Weniger ist mehr – Medikamente | antetanni sagt was

An apple a day keeps the doctor away…

Ich habe mich von Elkes gestrigem Beitrag anfixen lassen und mich ebenfalls dem Medikamentenschrank gewidmet, den ich beim Ausmisten der Schränke im Badezimmer noch außen vor gelassen habe.

Aber erst einmal zur Redewendung „An apple a day…“: Im Geolino-Magazin habe ich diese Erläuterung gefunden (Zitat): „Diese Redewendung ist […] wörtlich gemeint: ‚Ein Apfel am Tag hält dir den Arzt vom Leib‘. Zum ersten Mal tauchte diese Redewendung 1866 in einer walisischen Zeitschrift auf, damals hieß sie noch: ‚Eat an apple on going to bed, and you’ll keep the doctor from earning his bread‘ (wörtlich: ‚Iss einen Apfel vorm Zubettgehen und dein Arzt kann sich seine Brötchen nicht mehr verdienen‘) […].“

Wenn ich manchmal meinen ganzen Krempel hier so sehe, könnte ich meinen, dass ich seit 1866 am Sammeln und Horten von Zeugs bin. Ganz so schlimm ist es nicht, aber es gibt eben doch viel zu viele Ecken, Kisten, Kästen, Schränke, in denen zu viel Zeugs lagert. Da hilft es, sich hier und da einen Überblick zu verschaffen und auszumisten und für Letzteres wiederum ist Elkes 1000-Teile-raus-Aktion eine großartige Motivationsspritze.

Das Stichwort Spritze bringt mich zurück zu den Medikamenten. Ja, es ist tatsächlich so, dass unsere Medikamente im Badezimmer lagern. Auch wenn das hier und da suboptimal ist, es ist wie es ist und das bleibt jetzt auch erst einmal so (ein Umzug in den Flur ist geplant, das dauert aber noch ein Weilchen). Dazu erwarte ich dementsprechend bitte keine Kommentare. 😉

Die Bestandsaufnahme ergab zwei große Schachteln mit Medikamenten, Einreibungen, Verbandszeug, „seltsame“ Tablettenbriefchen, von denen kein Mensch mehr weiß, wofür die Tabletten je waren, leere Verpackungen, lose Beipackzettel und jede Menge mehr. Alles lag kreuz und quer, nichts passte mehr zusammen. Es wurde höchste Zeit, hier Hand anzulegen und so habe ich alles ausgeräumt, die Schrankfächer gereinigt, Tablettenbriefchen – soweit vorhanden – wieder in die Schachteln geräumt, Beipackzettel dazu sortiert und nebenbei einen ganzen Berg an Sachen ausgemistet und – selbstverständlich – nach Müllarten getrennt entsorgt:

  • 31 lose Verpackungen und/oder Beipackzettel, die keinen Medikamenten mehr zugeordnet werden konnten
  • 20 Pflaster, die sich vom Trägerpapier lösten oder die verklebt waren
  • 3 Alkoholtupfer, Haltbarkeit vor Jahren abgelaufen
  • 1 kleine Hygienetüte
  • 2 Reißverschlusstäschchen, eine davon gab’s als Werbegeschenk als Junior geboren wurde und das ist ja nun auch schon den ein oder anderen Herbst her 😉
  • 4 Fieberthermometer
  • 2 unverpackt rumfliegende Schutzüberzüge für das aktuell in Gebrauch befindliche Ohrthermometer
  • 18 Gläschen/Flaschen Globuli, Einreibungen, Gurgellösungen, Hustensaft…
  • 10 Tablettenbriefchen und lose Tabletten
  • 16 Mini-Plastikbehälter mit Globuli (beim Kinderarzt gab es separat abgepackte Einheiten)
  • 2 Zeckentücher

109 Teile haben den Medikamentenschrank in der Kategorie Badezimmer (Hellblau) verlassen. Holla, die Waldfee, das kann sich sehen lassen. Und dabei ist das mit Sicherheit noch nicht alles, irgendwo anders fliegt bestimmt auch noch Medikamentengedöns rum, aber fürs Erste findet man sich jetzt wieder in den beiden Regalfächern im Schrank zurecht. Uffz.

Und da ich heute Nachmittag endlich die Skisachen in den Keller geräumt habe, habe ich auch gleich ein paar wenige Sachen aus der Tasche mit der Skibekleidung ausgeräumt, die keiner mehr trägt. Aussortiert (Kleidercontainer) habe ich:

  • 1 Stirnband (in Zeiten von Skihelmen trägt das keiner mehr)
  • 2 Paar Skisocken (ausgeleiert)
  • 2 lange Skiunterhosen (ausgeleiert und brüchig)

Macht 5 Teile der Kategorie Kleiderschrank (Dunkelblau).

JanuarSchreibtisch46
JanuarKleiderschrank/Wäschekommode19
JanuarSchreibtisch (Zettelwirtschaft, Nähzimmer, Wäschekommode)162
FebruarArbeitszimmer114
FebruarGeschenkpapier/Verpackungskram14
FebruarWerbepost14
FebruarNähzimmer und Schreibtisch70
FebruarBadezimmer (Waschbeckenunterschrank), Nähzimmer 102
FebruarQuerbeet von allem ein bisschen (Nähzimmer, Krempel)34
MärzServiettenschublade (Deko…, Zeitschriften, Spiele)39
MärzDies und Das (Nähzimmer)41
MärzMedikamente (Badezimmer, Skisachen (Kleiderschrank)114
Gesamt769

In Summe sind das 769 Teile auf dem Weg zu weniger ist mehr… ♥

[verlinkt]
1000 Teile raus

6 Gedanken zu „Weniger ist mehr – Medikamente | antetanni sagt was

  1. Valomea

    Anni! Das ist ja unglaublich! So eine Menge Medikamentengedöns….
    Schön, dass Du Dich so schnell anstecken lassen hast!
    Das hat Deine Statistik ja echt nach vorn katapultiert.
    Bleib dran!
    Elke

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  2. taccita

    Hui, da musste wieder viel gehen. Richtig so! Überlagerte Medikamente oder welche, wo man nicht mehr den Zweck kennt braucht kein Mensch. Und auch Packungsbeilagen oder schmuddelige Pflaster sind nur Ballast.
    Ganz so viel war es bei mir nicht. Allerdings putze ich zumindest angelehnt ans Casa, da ist jeden Januar der Medizinschrank dran. Aber selbst nach einem Jahr ist immer was auszuräumen.
    LG von TAC

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    1. antetanni Autor

      Hier lagen Globuli mit Haltbarkeitsdatum von 2004 bis 2009. Die durften nun wirklich gehen. 🙂 Und auch die Beipackzettel und leeren Verpackungen verrieten, dass die einstmals enthaltenen Medikamente längst aufgebraucht waren. Es fehlt wohl der Papierkorb IM Badezimmer, dass wir die Papiersachen lose im Schrank zurückgelassen haben. Wie auch immer, jetzt ist es wieder übersichtlich. Bis zum nächsten Mal. 😉

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  3. Nanusch

    Liebe Anni,
    unglaublich, deine Konsequenz… ich müsste auch … ja, leider bleibt es meist beim müsste…
    Jetzt muss ich erstmal korrigieren, da führt kein Weg dran vorbei. Und dann vielleicht doch mal der Medikamentenschrank!
    LG
    Christiane

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    1. antetanni Autor

      Christiane, es ist hier soooo notwendig und der Schrank mit den Medikamenten kam mir als Motivationsschub sehr gelegen, der ist insgesamt gesehen klein und in sich abgeschlossen. Nicht gleich ein ganz großer Schrank oder ein ganzer Raum. Im Badezimmer sehe ich nun die Erfolge, das macht mich stolz und motiviert weiter.
      LG und viel Erfolg beim Korrigieren
      Anita

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