Stitch Happens #1 | antetanni freut sich

Ganz langsam geht es auch bei mir los und ich geselle mich dazu zum virtuellen Nähkränzchen…

„Stitch was?“, wirst du dich vielleicht fragen? Daher der Reihe nach…

Vor einer gefühlten Ewigkeit, es muss Wooooochen, wenn nicht Monate her sein, fragte Katrin in die Runde, ob nicht jemand Lust hätte, sich mit ihr zu einem virtuellen Nähkränzchen einzufinden, um gemeinsam an einem Nähprojekt, dem Quilt Stitch Happens nach der Anleitung von Kelli Fannin, zu arbeiten [Infos dazu unten verlinkt].

Beim Anblick des Motivs der Nähmaschine aus bunten Stoffstücken wurde ich sofort schwach, auch wenn ich mich da schon fragte, ob ich das mit meinen Nähkenntnissen überhaupt hinbekommen würde, wohin später mit dem fertigen Quilt (in Originalgröße immerhin knapp 1 x 1 Meter groß) und wann ich das vor allem alles nähen sollte. Egal, ich habe alle Bedenken und Einwände weggewischt und die Anleitung landete kurzerhand in meinem Einkaufswagen. 😀

Über die Wochen und Monate wurde ich immer nervöser, da ich nicht wusste, welche Stoffe ich für die Patchworkarbeit verwenden sollte und könnte. Eigentlich wollte ich ausschließlich Stoffe aus dem Fundus verwenden, da ich aber kaum kleingemusterte Stoffe habe, zumindest nicht in dieser großen Farbauswahl, habe ich irgendwann dann doch ein Paket mit Stoffquadraten und ein Reststück in Hellgrau für den Hintergrund gekauft. Zusammen mit den bunten Stoffstreifen weiter unten, kann das, glaube ich, eine sehr schöne Mischung ergeben…

Während Katrin und die anderen Teilnehmerinnen sich in unserer WhatsApp-Gruppe schon fleißig über die Details zum Schnittmuster austauschten, habe ich mich erst einmal abgelenkt und für das virtuelle Nähkränzchen die Logos erstellt. 😉 Pixabay sei dank für das tolle lizenzfreie Motiv mit dem kunterbunten Nähsammelsurium. ♥

Wie oben schon geschrieben, war mir von Anfang an klar, dass ich das Motiv nicht in Originalgröße, sondern maximal in halber Größe nähen möchte, um den Quilt nach Fertigstellung entweder für ein Kissen oder eine Tasche für das Zeugs, das ich zum Nähkurs und zurück transportiere, zu verwenden. Also habe ich mich hingesetzt und mir Gedanken darüber gemacht, wie das mit der Größenanpassung funktionieren soll. Danke an dieser Stelle nochmals an Katrin für deine Geduld mit mir. ♥ Die Schnittteile der Vorlage enthalten jeweils schon 0,5 Inch Nahtzugabe und so kann ich sie nicht einfach halbieren, sondern muss von jedem Teil erst einmal die Nahtzugabe abziehen, dann halbieren und die NZ wieder dazurechnen. Puhhh, bis ich das begriffen habe und dazu das Umrechnen von Inch auf Zentimeter. 😉

Natürlich gab es dazu im Laufe der letzten Wochen auch noch eine Folgeinvestition, nämlich ein Lineal mit Inch-Einteilung. 😉

Ein Raster mit 1 Inch soll es also werden. Am liebsten würde ich ja noch kleiner nähen, aber das traue ich mir bei den klein(st)en Teilen mit den „Windrädern“, „Sternen“ und Dreiecken nicht zu.

Das Schnittmuster selbst besteht aus mehreren Blöcken, die zunächst jeder für sich genäht werden und am Ende wird alles zu einem großen Ganzen zusammengesetzt. Um mir die Größe und Zusammenstellen der einzelnen Teile besser vorstellen zu können, habe ich die ersten zwei Reihen der Schnittteile von Block J mal auf Papier vorbereitet (yeah, das gibt ein Häkchen im HerbstHandarbeitsbingo).

Nach viel Wirbel im Leben 1.0 und ein paar Mitmachaktionen später ist der Stand heute so:

Die Stoffe sind gewaschen und gebügelt, und ich überlege, ob ich vor dem Zuschneiden und Nähen alle Schnitteile auf Papier aufzeichnen soll. Ich bin nämlich nicht ganz sicher, ob der von mir favorisierte Hintergrundstoff ausreichend groß ist und die Vorstellung, anzufangen und später wieder auftrennen zu müssen… Ahhhhh…

Außerdem wäre es vermutlich gut, wenn ich die Mustervorlage, die bei der Anleitung dabei ist, auf dem Kopierer vergrößern und entsprechend meinen Stoffen vorab bunt ausmalen würde. Ich glaube, das hilft ungemein bei der Zusammenstellung aller Stoffe und der Vorstellung, wie am Ende alles aussehen könnte. Dann treibt mich der Gedanke um, ob ich das von mir bevorzugte Raster vielleicht auf Vlieseline oder Soluvlies aufzeichnen soll, die Stoffstückchen entsprechend aufbügle bzw. mit Sprühkleber fixiere und dann wie bei dem kleinen Täschchen mit Reißverschluss die Bruchkanten nähe…

Fragen über Fragen und noch immer nichts genäht… Solange sich bei mir das Gedankenkarussell noch dreht, gibt’s bei Katrin im Blog schon erste Ergebnisse zu sehen [unten verlinkt]. Ich hoffe, ich kann auch bald Stitch happens sagen. ♥

[Hier entlang zum ersten Zeigetag bei Katrin]
Stitch Happens – das Nähkränzchen

[Bildnachweis „Stitch Happens“]
Eigene Darstellung, Quelle und ©Kelli Fannin, kellifanninquilts.com

[Schnittmuster und Anleitung, kostenpflichtig]
https://www.kellifanninquilts.com/p/my-patterns.html


13 Gedanken zu „Stitch Happens #1 | antetanni freut sich

  1. nealich

    Liebe Anni, Du wirst das schon schaffen 💪 keine Angst vor kleinen Mustern und vor inch-Maßen schonmal überhaupt nicht…. Nur nicht umrechnen, das verwirrt nur 🤪
    Vielen Dank für Deine Hilfe mit dem Logo, das ist wirklich wunderbar gelungen 😍
    Hab ein gemütliches Wochenende!
    💕Grüßle dazu von Katrin

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    1. antetanni Autor

      Jaaaa, ich bin wahrlich verwirrt in Sachen Umrechnung. Das Logo habe ich sehr gerne gemacht, Aufschieberitis ist ja ohnehin mein Ding, da musste ich mich schon nicht weiter mit den seltsamen Maßen beschäftigen. 🙂
      ♥ Grüßle zurück

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    1. antetanni Autor

      Vielen Dank, Bianca, inzwischen habe ich mit dem Nähen begonnen und ich bin ganz angefixt vom virtuellen Nähkränzchen und kann es kaum erwarten, mich dem nächsten Block zu widmen. 🙂

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  4. sternenglück

    Liebe Anni,
    da hast du ja ein ganz tolles Projekt angefangen! Ich finde es klasse, das du dich da ran wagst, weil du Lust dazu hast 😊 und dann bekommst du es sicher auch hin! Die Idee es vorher auf Papier zu malen finde ich gut, daran kannst du dich sicher gut orientieren.
    Ich habe mir gerade auch wieder ein Projekt angelacht… Die Anleitung bzw. der Onlinekurs ist gekauft, Material muss ich nun nach und nach besorgen, anfangen werde ich wohl aber erst Weihnachten… es ist wieder eine Puppe. Letztes Jahr Weihnachten meine erste Puppe überhaupt und nun eine vollbewegliche Stoffpuppe – ein bisschen Wahnsinn und brauchen tut man das auch nicht zwingend 🤣 aber es reizt mich nun al und muss sein, nur für mich. In diesem Sinne: du schaffst das!
    Ich drück dich! Liebe Grüße Sternie

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön für deine lieben Zeilen, Sternie. Genau so ist es, Freiräume für sich selber schaffen und tun, worauf man Lust hat. Das tut gut zwischen Alltag und den fremdgesetzten Terminen und Verpflichtungen. Alles kann, nichts muss, und Zeitdruck hast du (habe ich) ja auch nicht. ♥
      Liebe Grüße
      Anni

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      1. sternenglück

        Ich habe deine Antwort gerade erst entdeckt… Ja genau, Freiräume schaffen und machen was einem gut tut, ohne das funktioniert das Leben nicht. In diesem Sinne: lass es dir gut gehen 😘
        Hier ist heute ein kleiner Puppenjunge fertig geworden 😍

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