Weniger ist mehr – Fortsetzung im Arbeitszimmer | antetanni sagt was

Das ist ja eine Fundgrube an Zeugs…

Gestern erst habe ich vom Ausmisten und der Verschwendung berichtet, heute geht es direkt weiter, denn von Weniger ist mehr ist hier noch immer nicht viel zu sehen. Ich weiß zwar, dass und was weg ist, aber so wirklich sichtbar ist alles eben noch nicht. Es gibt noch viel zu tun und ich muss das grassierende Ausmistfieber nutzen, um dem ganzen Zeugs irgendwann mal Herr werden zu können.

Unter anderem habe ich in einem Ordner ein wenig Platz geschaffen und ich habe mir eine Geschenkbox vorgenommen, in der einige Glückwunschkarten lagen. Solche persönlichen Grüße auszusortieren, fällt mir besonders schwer, aber auch vor solchen Erinnerung darf ich mich nicht länger drücken…

Aus der Geschenkbox, dem Ordner und hier und da noch anderswo weg durften querbeet und kunterbunt über die Kategorien verteilt:

Papierkram (Orange, 166 Teile)

  • 3 Ordner
  • 14 x Papierkram aller Art, von A wie Anmeldebestätigungen von Ferienprogrammen bis Z wie Zubehörlisten für längst nicht mehr bespieltes Spielzeug…
  • 1 Klemmmappe
  • 1 weitere Rolle Bucheinbindefolie, dieses Mal in Rot
  • 1 Stapel uralte Aufschriebe von einem Sprachaufenthalt 1997 in Irland
  • 1 Stapel uralte Aufschriebe von einem Englischsprachkurs, den ich vor Jahren in unserer Firma absolviert hatte
  • 1 Schnellhefter
  • 1 Pappe
  • 1 Notizblock mit festem Einband (wie eine Kladde)
  • 87 Geburtstags-/Weihnachtskarten (da stehen mir noch hunderte weitere bevor)
  • 34 weitere Geburtstags-/Weihnachtskarten, die in einer Papiertüte neben dem Schreibtisch lagen
  • 3 Infoheftchen zu irgendwelchen Themen
  • 18 Etiketten und Kassenbons, die in der Box bei den Karten lagen

Zeitung/Zeitschriften (Hellgrün, 4 Teile)

  • 3 Zeitungsartikel zum Thema Taschengeld, die inzwischen überholt sind 😉
  • 1 Wanderbroschüre

Elektro/Elektronik/DVDs/CDs (Schwarz, 2 Teile)

  • 1 CD
  • 1 Batterie, die hier zwischen anderen Dingen lag, warum auch immer

Verpackungen (Braun, 3 Teile)

  • 1 Schuhkarton
  • 1 Geschenkbox (die oben erwähnte, in der all die Karten steckten)
  • 1 großen Versandkarton

Nähzimmer/Bastelzeugs (Lila, 2 Teile)

  • 2 Untersetzer, quasi die Prototypen zu denen aus Jeans, die ich für Ulrike genäht hatte. Diese hier waren nicht so gut gelungen und lagen seit letztem Juli am Nähtisch herum…

Komono/sonstiger Krempel (Gelb, 3 Teile)

  • 2 Draht-Kleiderbügel
  • 1 Bauchtasche (mal als Werbegeschenk bekommen, nie benutzt)

Kleidung (Dunkelblau, 1 Teile)

  • 1 Blazer, der hier oben im „Jacken-Schrank“ hing – schon zwei Saisonen, jetzt darf er wirklich weg; natürlich ist er „noch gut“, aber es nutzt ja nichts, ihn deshalb auf ewig hier hängen zu lassen, wenn ich ihn doch nicht trage, seufz…

Badezimmer (Hellblau, 1 Teile)

  • 1 Spiegel (wir haben vor Ewigkeiten einen neuen Waschbecken-Unterschrank fürs WC gekauft, das war so ein Set, bestehend aus Schrank und Spiegel, letzteren aber benötigen wird nicht – er stand jetzt ewig hier oben zwischen Tür und Schrank geklemmt rum, nun kommt er ins Sozialkaufhaus)

Für das Zahlenfeld ergeben sich 182 Teile. Das sind wieder jede Menge Sachen, von denen man aber wieder nicht viel sieht. So wird es wohl noch eine ganze Weile gehen, da jeder meiner Schränke hier oben proppenvoll ist und ich sehr viel ausräumen muss, bis endlich Platz ist.

Dennoch, ich will nicht verzweifeln und aufgeben schon gar nicht. Immerhin bin ich dabei, mich – mit etwas flauem Gefühl im Bauch – von den uuuuuunzähligen Stoffresten zu trennen, auch von denen, aus denen ich das Top Stitch Happens gewerkelt habe. Für die Weiterverarbeitung des Tops werde ich die Reste nicht mehr benötigen, davon gehe ich zumindest ganz fest aus, und ein nächstes Quiltprojekt steht nicht an, schließlich ist das Top noch immer nicht fertig. Herrjemine.

Eine große Tragetasche voll mit Stoffresten also habe ich hier stehen, um sie in Kürze meiner Nachbarin zu geben, die die Stoffe mit in den Kindergarten nimmt. Da ich Ausgänge nicht wiege und die Stoffe keinesfalls zählen möchte (ich glaube, das hätte den Rahmen endgültig gesprengt), bleibt dieser Erfolg in der Tabelle unsichtbar. Alles gut, wie es ist.

JanuarSchreibtisch46
JanuarKleiderschrank/Wäschekommode19
JanuarSchreibtisch (Zettelwirtschaft, Nähzimmer, Wäschekommode)162
FebruarArbeitszimmer114
FebruarGeschenkpapier/Verpackungskram14
FebruarWerbepost14
FebruarNähzimmer und Schreibtisch70
FebruarBadezimmer (Waschbeckenunterschrank), Nähzimmer102
FebruarQuerbeet von allem ein bisschen (Nähzimmer, Krempel)34
MärzServiettenschublade (Deko…, Zeitschriften, Spiele)39
MärzDies und Das (Nähzimmer)41
MärzMedikamente (Badezimmer, Skisachen (Kleiderschrank)114
MärzUpcycling (Material/Zeugs im Nähzimmer), Bücher/Zeitschriften uvm.137
MärzBehälter und Sachen zum Zählen im Nähzimmer53
AprilKochbücher/Rezepte Lose-Blatt-Sammlungen27
AprilKerzen, Deko (Sideboard Essszimmer); Rezepte/Lose-Blatt-Sammlungen56
AprilKleidung9
AprilSchnittmuster und Bastelvorlagen255
AprilSchnittmuster und anderer Papierkram107
AprilPapierkram, Rezepte495
AprilDigitaler Papierkram , Bastelzeugs/Komono185
AprilPappschubladen74
AprilModeschmuck, Zeugs im Arbeitszimmer88
AprilArbeitszimmer (über die Verschwendung)178
AprilArbeitszimmer (Fortsetzung)182
Gesamt2.615

Morgen geht’s ohnehin schon weiter mit einigen zählbaren Ausmisterfolgen, ich bin sehr in Schwung in diesen Tagen… Das Ziel ist längst ausgerufen: Weniger ist mehr! ♥

[verlinkt]
1000 Teile raus

5 Gedanken zu „Weniger ist mehr – Fortsetzung im Arbeitszimmer | antetanni sagt was

  1. Valomea

    Doch! liebe Anni, doch! Du wirst es ab jetzt deutlich sehen. Jeden Tag, an dem Du in dem Bad beim Saubermachen an dem Spalt mit-ohne-dem-Spiegel vorbei kommst, wird sich ein stilles Grinsen auf Deinem Gesicht breitmachen und Du wirst Die LÜCKE sehen und mit Dankbarkeit an das Verabschieden des Spiegels denken. Und so wird es künftig an vielen Stellen sein. Ich habe vor Jahren (!) aus einer Lücke zwei übereinandergestapelte Kartons mit Kram drin wegsortiert. Die Kartons waren jahrelang dort „ganz normal“. Und immer noch beim Wischen freue ich mich, dass dort jetzt Luft ist. Und dort kommt NIE MEHR was hin!
    Sei herzlich gegrüßt
    Elke

    Gefällt 2 Personen

    Antwort
    1. antetanni Autor

      Jaaaa, diese Betrachtungsweise gefällt mir sehr gut. Gestern/vorgestern habe ich im Büro ausgemistet ohne Ende, da sind die Lücken schon deutlich sichtbarer und gerade heute Morgen habe ich mich sehr über die leeren Plätze im Schrank gefreut. Zuhause, da hast du völlig recht, ist der Platz ohne Spiegel jetzt schon ein Gewinn. ♥ Und da kommt auch nichts mehr hin. Versprochen. 🙂

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  2. Traudi Gartendrossel

    o j, von den vielen wunderschönen Karten, die ich von lieben BloggerInnen bekommen habe, mag ich mich gar nicht trennen… aber irgendwann ist auch das zuviel und ich muss…
    Gestern habe ich eine große Tüte Stoffreste in meinen Nähclub mitgenommen, die dort dankbar angenommen werden und vorgestern an die Obdachlosenhilfe hier vor Ort ebenfalls eine sehr große Tasche mit ausgesuchter Kleidung gespendet. Das tut gut, denn ich weiß dass die Spenden willkommen sind und gebraucht werden.
    Wünsche Dir einen schönen Abend, liebe Anni und schicke liebe Grüße mit.
    Traudi.♥

    Gefällt 1 Person

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  3. skylady82

    Liebe Anni, ich bewundere deine Ausmistaktion und wie genau du darüber buchführst 🙂
    Das Wetter würde sich gerade auch mal anbieten, besonders durch die Kleiderschränke der Mädels zu gehen, was ich alle halbe Jahr mache zur Umstellung der „Saison“ und wenn ich so drüber nachdenke, der Keller hat auch schon zu lange nicht mehr dran glauben müssen 😉
    Liebe Fleißgrüße
    Bianca

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