich gleich mal neugierig spicken.
      Liebe Grüße und schönes Wochenende
      Anni

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  6. Wie schön. Es hat viel Freude gemacht, deinen Beitrag zu lesen. Da wir in diesem Jahr Urlaub Zuhause machen, kommt schon öfters ein gewisses Fernweh auf. Aber es wird auch wieder andere Zeiten geben.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Tina

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    • Dankeschön, liebe Tina. Ich schaue auch ganz zuversichtlich den wieder anderen Zeiten entgegen. Solange wird eben in Erinnerungen geschwelgt. 😉
      Schönes Wochenende und viele Grüße
      Anni

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  7. So lovely, I miss travelling.
    Amalia
    xo

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  8. Schön. Mit der Hitze habe ich es wie du. Gibraltar! Hab mich noch nie gefragt, aber klar: Sie haben es behalten. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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  9. Als Schiffsreise, nee eher nicht… mit dem Motorrad, ja das werden wir gemeinsam mit den Bikerfreunden irgendwann einmal in Angriff nehmen. Die Bikerfreunde kennen sich in Spanien gut aus. Das wäre mein Traum. Nach Corona und überhaupt.

    Derweil verkünstelkoste ich mich hier mit diversen Museumsbesuchen…

    Bleib gesund. Sonnige Grüße aus Augsburg von Heidrun

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    • Liebe Heidrun,
      das stelle ich mich auch toll vor, die iberische Halbinsel mit dem Motorrad zu erkunden und die Küste entlang zu brausen, auch wenn ich es selbst nicht so mit dem Motorradfahren habe, aber das muss ja nicht sein, jeder Jeck ist anders und für jeden gibt es was, das ist doch die Hauptsache! Ein schöner Traum ist das, dem ich baldige Erfüllung wünsche.
      Ganz liebe Grüße und schönen Sonntag
      Anni

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  10. Liebe Anni,
    vielen Dank für den schönen Reisebericht. Ich habe mich gerade ein wenig auf Reisen geträumt mit deinen Bildern und Erzählungen. Vor allem die Pedelec-Stadtrundfahrten hätten es mir ja auch angetan, da wäre ich ganz auf Juniors Seite 🙂
    LG Jana

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  11. Pingback: 52 Foto-Reise | antetanni fotografiert 17 Leider | antetanni

  12. Oh wie schade, dass eure Reise abgesagt wurde, aber diese hört sich toll an, diese Tour hatte ich mir letztens auch gerade angeschaut. Ich bin gespannt, wann wir wieder auf ein Schiff dürfen.
    Liebe Fernweh-Grüße
    Starky

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  13. Pingback: Monatscollage Juni 2020 | antetanni sagt was | antetanni

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