antetanni

(M)ein kunterbunter Blog rund um Nähen, Fotografie, Wandern, Kochen und viele andere schöne Dinge.

Rote-Bete-Burger | antetanni kocht (Rezept)

4 Kommentare

Geraspelte Rübe mit Biss…

Einfach mal ausprobieren!

Neudeutsch heißen Buletten oder Frikadellen jetzt ja Patty. Warum auch immer man alten Wein in neuen Schläuchen servieren muss, aber bitteschön… Egal, welchen Namen man dem Kinde jetzt auch gibt, gestern gab es leckere Rote-Bete-Burger – saftig und mit Biss.

Hier das Rezept dazu:

_Das wird gebraucht (für 4 Burger)

  • 450 g frische Rote Bete, geschält und geraspelt
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • 250 g Haferflocken (zart)
  • 2 EL Weizenmehl (Vollkorn)
  • 3 TL Agar-Agar (das ist so ein pflanzliches Geliermittel, wenn die Burger nicht vegan sein sollen, kann auch Gelatine genommen werden)
  • 1/2 TL Pfeffer (schwarz)
  • etwas Salz
  • 1 EL Pinienkerne (im Originalrezept 1 EL Senfsamen, war nicht im Vorrat, daher ersetzt)
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
  • 150 g Sojajoghurt
  • 1/2 Bund Petersilie, gewaschen/trocken geschüttelt und fein gehackt
  • 1 Fleischtomate, gewaschen/vom Strunk befreit in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 1 TL Rapsöl
  • 1 TL Roh-Rohrzucker (oder Brauner Zucker)
  • 1/2 Gemüsezwiebel, geschält und in Ringe geschnitten
  • 50 g Feldsalat, gewaschen/trocken geschleudert (war nicht im Vorrat, daher durch ein paar normale Salatblätter aus eigener Anzucht ersetzt)
  • 4 Vollkornbrötchen (oder Burger-Brötchen)

_Und so wird’s gemacht

Für die Buletten/Pattys

  • Rote Bete, Haferflocken, Mehl, Agar-Agar, Pfeffer und Salz verkneten und 15 Minuten quellen lassen
  • Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen
  • Rote-Bete-Masse zu vier Patties formen, auf ein Backblech mit Backpapier legen und ca. 30 – 40 Minuten backen (nach der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden)*

Für die Sauce

  • Pinienkerne (oder Senfsamen) in einer Pfanne ohne Fett rösten und im Mörser leicht zerstoßen
  • Knoblauch, Pinienkerne und Petersilie zum Sojajoghurt geben, verrühren und mit Salz/Pfeffer abschmecken*

Für den Burger

  • Fleischtomaten-Scheiben kurz in Öl in der Pfanne anbraten, mit braunem Zucker bestreuen und karamellisieren lassen
  • Brötchen aufschneiden und die Schnittflächen kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten
  • Je Brötchen beide Hälften mit der Sauce bestreichen. Auf die untere Hälfte den Feldsalat und eine Tomatenscheibe legen. Darauf ein Patty sowie ein paar Zwiebelringe legen und die obere Brötchenhälfte auf den Burger setzen. Fertig.

*
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Zubereitungszeit ca. 20 Minuten, dazu kommt die Backofenzeit.

Sehr lecker! Und wer befürchtet, dass der Burger diesen erdigen Geschmack hat, den man oft von roher Roter Bete kennt, den muss ich „enttäuschen“ – das ist hier überhaupt nicht der Fall. Versprochen! Der Burger schmeckt nussig, ist saftig und hat Biss. Dazu geben die karamellisierten Tomatenscheiben und auch die Knoblauchsauce ein feines Aroma. Rundum unglaublich köstlich. Unbedingt ausprobieren!

Guten Appetit.

Das Rezept stammt aus dem Gratis-Kundenmagazin „Deine Küche“ vom Rewe. Danke dafür!

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Boah, ich freue mich schon, wenn mein Mann wieder einmal diesen leckeren Rote-Bete-Burger für mich kocht. ♥

[verlinkt]

Niwibo sucht Selbstgemachtes
Resteküche – mach was draus
Sonntagsglück

 

 

 

 

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4 Kommentare zu “Rote-Bete-Burger | antetanni kocht (Rezept)

  1. Hallo Anni!

    Danke fürs Verlinken von diesem interessanten Rezept zur Linkparty Resteküche! Ich freue mich immer sehr, wenn Du mit dabei bist.

    Deine Fotos sehen großartig aus, zum Reinbeißen!

    lg
    Maria

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    • Sehr gerne! Ich danke dir für die Linkparty und da so gut wie alles im Fundus war und die Menge aus Resten bestand (nur ich bekam den veganen/vegetarischen Burger, die Männer aßen Currywurst-Burger), passt das Rezept gut zur Resteküche! 🙂

      Der Burger war mega-lecker, hätte ich nie so erwartet! Ich habe ihn mir schon ein nächstes Mal gewünscht und freue mich, dass mein Mann immer wieder so tolle Gerichte für uns zaubert. ♥

      Liebe Grüße
      Anni

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Anni, das hört sich fantastisch an. Könnte ich jetzt glatt vertilgen. LG Undine

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