Käsekuchen quick and easy | antetanni backt

Käsekuchen-Freunde aufgepasst…

Mit diesen Worten wurde das Rezept für einen Käsekuchen ohne Boden angepriesen, das ich letzte Woche bei den Sonntags Top 7 als eines der Web-Fundstücke verlinkt hatte. Ohne Boden… das war das Schlagwort für mich. Ich liebe ja mein Rezept für den Käse-Schmandkuchen (auch Faule-Weiber-Kuchen genannt, weil der wirklich auch schnell zuzubereiten ist). Der schmeckt mega-lecker und ich liebe auch Mürbeteig als Kuchenboden (mit Zimt ist er ein Hochgenuss), aber was ich nicht so sehr liebe, ist das Hineindrücken des Bodens in die Backform. Ohne Boden also… das wollte ich unbedingt ausprobieren…

Letzte Woche hatte sich eine Freundin zu Besuch angekündigt, da war die Gelegenheit günstig, den Käsekuchen ohne Boden zu backen. Wie beim Faule-Weiber-Kuchen braucht es nicht viele Zutaten und man muss auch nur kurz Eiweiß steif schlagen, eine Zitrone abreiben und ausdrücken und die restlichen Zutaten zusammenrühren. Fertig.

_Das wird gebraucht…

  • 1 kg Quark (Magerstufe)
  • 5 Eier 
  • 230 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Päckchen Vanillepudding (Pulver)
  • 1 gestrichener Esslöffel Mehl (hängt von der Konsistenz des Teigs ab)
  • 1 (kleine) unbehandelte Bio-Zitrone (Saft und Abrieb der Schale)
  • 1 bis 2 Esslöffel Sonnenblumenöl  
  • 1 Springform (26 cm)
  • Backpapier
  • Etwas weiche Butter und Mehl für die Backform

Den Boden der Springform mit Backpapier auskleiden, Rand einfetten und mehlen.

_So geht’s

Eier trennen und die fünf Eiweiße mit 100 g Zucker und einer Prise Salz mittelfest cremig schlagen, zur Seite stellen.

Restlichen Zucker mit den Eigelben schaumig schlagen, Quark, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Puddingpulver, Mehl und Öl einrühren. Das Eiweiß vorsichtig unterheben. Ab in die Form damit (die Masse darf nicht mehr flüssig sein, soll aber weich und fluffig in die Backform gleiten) und bei 170 Grad Ober-/Unterhitze circa 50 – 60 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und genießen…

Vielen Dank, liebe Barbara | Sommerleses Bücherkiste, für das Rezept [unten verlinkt]. ♥

_Tipps und Tricks

  • Beobachte den Kuchen, er soll nur ganz leicht hochsteigen. Falls er zu sehr hochsteigt, reduziere die Temperatur auf 150 bis 160 Grad.
  • Damit der Kuchen nach dem Backen nicht reißt, hole ihn nach etwa 30 Minuten aus dem Ofen und löse ihn vorsichtig mit einem Messer vom Rand der Springform. Stelle ich gleich wieder zurück in den Ofen. Bei Bedarf nach 15 Minuten wiederholen.
  • Nicht zu lange backen. Nach etwas 50 Minuten eine Fingerprobe machen: Berühre mit gewaschenen Händen sanft die Oberfläche des heißen Kuchens (in der Mitte, nicht am Rand). Wenn sich der fest anfühlt, aber dennoch leicht nachgibt, ist er fertig gebacken. Wenn noch Teig am Finger haften bleibt, sollte der Kuchen noch einmal für etwa fünf Minuten in den Ofen. Die Mitte des Kuchens soll nach dem Backen noch etwas wackelig sein (du kannst dafür auch die Backform mit Ofenhandschuhen anfassen und sanft rütteln, während der Käsekuchen noch im Ofen ist (nicht zu stark, sonst kann die Oberfläche reißen).
  • Nach Ende der Backzeit den Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen (Türe einen Spalt offen lassen, ich klemme dafür ein zusammengerolltes Geschirrhandtuch oder einen Kochlöffel dazwischen) mindestens eine Stunde abkühlen lassen. Danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und anschließend zugedeckt bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Der Kuchen ist mega-lecker und schmeckt frisch und saftig. Lediglich war er nach dem Geschmack von Junior und mir etwas zu zitronig, daher lieber eine kleine Zitrone oder nur den Saft und Abrieb einer halben Zitrone verwenden. Beim nächsten Backen werde ich noch Mandarinen unter den Käsekuchen quick and easy heben. Hmmm… Vorfreude… ♥

[Das Rezept habe ich hier entdeckt…]
https://sommerlese.blogspot.com/2021/11/kasekuchen-ohne-boden.html

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