Weniger ist mehr – Nähzimmer | antetanni sagt was

In der Höhle des Löwen… und das ist erst der Anfang

Ich habe den Anfang gemacht und mich ins Nähzimmer gewagt. Stück für Stück arbeite ich mich hier voran und es wird im Jahreslauf mit Sicherheit mehrere Beiträge geben, in denen ich mich mit dem Ausräumen/Sichten/Sortieren/Aussortieren von Nähzubehör, Stoffen und mehr beschäftige. So wie es eben geht.

Viel aussortiert habe ich diese Woche nicht. Am Wochenende, ich schrieb es bei den Sonntags Top 7, habe ich meine Geschenke für die Bloggeburtstage von Maika und Bianca fertiggestellt, und dabei, wie auch in den Wochen davor, sind wieder einige Stoffreste angefallen, die ich zunächst für den Mülleimer vorgesehen hatte (nein, ich möchte nicht mehr jeeeeeden Schnipsel aufheben, die Kiste mit den Reststücken quillt bereits über und ich bekomme den Deckel kaum noch zu).

Dann aber viel mir ein Projekt ein, das ich längst habe nähen wollen und für welches ich jede Menge Stopfmaterial benötige. So habe ich die Stoffreste wieder aus dem Beutel gefischt und sie in einem ruhigen Moment vor dem Fernseher in kleine Stücke geschnitten, damit sie sich später gut in die Form einfügen bzw. die Füllwatte ergänzen können. Zum Nähwerk die Tage mehr…

Jedenfalls habe ich die Stoffreste gewogen und kam auf „eine Schüssel voll“, die Briefwaage zeigte 107 Gramm.

  • Wie trage ich die im Zahlenfeld ein?
  • Oder womöglich gar nicht, weil sie ja (noch) nicht das Haus verlassen, sondern weiterverarbeitet werden?
  • Oder sollte ich ein eigenes Zahlenfeld für Sachen, die gewogen werden (also mit Grammzahlen) einfügen, da könnte ich dann auch die Nähgeschenke, die das Haus verlassen, wiegen und eintragen?
  • Wie löst du das?

Zurück zu den zählbaren Sachen…

Beim Nähen habe ich wieder einige krumme Stecknadeln entdeckt, die gehen dürfen. Da ich regelmäßig und eigentlich nebenbei immer wieder Stecknadeln aussortiere, ist die Ausbeute fürs Zahlenfeld nicht riesig, aber dass sich schon wieder 11 krumme Stecknadeln auf dem Nadelkissen angesammelt hatten, hat mich doch erstaunt.

Gehen darf auch ein Schächtelchen voller kleiner Stecknadeln, die ich nicht nutze. Es sind 47 Gramm (und irgendwie doch auch nicht zählbar). Wenn sich jemand findet, der die haben möchte, bitte melden. Ansonsten verlassen sie die Tage das Haus. Für das Schächtelchen, in dem sich bestimmt mehrere Hundert Stecknadeln befinden, streiche ich einfach mal pauschal 10 im Zahlenfeld an (oder soll ich die auch mit dem Gewicht notieren? Oder gar zählen? Neiiiiiin, da weigere ich mich…). Dass ich im Nähkorb weitere Hundertschaften an Stecknadeln in allen Längen und Stärke und mit und ohne (große) Köpfchen habe, lasse ich hier mal unerwähnt, die kommen zu gegebener Zeit dran.

Außerdem darf eine aus der Küche längst ausrangierte Tupperschüssel (1) gehen, deren Deckel seit Jahren fehlt. Ich hatte sie über eine lange Zeit neben der Nähmaschine stehen, um dort Fadenschnipsel, krumme Stecknadeln 😉 und was sonst so beim Nähen „abfällt“ zu sammeln und später in die Mülltonne zu kicken. Nun ist der Rand so brüchig geworden (ich frage mich warum, soooo alt ist die Schüssel nicht, ich vermute fast, eine „Montagsproduktion“) und ständig fliegen irgendwo kleine Plastikspäne herum, dass die Schüssel nun gehen darf. Für das Kleinzeugs beim Nähen bleibt der Sammelbehälter an der Overlockmaschine, die auf der anderen Seite der Nähmaschine steht.

Weiter aussortiert habe ich (falls was von Interesse für dich dabei ist – natürlich von den guten Sachen –, das du haben möchtest, melde dich):

  • 1 Fadenabschneider (noch nie benutzt, ich komme damit nicht zurecht)
  • 3 Holzknöpfe, die ich nicht benötige, sie lagen mal in einem Wichtelgeschenk, wenn ich mich recht erinnere, es ist lange her, aber ich finde einfach keine Verwendung dafür
  • 1 Stück Webband „Lüneburg“ (ca. 37 cm)
  • 1 Stück Webband Lila/Silber (ca. 37 cm)
  • 1 Stück Webband „Dortmund“ (ca. 35 cm)
  • 1 rotes Band mit 2 Glöckchen (ca. 40 cm)
  • 2 Stück Weblabel „Crafting with Love“
  • 1 Stück Webband weiß/rot/grün (ca. 55 cm)
  • 1 Stück Webband grün/Kristalle (ca. 45 cm)
  • 1 Stück Webband grün/Kristalle (ca. 50 cm)
  • 8 Mini-Tütchen mit Druckverschluss (da liegen die Bänder/Label jeweils drin)
  • 1 Wäschemarkierungsstift, den ich noch aus meiner Kindheit kenne und der – wen wundert’s nach so langer Zeit – nicht mehr schreibt 😀
  • 2 ausgeleierte/eingetrocknete Gummiringe, die um was herum auch immer mal gespannt waren

Dann gibt es da so eine Box mit den Ersatzknöpfen, die bei gekaufter Kleidung oft dabei sind. Ich habe heute einen kurzen Blick hineingeworfen… Eieiei… Nicht immer war ich klug und habe dazu geschrieben, zu welchem Kleidungsstück welcher Knopf gehört. Bei manchen Knöpfen weiß ich, dass es das Kleidungsstück längst nicht mehr gibt, manche sind nicht zuzuordnen und wanderten zunächst mal in ein Knopf-Sammelglas zu weiteren Sichtung, sobald die Zeit reif dafür ist (tztztz… unlängst erst habe ich eine riesige Sendung Knöpfe an Silvia von Vieles & Feines für ihre Wichtel/Puppenkleidung gesendet und noch immer ist der Vorrat groß…).

Aussortiert habe ich:

  • 2 Knöpfe und irgendein undefinierbares Kordelteil (1)
  • 5 Knöpfe verlassen in Kürze das Nähzimmer, werden aber für eine andere Aktion gebraucht (ich streiche sie im Zahlenfeld aber jetzt schon ab, da sie definitiv bis zum Wochenende nicht mehr im Nähzimmer sein werden)
  • 1 Tütchen, in dem wohl auch mal Ersatzknöpfe von einem vermutlich Anzug meines Mannes waren (das Tütchen aber ist leer, also weg damit)
  • 1 Holzspule von mal irgendeinem Band, das aufgebraucht ist und dessen Spule ich womöglich für Webband oder was auch immer aufbewahrt habe – unpraktisch, weil viel zu groß, also weg damit


1 Plastikdose bin ich an meinen Mann losgeworden und darin habe ich gleich noch 18 Schnüre in unterschiedlicher Länge/Dicke untergebracht, die er fürs Pflanzen anbinden nutzen möchte (ahhhh, Elke, erinnerst du dich an meine Worte bei dir zu den Bändeln der Geschenktüten…). Im Zahlenfeld kann ich die natürlich nicht berücksichtigen, denn sie bleiben ja im Haushalt. Aber immerhin konnte ich – ohne die Stoffreste – 56 Sachen (8+23+25) in der Kategorie Nähzimmer/Lila ausmalen. Vermutlich 36.000 Sachen sind noch da…

Während der letzten Tage ist mir auch ein Tintenroller (1) in die Hände gefallen, der doch nicht mehr so gut schreibt, wie ich angenommen hatte. Der darf heute auch gehen (Kategorie Schreibtisch/Orange). Da ich die 1 im Zahlenfeld schon ausgemalt hatte, habe ich auf die Schnelle noch in der kleinen Schubladenkommode auf dem Schreibtisch ein paar lose rumfliegende Büroklammern (12) , die krumm/verbogen/unpraktisch/angelaufen sind, und eine Pinnwand-Nadel (1) aussortiert (wir besitzen keine Korkfläche zum Anpieksen von irgendwas). Macht in Summe 14 Sachen (9+5) in der Kategorie Schreibtisch/Orange.

In Summe sind das diese Woche 70 Teile (man glaubt es kaum, dass das wenige Zeugs auf dem Foto zusammengezählt 70 ergibt, okay, die Box mit den hunderten von Stecknadeln habe ich pauschal mit 10 angegeben) und insgesamt komme ich Stand heute auf 439 Teile. Man sieht noch nichts. Nada. Niente. Tja.

Woche 1Schreibtisch46
Woche 2Kleiderschrank/Wäschekommode19
Woche 3Schreibtisch (Zettelwirtschaft, Nähzimmer, Wäschekommode,
Sonstiges/Komono, Zeitungen/Zeitschriften)
162
Woche 4Arbeitszimmer114
Woche 4Geschenkpapier/Verpackungskram14
Woche 4Werbepost14
Woche 5Nähzimmer (ein klitzekleiner Anfang) und Schreibtisch (das nimmt auch noch lange kein Ende)70
Gesamt439

Im Nähzimmer ist noch lange nicht Schluss. Im Grunde habe ich noch nicht einmal angefangen, neben dem Nähtisch stand eine Dose mit allerlei Zeugs und ich dachte, es kann ja nicht schaden, da mal reinzuschauen und klein anzufangen… Die Stecknadeln fielen mir quasi von alleine in die Hände und die Tupperschüssel fällt von alleine auseinander. 😉

Es ist noch viel zu tun, ich bin sicher, rund ums Nähzimmer folgen übers Jahr noch einige Beiträge.

[verlinkt]
1000 Teile raus

27 Gedanken zu „Weniger ist mehr – Nähzimmer | antetanni sagt was

  1. nealich

    Wow, liebe Anni, das sind ja wirklich ganz ordentliche Zahlen 💪 und Du bist auf einem guten Weg!
    Schnipsel/Nadeln/Kleinteilezeugs würde ich wohl auch eher mit Schätzwerten angeben, also auf keinen Fall extra zählen, die schöne Zeit die dabei verfliegt…. Neenee, Das muss wirklich nicht sein.
    💕grüßle aus der Warteschleife 🧘‍♀️ Katrin

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    1. antetanni Autor

      Ja, es geht voran, im Nähzimmer wird das eine Herausforderung werden. Aber sind das nicht genau die Herausforderungen, die wir suchen… 💪 Die Stoffschnipsel habe ich gewogen, nach einer Lösung fürs Zahlenfeld suche ich noch, mal gucken, was Elke sagt.
      Liebe Grüße
      Anni

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  2. Bine mit Angel

    Liebe Anita,
    Du verstehst es aber auch, einem – sogar durch Deinen Blog – ein schlechtes Gewissen „einzureden“. Sooooooo viele Teile schon aussortiert! Klasse!!! Nur dass Du die Stecknadeln nicht zählst, die Du aussortierst, enttäuscht mich jetzt aber schon! Vielleicht an einem trüben Sonntagnachmittag??? Nein, natürlich nur Spaß!!!

    Ich habe diese Woche einen Teil meiner Kochbücher aussortiert. Es sind zwar „nur“ 11 bisher, aber ich habe sie alle noch einmal „schnell“ durchgeblättert bzw. im Inhaltsverzeichnis gelesen, was für Sachen denn da alle zum Kochen wären, und dann festgestellt, dass das alles nicht mein Geschmack ist – und auch noch nie war!!! tz, tz, tz,… Aber diese Vorgehensweise beim Aussortieren ist natürlich sehr zeitaufwändig. War aber genau das Richtige für den Sonntag, denn da bräuchte ich ohnehin etwas „Meditatives“, weil ich mich wegen der ganzen Sache mit meiner Freundin und ihren Angehörigen ablenken musste.
    Dann habe ich noch 8 DVDs aussortiert, da ich do nach und nach meine Sammlung auflösen will/möchte. Ich komme aufgrund meiner Müdigkeit schon nicht mehr dazu, Filme „live“ anzuschauen, und geschweige denn dann auch noch „konservierte“. Da diese Müdigkeit aber von meinen Tabletten kommt und ich die auch immer nehmen muss, wird sich daran wohl auch nichts mehr ändern.

    Alles Liebe

    Sabine

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    1. antetanni Autor

      Wie? Was? Schlechtes Gewissen? Das will ich keinesfalls vermitteln. Und die „Menge“ von heute ist nur ein klitzekleines Häufchen, eigentlich nicht einmal der Rede wert. Ich bin selbst eher etwas irritiert darüber, dass so ein kleiner Haufen so eine verhältnismäßig große Zahl bringt…
      Kochbücher auszusortieren steht bei mir auch weit oben auf der Liste, ein Beitrag ist schon in Vorbereitung, mal gucken, wann ich die Muße finde, durch das vollgestopfte Regalfach (es sind sogar zwei) zu fegen…

      LG Anni

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  3. sylvieb61

    Was warst du wieder fleißig, liebe Anni. Das kann ich von mir, was das Ausräumen betrifft, gerade nicht behaupten. Dafür erledigte ich andere, auch wichtige Dinge. Die Woche hat ja noch ein paar Tage, mal sehen, was mir für nächsten Mittwoch noch is unter die Finger kommt ;-).
    Herzlichst
    Silvia

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön, liebe Silvia, es geht, wie es eben geht, mal mehr, mal weniger. Und es gibt ja auch noch andere wichtige Dinge als das Ausräumen.

      Ich bin auch schon wieder weiter am Sachen in das Körbchen räumen, das neben mir auf dem Boden steht für all den Kleinkram, der mir immer wieder in die Hände fällt…
      Liebe Grüße
      Anni

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  4. Patricia

    Hallo Anni, Kleinvieh macht auch Mist und das Du die Stecknadeln nicht gezählt hast – finde ich völlig in Ordnung. Ich sehe das ganze nicht ganz so eng und drücke bei Kleinkram gerne mal ein Auge zu. Es macht Spaß mit allen zusammen diese ungeliebten Dinge anzugehen, ein schlechtes Gewissen verspüre ich nicht – es motiviert mich. Liebe Grüße Patricia

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    1. antetanni Autor

      Dankeschön, liebe Patricia,

      so geht es mir auch, ich habe auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich anderswo lese, dass es vielleicht viel mehr oder viel konsequenter vonstatten geht als bei mir. Ich fühle mich motiviert, das Thema zu viel an Zeugs endlich anzugehen, zu lange sammeln sich hier die Sachen schon an. Alles hat seine Zeit und alles zu seiner Zeit…
      Herzensgrüße und danke für deine schönen Worte
      Anni

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  5. Ursula

    Nähzimmer bzw. Näh- und Patchworkstoffe. Nun das hab ich ja mal sehr sehr gerne gemacht. Irgendwie geriet es ins Stocken und alles „lag“ nur um. Zwar irgendwie in Kisten aber definitiv raubte es etwas in mir. Der Prozess ging gute 5 Jahre. Ich sortierte, verkaufte, nähte halbherzig etwas und ja dann letztes Jahr packte es mich. Gnadenlos verkaufte ich (viele UFOS) und auch die Bücher – da kam eine Anfrage aus einem Nähforum und ich hatte sie vor Jahren mal persönlich kennengelernt. Sie wollte alle Bücher weil das Wasser ihr alles genommen hatte. Das war dann meine Chance so hab ich ihr mit den Büchern den Rest geschenkt bzw. geschickt und ich fühlte mich plötzlich frei. Es blieben bei mir die Nähmaschine, die Schneidematte, zwei Lineale, Nadel und ein paar Nähgarne und 2 PW-Stoffe und eine alte Jeans und etwas zum flicken, ein paar Knöpfe. So dass man mal eine Hose kürzen kann, ein Loch flicken kann oder mal ganz schnell ne Kissenhülle nähen könnte.

    Auch hab ich alles genähte bis auf drei PW-Decken verschenkt an meine vier Freundinnen 2 im Ausland und 2 in D verteilt. Vier Pakete gemacht und ab.

    Aber ich kann ja jederzeit wieder anfangen. Es gibt so viele PW-Shops und Stoffe. Obwohl alles hat seine Zeit.

    Dein Aussortiertes find ich klasse. Du kommst echt voran. Ich hab gestern im Schlafzimmer und Bad einfach mal so 10 Minuten und es durften auch ein paar Kleinigkeiten gehen.
    So Schnipsel und so würd ich als 1 ansehen – eine Handvoll als 1 Stück.

    LG
    Ursula

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    1. antetanni Autor

      Liebe Ursula,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ohhh, ich verstehe dich gut, es hat wahrlich vieles seine Zeit und irgendwann ist mal gut und man kann es nicht mehr sehen. Eine gute Entscheidung, tabula rasa gemacht zu haben, ich kann mir gut vorstellen, wie es dich befreit hat. Ich habe hier auch einige Stoff“schätze“, die mich eher belasten, als dass sie Freude machen. Sobald in an der Kommode mit den Stoffen dran bin, werde ich deine Worte berücksichtigen und mal gucken, was dann wohin gehen darf. Du schreibst es, man kann jederzeit wieder anfangen.

      Mit dem Aussortieren komme ich mal mehr, mal weniger gut voran, aber es fühlt sich für mich gut an und ich habe die notwendige Motivation, so wie es eben geht, auszumisten. Danke für die Anregung mit 1 Handvoll = 1 Stück, das ist ein guter Ansatz.
      LG Anni

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  6. Heike

    Liebe Anni,
    vielen lieben Dank für deine aufmunternden Worte. Du hast so Recht: alles hat seine Zeit – auch das Loslassen – und wenn es dazu einen kleinen Stupser von außen braucht, ist es okay. Und egal wie viel oder wenige Sachen das Haus verlassen- es ist ein befreiendes Gefühl.
    Ganz herzliche Grüße aus Berlin
    Heike
    PS Falls du etwas Snapap brauchst, lass es mich wissen 🙂
    Leider kann ich bei Blogger immernoch nicht kommentieren 😦

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    1. antetanni Autor

      Meine Vorräte sind gut gefüllt, aber vielen Dank, liebe Heike.
      Ohhh, das mit Blogger/WordPress verstehe ich (auch) nicht, ich bin ja ein bekennender Technik-Honk.

      Selbst habe ich mir extra einen Google-Account zulegen müssen, damit ich Blogspot-Blogs kommentieren kann, dann verweisen meine Kommentare aber auf einen Blogger-Blog, den ich auch dafür extra einrichten musste. Ein Elend ist das mit der Technik. Wurscht, ich freue mich, dass du hier kommentieren konntest/kannst. Dankeschön.
      Liebe Grüße
      Anni

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  7. Valomea

    Liebe Anni,
    anfangen ist alles! *lach*
    Es ist völlig egal, aus welcher Richtung wir uns der Kreativhölle nähern – wir müssen ran!
    Ich würde das Dortmund-Schnipsel retten und Dir gern Porto über Paypal überweisen?
    Das ist genau die richtige Menge für ein Schlüsselband….
    Zum Zählen:
    Ich werde im Nähzimmer in zwei Meßmethoden entrümpeln. a) zählen von richtigen Gegenständen, also zum Beispiel 1 Meter Stoff, den man nicht mag und den man einer Nähfreundin schenkt/verkauft. 1 Bügeleisen, 1 Nahttrenner, 1 Holzspule. ABER: 1 Päckchen kurze Stecknadeln.
    Und b) wiegen von aussortierten Schnipseln, Stoffresten, die kein namhaftes Stück ergeben, Vliesreste, etc. kurz: alles, was in den Müll wandert oder als Konglomerat aus dem Haus wandern, z.B. eine Tüte/Kiste Stoffreste für die Grundschule zum Basteln. Das könnten 1276 Gramm sein oder was auch immer.
    Das heißt, wir brauchen für’s Nähzimmer ein extra Blatt! Ich denke mir was aus in der letzten Woche.
    Liebe Grüße!
    Elke

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      1. antetanni Autor

        Das ist ein guter Ansatz, liebe Elke, ich danke dir. Die Stoffreste, die ich noch kleiner zerschnipselt habe, habe ich heute nicht mitgezählt, sondern nur im Beitrag erwähnt, um eben zu fragen, wie ich damit umgehen kann. Sie werden demnächst eingesetzt und dann zähle (und wiege?) ich das fertige Werk, das dann das Zuhause verlässt oder hier anderswo (im genähten Zustand) zum Einsatz kommt.
        Danke für den Gedankenaustausch dazu. ♥

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  8. Ulrike

    Liebe Anni,
    ich bin nicht so strukturiert wie ihr dabei und führe nur eine simple Strichliste. Dort kommen nur Dinge drauf, die schon länger irgendwo (in Häufen, etc) rumliegen und jetzt entsorgt werden (also Wertstoff oder Restmüll). Bei kleinen Stoffresten oder Bändern mache ich das nach Gefühl, meistens zähle ich alle Fitzel von einem Stoff als 1 Stück. Sachen zum Verkaufen oder Verschenken hatte ich bisher noch nicht, die würden bei mir nur gezählt werden, wenn sie so wie sie sind das Haus verlassen. Füllmaterial, das ich aus Stoffresten zusammenschneide und später in Genähtem verarbeite ist für mich Zubehör wie auch gekauftes Vlies oder Füllwatte, Knöpfe, Reissverschlüsse Webbänder & Co. und das wird weder gewogen noch gezählt. Genähtes, das das Haus verlässt, kommt bei mir nur auf die Gewerkelt-Liste mit Vermerk ob Auftrag oder Geschenk (wie Elke sagt wird das ja nicht entrümpelt). Den verbrauchten und gekauften Stoff in einem Jahr notiere ich in cmxcm (das ließe sich in Meter umrechnen bei „genormter“ Breite von 110 cm), Wolle oder Echtleder wird gewogen.
    Ich verfolge die tollen Berichte der Aktion auf den verschiedenen Blogs sehr gerne und finde es spannend, wie unterschiedlich die Herangehensweise und Zählweise ist und hole mir viele Anregungen. Das wichtigste ist ja, dass es für einen zum jetzigen Zeitpunkt passt.
    Liebe Grüße Ulrike

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    1. antetanni Autor

      Schön geschrieben, liebe Ulrike, und im Grunde ist es mir auch wichtig, dass ich überhaupt an das Thema ran gehen, nachdem sich über so viele Jahre so vieles an Zeugs angesammelt hat. Mit den Schnipseln, die ich zum Füllen eines neuen Nähwerkes vorbereitet habe, gehe ich nun genauso vor, sie werden nicht im Zahlenblatt notiert (weder in Stück *lach* noch in Gramm), sondern werden als Zubehör für ein neues Ganzes gesehen und nach Fertigstellung als Genähtes gewertet, das das Haus verlassen hat.
      Du schreibst es, jede/r hat eine eigene Herangehensweise, wichtig ist, dass es für einen selbst passt und man motiviert bei der Sache bleibt.
      Danke für deinen Kommentar.
      Liebe Grüße
      Anni

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  11. Naehkaeschtle

    Ich lese diese Berichte nur zu gerne und finde das klingt alles sehr strukturiert bei dir … aber verblüffend ist tatsächlich, dass so viele Kleinteile sich total aufsummieren :-). Liebe Grüße Ingrid

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    1. antetanni Autor

      Alles sehr strukturiert und ich, das ist wie wenn du zwei gleichpolige Magneten aneinander hältst… Leider. Ich wünschte ja, ich wäre so strukturiert wie du und würde mindestens einmal jährlich ausmisten, was das Zeugs hält. So geht es hier eben in meinem gemächlichen Tempo voran, aber ich erfreue mich sehr an den Erfolgen und vor allem daran, dass ich dank der motivierenden Aktion von Elke auch mehr und mehr von Dingen loslassen kann, von denen ich zuvor noch glaubte, sie dringend aufbewahren zu müssen. Mal gucken, wie es weiter läuft.

      Ja, Kleinvieh ergibt wahrlich auch Mist, ich bin auch regelmäßig verwundert und verblüfft, vor allem weil man auch nichts – nada, niente – sieht. Jesses aber auch. 😉

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      Antwort
      1. Naehkaeschtle

        Ich werde – nachdem ihr mich jetzt alle so animiert habt und durch das Gruschteln nach Resten hier so viel Staub rausgekommen ist, doch auch mal ans Ausräumen aller Schränke und Schubladen im Nähzimmer machen, mal sehen was danach da alles weg kann :-). Vielleicht sollten wir mal eine Tauschaktion für Dinge machen, die man selbst nicht braucht … VG Ingrid

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      2. antetanni Autor

        DAS ist eine gute Idee, liebe Ingrid. Bevor man Stoffe/Zubehör aussortiert, könnte man glatt auch eine Tauschbörse einrichten. Wie wäre es, wenn wir die Idee über eine Linkparty aufgreifen und man kann einstellen, was man tauschen oder verkaufen/verschenken/was auch immer möchte?

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