Oben ohne nicht erlaubt | antetanni näht

Fortsetzung der Sommergeschichten…

Ich wiederhole mich, wenn ich schreibe, dass ich im Frühjahr dachte, der Spuk der #Corontäne sei bald verflogen…

Nun ist es bald ein halbes Jahr, dass wir mit der Pandemie leben und umgehen müssen. Und Masken sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Nachdem ich im Frühjahr gefühlt unendlich viele Masken für Freunde, Bekannte und die Familie genäht habe, blieben für jeden von uns in der eigenen Familie zwei oder gerade mal drei Masken. Wie sich herausgestellt hat, reichen die hinten und vorne nicht und so habe ich unlängst einen ganzen Stapel Masken als Nachschub für meinen Mann und den Schüler genäht.

Kaum habe ich meinem Vater davon erzählt, hat er gleich zwei Maultäschle für sich abgestaubt und schon ging meine Rechnung wieder nicht auf, dass ich für jeden von uns einen Vorrat von 10, besser 12 oder 14 Masken haben möchte. Schließlich landen die Masken hier und da mal in Hosentaschen, wo kein Mensch sie wieder findet, oder sie sind sonst wo auf Nimmerwiedersehen verloren.

Wie gut, dass der Stoffberg hoch genug ist, um direkt Abhilfe schaffen zu können. Der Schüler möchte am liebsten unifarbene Masken – zumindest außen – und so habe ich aus einem passenden Reststück dunkelblauer/petrolfarbener Baumwolle sieben Masken genäht. Die Zahl an sich hat keine Bedeutung, das Reststück ergab einfach diese Menge.

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Ok, ich könnte beim nächsten Mal vor dem Fotografieren die Fussel entfernen… 😉

Genäht habe ich wieder nach dem kostenlosen Schnittmuster von Burdastyle, das ich bereits beim Schnittmuster-Vergleich für Gesichtsmasken (dort verlinkt) für mich als das optimale Schnittmuster auserkoren hatte. Seit der ersten „Serienproduktion“ von Maultäschle bin ich bei diesem Schnittmuster hängen geblieben, auch wenn ich mir danach noch zig weitere Schnittmuster angeschaut habe.

Diese Mund-Nasen-Masken sind für mich die Sommergeschichte des Jahres 2020 und ich bin gespannt, ob und wann wir uns beim Einkaufen wieder ohne Maske bewegen werden können…

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Ob Spuck- und Tröpfchenschutz, Gesichtsmaske, Behelfsmaske oder wie auch immer die Dinger genannt werden… In diesen Tagen und Wochen geht’s nicht oben ohne! Wer weiß, wie lange noch… Hier sollte es jetzt aber erst einmal gut sein mit dem Nähen von Maultäschle. ♥

[verlinkt]
Jenäht Vier Jahreszeiten Sommer
Monatsmotto Zitronenfalterin
Nähzeit am Wochenende
The Creative Lover
Um Kopf und Kragen

9 Gedanken zu „Oben ohne nicht erlaubt | antetanni näht

  1. sternenglück

    Die sind wirklich schön schlich (von außen) liebe Anni! Ich habe auch gerade drei Minimasken für meine Kleine genäht zwei davon passend zur Schultüte… Heute geht es los…
    Und hier fehlen auch noch mehr Masken…
    Liebste Grüße
    Sternie

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  2. Kirsten Meyer

    Hallöchen,
    du bist ja eine fleißige Mundnasenschutz Näherin, respekt. Ich finde diese Form auch am angenehmsten. Irgendwie habe ich mich am tragen dieser Masken gewöhnt. Vom Beruf her musste ich mich schon früh damit anfreunden. Traurig machen mich immer einige andere Menschen die nach einer Minute anfangen zu jammern. Herzlichst Kirsten

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön, liebe Kirsten. Ich mag diese Form auch am liebsten, vielleicht einfach auch deswegen, weil ich sie von Anfang an gewohnt bin. Egal, inzwischen nähe ich sie quasi im Schlaf. 🙂
      Die ganze Jammerei mag ich auch nicht. Ich finde die #Corontäne auch doof, aber es hilft ja nichts, da müssen wir jetzt durch, und ich mag die Hoffnung nicht aufgeben, dass auch wieder andere Zeiten kommen. Insgesamt gesehen finde ich die Ein- oder Beschränkungen, die wir in Deutschland hatten/haben, nicht allzu schlimm, sofern man von Handel/Gastro/Unterhaltungsgewerbe mal absieht, die es wirtschaftlich sehr stark beeinträchtigt. Ich hoffe nur, dass es in Sachen Bildung überall nach den Ferien besser läuft, damit die Kinder nicht auf der Strecke bleiben.
      Herzliche Grüße an dich
      Anni

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  3. Marita

    Ach Anni, schon wieder Masken, dabei könnten wir und echt etwas schöneres vorstellen was wir gern nähen wurden. Ich hab gestern auch gerade festgestellt wir brauchen doch noch mal Nachschub. Trotzdem deine sehen gut aus.
    Liebe Grüße, Marita

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön, liebe Marita. Ja, es ist ein bisschen wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Da haben wir schon Berge an Masken genäht und es sind noch nicht genug… Wahnsinn. Hätte uns das einer Anfang März gesagt, ich zumindest hätte ungläubig den Kopf geschüttelt. Tja, sechs Monate später werden Stoffreste nach den Maßen für Masken beäugt… 🙂 Ich hoffe, dass unser Vorrat jetzt für eine Weile reicht. Mann und Junior haben 9 bzw. 13 Stück, ich komme insgesamt auf 12. Damit sollten wir eine Weile durchkommen… Und jetzt nähe ich wieder mal was anderes! 🙂
      Liebe Grüße
      Anni

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  4. Andrea/ die Zitronenfalterin

    Deine Mund-Nasen-Schutze sehen richtig professionell aus. Wir sind jetzt auch damit gut ausgestattet. Auch den Enkel*innen in den Staaten habe ich welche in Kindergröße zukommen lassen. Dort müssen die Kleinen diese ja ab 2 Jahren tragen (Einkauf, Arzt, etc.).
    Das Gejammere darum finde ich komplett unverständlich. Wenn das schon reicht, Schlimmerem zu entgehen, wären wir ja schon gut weggekommen….
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön, liebe Andrea. O ja, das Gejammere mag ich auch nicht. Grundsätzlich finde ich es auch doof, dass wir Masken tragen müssen, aber wenn es wenigstens ein bisschen hilft, dann soll es eben so sein, und insgesamt gesehen, wage ich zu behaupten, dass wir bei uns noch glimpflich davon gekommen sind in Sachen Pandemie. Wollen wir hoffen, dass es so oder besser weitergeht. Wahrlich sind die Masken DAS Sommeraccessoire 2020 und damit eine meiner Summer Stories. 😀
      Liebe Grüße
      Anni

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