Weniger ist mehr – Querbeet | antetanni sagt was

Von allem ein bisschen…

Im Laufe der letzten Woche habe ich querbeet hier und da Zeugs eingesammelt, das mir in die Finger flog. Weder speziell in einem Raum oder Schrank noch speziell unter einem bestimmten Thema.

Unter anderem neben der Nähmaschine lagen seit Wochen „seltsame Dinge“, die ich da vermutlich mal mit einem Plan im Kopf hingelegt habe. Alles Überlegen halft nichts, dann kann es nicht so wichtig gewesen sein. Also weg mit

  • 1 Stück Gurtband
  • 1 Organzasäckchen in Schwarz
  • 1 Schlüsselband vom letzten Messebesuch (den Karabiner habe ich in den Fundus geräumt, das Band darf weg)
  • 2 Knäuel Textilband, das ich vor Jahren mal aus ausrangierten T-Shirts geschnitten habe  –  irgendwo müssen noch mehr Knäuel sein, ich wollte ja mal ein Körbchen daraus häkeln, daraus wurde nichts und daraus wird auch nichts mehr… also weg damit
  • 1 kleine Stickschere (jaaaa, an Scheren mangelt es hier definitiv nicht), die den Geist aufgegeben hat – sie ist ganz ausgeleiert und lässt sich nicht mehr festziehen, sodass sie immer wieder auseinanderfällt (nichts finde ich lästiger als schlechtes Werkzeug)
  • 1 seltsame Nähnadel, die vorne irgendwie abgeflacht und gleichzeitig gebogen ist  –  wofür braucht man diese? Ich räume sie seit Ewigkeiten von rechts nach links und wieder zurück und habe keine Idee, was ich damit tun soll – ciao, tschüss, adieu
  • 6 gestrickte „Was-auch-immer“  –  irgendwelche kleinen Quadrate, aus denen ich irgendwann in grauer Vorzeit auch mal irgendetwas habe machen wollen… Ich habe keine Ahnung, was das gewesen sein könnte, die „Läppchen“ dürfen gehen

Macht in Summe 13 Teile der Kategorie Nähzimmer/Wolle (Lila).

Rund um den Schreibtisch, auf den Schränken und in einem Rollwagen daneben finde ich ständig irgendwelchen Krempel, der warum auch immer hier liegt.

  • 4 Zeitschriften/Kundenmagazine

Es ist dem Zahlenfeld geschuldet, dass ich die nachstehenden Dinge in einer Kategorie zusammengefasst habe, da die kleinen Zahlen auf dem Feld immer besonders „wertvoll“ und schnell weg sind und ich heute kein neues Zahlenfeld beginnen wollte…

  • 1 Kreidestift, der eingetrocknet ist
  • 1 Gelstift Weiß, der nicht mehr schreibt
  • 2 Filz-/Permanent-Stifte, die nicht mehr schreiben
  • 1 quadratischer Untersetzer, der in der Weihnachtspost lag (es ist ein „billiges“ Werbemittel, der einfach nicht wertig aussieht, schade, denn ansonsten hätte ich die Größe und Form schön gefunden)
  • 2 kleine Spankörbchen
  • 1 CD-Rom, die nicht mehr abgespielt werden kann (warum auch immer, ich glaube, die selbst gespeicherten Dinger geben einfach irgendwann den Geist auf)
  • 1 sehr stabile Pappröhre, die unter meinem Schreibtisch lag. Wofür, warum, weswegen? Keine Ahnung, bestimmt hatte ich damit mal etwas vor, das sich inzwischen entweder überholt hat oder ich habe es schlicht vergessen. 😉
  • 1 solarbetriebener Bluetooth-Lautsprecher, der nicht mehr an mein neues Smartphone und auch sonst nirgendwo mehr passt
  • 1 Anhänger aus Alublech, der wahrscheinlich mal an irgendeiner gekauften Deko hing
  • 4 Kordeln bzw. Reststücke davon, warum auch immer die hier rumfliegen, denn sie sind mit jeweils etwa 10 cm zu kurz für was auch immer
  • 2 Etuis für Stick- bzw. Silhouettenscheren – und war genau für die Scheren, die ich nun schon, weil kaputt, aussortiert habe. Also können die Etuis, die unten auf dem Sideboard lagen, auch weg. Wahrscheinlich war ich mit denen schon unterwegs zum Mülleimer und habe sie – warum auch immer – erst einmal im Esszimmer zwischengeparkt… hmmm…

Zusammengerechnet dürfen diese 21 Teile , davon 4 x Zeitschriften/Zeitungen (Grün) und 17 x sonstiger Krempel (Gelb) das Haus verlassen.

Wie immer gilt, wenn du glaubst, von den (noch funktionierenden) Sachen etwas gebrauchen zu können, melde dich umgehend. Ansonsten wandert das aussortierte Zeugs in Kürze in die Tonne.


In Summe ist das heute mit 34 Sachen übersichtlich.

Woche 1Schreibtisch46
Woche 2Kleiderschrank/Wäschekommode19
Woche 3Schreibtisch (Zettelwirtschaft, Nähzimmer, Wäschekommode,
Sonstiges/Komono, Zeitungen/Zeitschriften)
162
Woche 4Arbeitszimmer114
Woche 4Geschenkpapier/Verpackungskram14
Woche 4Werbepost14
Woche 5Nähzimmer und Schreibtisch70
Woche 6Badezimmer (Waschbeckenunterschrank), Nähzimmer (92+10)102
Woche 7Querbeet von allem ein bisschen (Nähzimmer 13 + Zeitschriften 4 + Krempel 17)34
Gesamt575

Insgesamt komme ich Stand heute auf auf 575 Teile, die unseren Haushalt verlassen haben. Leider sieht man noch immer nichts. Nada. Niente. Aber ICH WEISS, dass die Sachen weg sind und ich freue mich über jedes Kleinvieh, das querbeet Mist macht. 😉

[verlinkt]
1000 Teile raus

24 Gedanken zu „Weniger ist mehr – Querbeet | antetanni sagt was

  1. heldendervorzeit

    Liebe Anni,
    es beruhigt mich, wenn ich bei dir lese, dass dauernd so Dinge wie Papprollen, halbe Scheren und sinnlose Handarbeiten überall auftauchen – denn hier ist es nicht anders.
    Du hast schon wieder toll ausgemistet und bist schon über 500! Wow! Ich denke, in so vollen Häusern ist die Chaos-Methode (also alles raus, was man rumliegen sieht) wirklich die beste 😉
    Dir einen schönen Tag, liebe Grüße
    Nanni

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    1. antetanni Autor

      Chaos-Methode gefällt mir sehr gut. Das trifft es ganz genau. 😉 Aber egal, wie wir es benennen, es ist das Zuviel an Zeugs, das sich in unserem Leben aufgestaut hat, und ich bin sehr froh über Elkes motivierende Mitmachaktion.
      Hab du auch einen schönen Tag, hier so mit „mittlerer“ Sonne, eigentlich ganz schön, aber ich laufe noch im Homeoffice auf Touren…

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      1. antetanni Autor

        Jep! Wir bleiben dran und wir schaffen das. Stück für Stück, Kiste für Kiste, Schrank für Schrank und Raum für Raum. Die Sachen kamen auch nicht über Nacht und so braucht es eben ein bisschen. Aber wir sind auf dem Weg, das ist die Hauptsache.

        Schöne Ferien. ♥

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    1. antetanni Autor

      Jesses, Silvia, wenn ich aber wirklich was sehen will, reichen die 14 Achttausender samt Bergfest nicht. 😉 😀

      Ich habe noch einen weiten Weg vor mir, bin aber nach wie vor sehr motiviert, ihn zu gehen. Es muss einfach sein, gefühlt wird es immer voller, all das Zeugs, dass ich für „kann ich bestimmt mal gebrauchen“ oder „da möchte ich noch X oder Y daraus machen“ nervt mich nur noch und ich möchte die Projekte auch nicht mehr angehen. Es führt also kein Weg an den Bergbesteigungen vorbei. 😉

      Liebe Grüße
      Anita

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      1. sylvieb61

        Ja, so ging es mir bevor wir umzogen. Da war bei vielem abzuwägen, ob es nun unbedingt mit muss oder einem anderen Zweck zugeführt werden soll. Da hätte ich innerhalb von einer Woche die 1000er Liste voll gehabt.
        Aber das ist nun rum, Gott sei Dank. Und trotzdem gibt es immer noch Dinge auszusortieren. Irre.
        Wünsche dir eine gute Nacht.
        Liebe Grüße
        Silvia

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      2. antetanni Autor

        So ein Umzug kann Wunder wirken. Ich habe im Keller noch Zeugs vom letzten Umzug stehen, dass ich nie wieder angerührt habe. Ich denke, wenn ich bei „Weniger ist mehr“ im Keller angekommen bin, kann das ungesehen raus!
        Gute Nacht. ♥

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  2. Bine mit Angel

    Liebe Anita,
    klasse, was Du so alles schon „verabschiedet“ hast. Dein Tag hat wohl 48 Stunden, vermute ich mal😊😊😊

    Deine „seltsam gebogene“ Nadel, glaube ich, ist zum Weben gedacht. Ich bin mir nicht sicher, aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hatten wir so ein seltsames Teil in der 1. oder 2. Klasse, um Bast zu weben.

    Ganz liebe Grüße

    Bine

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    1. antetanni Autor

      Ich wünschte, es wäre so, liebe Bine. Denn die würde ich locker gefüllt bekommen. Und stell dir nur vor, ich würde dann noch die Nacht dazu nehmen… 😉

      Ahhh, danke für die Info zur Nadel. Das kann natürlich sein, dass sie vom/fürs Weben ist. Jetzt ist sie schon weg, hier webt auch kein Mensch, alles gut also. 🙂

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  3. nealich

    Hallo Anni, querbeet ist doch mal eben eine ganz stattliche Anzahl an Zeugs verabschiedet worden, wie wunderbar 💪 Diese Chaos-Methode scheint wie geschaffen für Dich 😉 Also,lass Dich nicht aufhalten und räume weiter…
    💕grüßle dazu von Katrin

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    1. antetanni Autor

      Ist wohl so… Ich bin ja noch immer eher am Einsammeln von Zeugs, das irgendwo herumfliegt (warum auch immer). Warte erst mal, wenn ich IN den Schränken/Kisten/Körben/Schubladen… ganz Räumen angekommen bin… 😀

      Gleich wird genäht, danach weiter geräumt.

      Liebe Grüße ♥

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  4. Maria Koch

    Liebe Anni
    Da bin ich aber froh das es nicht nur mir so geht das ich irgend etwas liegen habe und ich nicht mehr weiß was ich daraus machen wollte. Man sollte nichts aufheben was man nicht gleich verwendet, aber leider geht es mir auch so, die Ideen dazu geraten meist in Vergessenheit 🙂 Auf jeden Fall hast du fleißig ausgemustert, du hast meine Bewunderung.
    Liebe Grüße Maria

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    1. antetanni Autor

      Ja, liebe Maria, ich arbeite auch daran, Stapel – egal von was – gar nicht mehr erst entstehen zu lassen. Es gelingt immer besser, aber es ist noch Luft nach oben, vor allem bei den Sachen, die schon irgendwo (aus grauer Vorzeit) gestapelt sind. 😉
      LG und schönen Abend

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  5. Valomea

    Liebe Anni,
    das ist eine gute Methode, wenn man nicht gerade irgendwo eine große Baustelle aufreißen möchte. Die Mutter der Magischen Küchenspüle sagt dazu „27-Teile-Wegwerf-Boogie“: geht so schnell du kannst mit einem Wäschekorb durchs Haus und sammle 27 Teile ein, die weg können. Nicht so viel nachdenken dabei. Sagt sie. Ich bin für diese Methode leider nicht geschaffen! *lach*
    Aber ich hatte diese Woche mal rückwärts gelesen in meinem Blog und da war mir die „5-Minuten-Raumrettung“ wiederbegegnet. Die ist vielleicht für das Nähzimmer eine feine Sache. Das muss ich mal probieren, ob ich damit voran komme. Jeden Tag 5 Minuten nach der Uhr in kleinsten Schritten…
    Das Untersetzerzeug geht doch bestimmt perfekt für einen Blumentopf, wo man sich nicht ganz sicher sein kann, ob der Übertopf leckt? *grins*
    LG
    Elke

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    1. antetanni Autor

      Guten Morgen, liebe Elke,

      ich würde gerne auch mehr so nach Kisten/Schubladen/Schränken/Räumen vorgehen, aber gerade liegt so viel Zeugs querbeet herum, dass ich das erst „aufräumen“ müsste, um dann doch wieder auszuräumen/auszusortieren. Dieses „offene“ Zeugs sammle ich daher lieber in dieser Chaos-Methode ein, ob 27 oder gerne auch viel mehr Teile. 🙂 Der Untersetzer ist weg, er ist so hässlich, dass ich ihn nicht einmal unter ggf. undichte Übertöpfe legen möchte. 😛 Da kaufe ich im Zweifel lieber einen neuen Übertopf. 😉
      Gestern habe ich zwei Kisten unter dem Schreibtisch vorgezogen, weil ich nicht mehr ohne gummiartige Verrenkungen an die Steckdosenleiste komme. Mal gucken, was ich mit dem Inhalt mache, denn es gibt nirgendwo Platz für die Kisten und für den Inhalt auch nicht. Ich hoffe, ich kann mich heute durchringen, die Kisten auszumisten…
      LG Anita

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  6. Pingback: Weniger ist mehr Jahresprojekt 2022 | antetanni entrümpelt im Februar | antetanni

  7. taccita

    Liebe Anni, du kommst gut vorwärts, auch wenn du nix siehst.
    Solche Spankörbchen bekommen hier gerne ein zweites Leben im Garten. Man kann ein oder zwei Pflänzchen rein stellen. Sind die Körbchen unansehnlich, landen sie im Feuerkorb.
    Aktuell hat die Jüngste so ein Körbchen für ihre Malstifte. Im Garten hat sie an ihrer Matschküche Verwendung.
    LG von TAC

    Gefällt 1 Person

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