Paniermehl | antetanni grüßt aus der Küche

Brot aus der Tiefkühltruhe… und wenn du magst, gibt’s auch noch ein Rezept für leckere Auberginenschnitzel…

Immer wieder falle ich auf mich selbst herein. So auch vor dem Jahreswechsel, als wir uns auf den Weg nach Dänemark gemacht hatten und noch Brot da lag, das wir nicht mitschleppen wollten, das aber auch zu schade zum Wegwerfen war. Also habe ich wieder einmal Zipperbeutel herausgekramt, um das Brot einzufrieren…

Gesagt, getan und geflissentlich den Hinweis meines Mannes, dass wir quasi noch nie wieder aufgetautes Brot gegessen haben, überhört. Tztztz, was der immer hat… 😉

Zurück aus den Ferien war der Platz im Tiefkühler wie immer knapp und das Brot musste wieder raus. Es taute auf und da lag es nun… Wegwerfen – ich schrieb es – ist irgendwie keine Option für mich bei Lebensmitteln, die noch gut sind. Wie gut, dass mein Mann panierte Auberginenschnitzel auf seinem Kochplan hatte, die übrigens köstlich schmeck(t)en*, und dafür Paniermehl brauchte. Davon war zwar noch genügend im Vorrat, aber die draußen stehende Vorratsdose war der Anstupser für mich, das aufgetaute Brot in Stücke geschnitten auf einem Backblech auszubreiten und durchtrocknen zu lassen (an der Luft, vielmehr lag das Backblech auf dem Boden /Fußbodenheizung; darüber hatte ich ein Geschirrtuch gelegt, damit es nicht von oben einstaubt). Am Wochenende nun durfte der Thermomix ran und 8 Sekunden auf Stufe 8 später konnte ich es klein gehäckselt in die Vorratsdose füllen.

Zu den Auberginenschnitzeln gab es übrigens Feldsalat mit kleingehackter Birne und Ajvar-Dip. Sehr lecker. Rezept gefällig? Wenn Interesse besteht, hinterlasse gerne einen Kommentar, dann suche ich es raus.

Ich bin ja die Meisterin der Interpretation. Denn auch wenn Sabine sich bei der Linkparty Bingo! unter „Gruß aus der Küche“ womöglich ein Geschenk aus der Küche – beispielsweise etwas wie den Apfelpunsch-Zucker, den ich zu Weihnachten verschenkt hatte, der aber auch wunderbar für einen kalten Früchtepunsch im Sommer verwendet werden kann – vorgestellt hat (ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ich mutmaße einfach mal ins Blaue), so habe ich das Feld für mich dahingehend ausgelegt, dass ich hier stehe und einen Gruß aus der Küche in die Welt sende. 😉

Mein erstes Bingofeld ist abgehakt, hach, wie ich mich freue. Am ersten Zeigetag gibt’s eine Collage mit hoffentlich vielen weiteren Feldern, die bis dahin ausgefüllt sind. Heute freue ich mich, dass das Backblech wieder im Ofen verschwunden ist und dass das Brot eine hervorragende Verwendung als selbst gemachtes Paniermehl gefunden hat. ♥

[verlinkt]
Bingo!
Öko? Logisch!
Resteküche mach was draus

17 Gedanken zu „Paniermehl | antetanni grüßt aus der Küche

  1. Bine mit Angel

    Guten Morgen, liebe Anita,
    es ist doch schön, wenn die Bingofelder so unterschiedlich interpretiert werden, dass bei ein und demselben Feld am Besten 100 unterschiedliche Ideen am Schluss präsentiert werden.
    Und Dein Bingofeld hast Du Dir zu Recht angestrichen!!!

    Ich habe – zugegebenermaßen – bei diesem Feld auch schon überlegt, was ich da machen kann.
    Ich denke, ich werde eine Torte backen und je 1/3 meiner Schwester und 1/3 meinem (unserem) Onkel schenken – mit einem Gruß aus meiner Küche.

    Alles Liebe

    Sabine

    Gefällt mir

    Antwort
    1. antetanni Autor

      Und das letzte Drittel nehme ich gerne. 😉 Die Idee mit einer Torte für die Familie finde ich sehr sehr schön. ♥ Als ich die Bingo-Ideen aufs Papier gebracht hatte, dachte ich erst, dass dieses Feld für mich bestimmt schwierig werden würde. Witzig, dass es jetzt das erste mit Häkchen dran ist und je länger ich darüber nachdenke, fallen mir noch tausend andere Sachen ein, die ich da hätte eintragen können, ob wie du Kuchen oder Plätzchen backen, Marmelade kochen, jemanden bekochen… Ein Gruß aus der Küche kann so vielfältig sein.
      Viele Grüße ♥

      Gefällt mir

      Antwort
  2. Marita Laverenz

    Liebe Anni,
    Ich finde du hast für das Bingofeld verdient und nichts wegeworfen und dich auch gegen deinen Mann gestellt. Und Recht behalten👍 Diese Tiefkühler übervoll Geschichte kenne ich auch.
    Liebe Grüße, Marita

    Gefällt mir

    Antwort
    1. antetanni Autor

      Dankeschön, liebe Marita. Ich freue mich auch, dass ich mich durchgesetzt habe, denn Brot trocken zu lassen, ist nun wirklich keine Höllenaufgabe, die wahnsinnig viel Arbeit macht. Jedenfalls wird angetrocknetes Brot, das keiner mehr essen möchte, nicht wieder entsorgt, sondern kurz durch den „Schredder“ gejagt. 😉
      Liebe Grüße
      Anni

      Gefällt mir

      Antwort
    1. antetanni Autor

      Sehr gut, liebe Ingrid, das gute alte Nudelholz geht natürlich auch, aber ich sage dir, die Zaubermaschine mit ihren 8 Sekunden… das ist echt der Knaller. 😉
      Liebe Grüße
      Anni

      Gefällt mir

      Antwort
    2. Daniela Hillebrand

      Paniermehl habe ich früher aus harten Brötchen mit der guten alten Küchenmaschine gemacht.

      Aber ich paniere eigentlich nichts mehr, also wird das Brot, solange es nicht verschimmelt ist gegessen oder eingefroren und dann aber auch wieder gegessen.
      Aber die Idee auch aus Brot Paniermehl zu machen finde ich super!
      Ein perfekter Gruß aus der Küche, vielen Dank dafür 😉
      LG Daniela

      Gefällt mir

      Antwort
  3. Ivonne

    Das ist wirklich prima. Ich mache meisst geröstete Brotwürfelchen oder bei Brötchen eben Knödel.
    Manchmal aber auch „Arme Ritter“ oder Kirschmichel aus Altbrot.
    Zum Wegwerfen ist es auf jeden Fall zu schade. Ein verdientes Bingo Feld!
    Liebe Grüße
    Ivonne

    Gefällt mir

    Antwort
  4. Momo

    Liebe Anni, ich bin heute das erste Mal auf Deinem Blog 🙂
    Brot wird bei mir auch nie weggeworfen. Da wird immer irgendwas draus gemacht.
    Deswegen hast Du gut entschieden 😉
    Liebe Grüße
    Momo

    Gefällt mir

    Antwort
  5. Pingback: Auberginenschnitzel mit Ajvar-Dip | antetanni kocht (Rezept) | antetanni

  6. Ulrike

    Liebe Anni,
    ich friere zwar häufiger mal frisches Brot ein, dann aber entweder gleich geschnitten oder als halbes Baguette. Das Baguette wandert dann gefroren in den kalten Backofen und wird mit Umluft auf 190 Grad aufgebacken (nicht zu lange drin lassen). Die Scheiben tauen entweder auf einem Kuchengitter auf oder kommen auch kurz bei max. 130 Grad in den Backofen, da muss man aber dabei bleiben.
    Schon etwas älteres übriges (helles) Brot oder Laugengebäck schneide ich inzwischen gleich passend für Knödel in Würfel und lasse die an der Luft knochentrocken werden und verstaue sie dann in einer Tupperdose im Schrank (halten eine Ewigkeit). Sie brauchen halt etwas mehr Milch/Flüssigkeit und Zeit. Und Paniermehl ist auch schnell draus gemacht.
    Liebe Grüße, Ulrike

    Gefällt 1 Person

    Antwort

Sag was! (Kommentare sind das Salz in der Suppe! ♥ und werden von mir so schnell wie möglich freigeschaltet. Danke für deine Geduld).

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..