Masken-Etui für (m)eine Krisenheldin | antetanni näht

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft…

Irgendwann 2020, mitten in der Zeit, als allerorten Maultäschle genäht wurden, kaufte ich einen Stoff mit Aufdruck Krisenheldin. Eigentlich wollte ich daraus Mundnasenmasken nähen, es stellte sich aber heraus, dass ich bei der Onlinebestellung nicht aufgepasst hatte, es ist eher ein Deko- bzw. leichter Canvasstoff, der für die Nasenmasken ungeeignet war. Eine neue Idee musste her…

Nicht ganz so lange, aber auch schon einige Monate liegen nun mehrere Zuschnitte für Masken-Etuis Schnitt No. 3 bereit. Ich schreibe es immer wieder gerne, dass alles seine Zeit hat und die Zeit für das Nähen des ersten von vier Etuis aus diesem Stoff ist nun endlich gekommen. 😉 Manchmal braucht es einfach den richtigen Anlass und den perfekten Moment…

So geschehen letzte Woche, als ich im Blogbeitrag zu Weniger ist mehr im Nähzimmer einen Austausch mit Elke darüber führte, wie wohl Zeugs für die 1000-Teile-raus-Aktion gezählt werden können, die sich nicht wirklich zählen lassen. Da möchte ich jetzt im Einzelnen nicht darauf eingehen, nur soviel sei gesagt – im Beitrag selbst erwähnte ich ein paar Sachen, die ich aussortiert hatte, die aber zum Wegwerfen zu schade waren. Und so stellte ich die Frage, ob sie jemand haben wolle… Elke wollte das Stückchen Webband mit Dortmund-Silhouette.

Zurück zur Krisenheldin…

Genäht also habe ich ein Masken-Etui für eine FFP2-Maske. Passend zu den roten Herzen auf dem Außenstoff habe ich einen roten Baumwollstoff mit weißen Ankern für das Innenfutter verwendet. Einen Anker im Leben zu haben, der einen im Alltag hält, ist so wichtig, gerade in den vergangenen zwei Jahren, die wir nun schon mit dem Virus leben müssen. Alleine durch ihren Beruf ist Elke sicherlich für viele ihrer Mitmenschen ein solcher Anker. ♥

Und ich freue mich, dass sie mich mit ihrer 1000-Teile-raus-Aktion [unten verlinkt] motiviert hat, diese Aktion auch als Jahresprojekt für mich zu übernehmen. Denn längst habe ich die Krise über das Zuviel an Zeugs, das ich seit Jahren horte, um es iiiiiiiiiiiiirgendwann womöglich mal gebrauchen zu können. Nix da. Es wurde höchste Zeit, auszuräumen. Und genau da kommt Elke als meine Krisenheldin ins Spiel, denn nun wage ich mich nach der letzten größeren Ausmistaktion An apple a day endlich an Zeugs, um das ich vor fünf Jahren noch einen weiten Bogen gemacht habe (und das ein oder andere, das seitdem neu hinzugekommen ist), und so meine Krise Stück für Stück zu überwinden. Ich freue mich sehr über das gemeinsame Ausmisten und die gegenseitige Bestärkung, die sich die Teilnehmerinnen der wöchentlichen Linkparty geben.


In Summe bringt die Maskentasche, bestehend aus Außen- und Innenstoff sowie einer Lage Vlieseline, plus Label, D-Ring, Spaltring, Karabiner und KamSnap 24 Gramm auf die Waage. Ich habe jetzt ja gelernt, dass ich fertiggestellte Sachen in einem Extrafeld bei 1000 Teile raus eintragen kann. Ich weiß nur noch nicht, wie ich selbiges gestalte – ob ich auch ein Zahlenfeld von 1 bis 25 erstelle? Oder einfach nur ein Feld mit 25 oder wie vielen Feldern auch immer und ich trage jeweils das Gewicht in ein Feld ein und addiere am Ende alles zusammen? Oder ich notiere/addiere es nach Monaten? Oder ich zähle es als 1 (weil ja ein Werk) in einem Zahlenfeld und kann, wenn ich mag, dennoch auch noch eine Liste mit dem Gewicht führen. Vielleicht aber liste ich die genähten Sachen wie bisher gar nirgends auf, ich schreibe ja meistens ohnehin einen Blogbeitrag zu den einzelnen Teilen, und spare mir so die Zeit für eine weitere Liste und nutze diese Zeit lieber für nächste Nähereien und mehr Ausmisten oder endlich Staubwischen… Mal gucken, ich bin noch zu keinem Entschluss gekommen und warte mal ab, welche Ideen du vielleicht für mich hast.

Heute freue ich mich erst einmal darüber, dass die Post angekommen ist. Hach, wie habe ich gestrahlt, als ich dazu Elkes E-Mail las: „…Deine Post war im Kasten. So ein dicker Brief! Und das Auspacken war eine große Freude. Weißt Du, dass ich noch nie so ein Etui genäht habe und meine Masken völlig unfachmännisch immer lose durch die Jackentaschen schlampern? Ich freu‘ mich! Auch wegen des schönen Stoffs. Das Webband bekommt… Liebe Anni, herzlichen Dank!!!!“ Den letzten Satz muss ich natürlich unvollendet stehen lassen, denn ich weiß ja nicht, ob der/die zu Beschenkende hier mitliest und ich will ja nichts im Vorfeld verraten. 😉

Der Dank gebührt dir, liebe Elke, für deine tolle Blogaktion und ein bisschen eigennützig darf ich ja auch noch im Bingo bei Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft für das Masken-Etui ein Häkchen setzen. Hach, läuft. ♥

[verlinkt]
Bingo! (siehe oben)
Creativsalat
DvD Dings vom Dienstag
HoT Handmade on Tuesday
Ufo Let’s finish old stuff
Ufo-Time

15 Gedanken zu „Masken-Etui für (m)eine Krisenheldin | antetanni näht

  1. Manu

    Hallo Anni,
    ich glaub‘ so Makentäschchen sollte ich auch noch nähen. Wir haben hier immer eingeschweiste von der Firma und so habe ich immer eine frische bei mir. Aber für die mal angezogene wäre so ein Täschchen echt praktisch – und ich könnte ein paar Stoffrestchen verarbeiten. Danke für die Idee!
    Liebe Grüße zu DIr
    Manu

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    1. antetanni Autor

      Guten Morgen, liebe Manu,

      wir nutzen auch die einzelverpackten Masken und im Vorrat (in der Tasche, im Auto usw.) ist das eine prima Sache. Die Maske, die ich in Gebrauch habe allerdings, die steckt in einem Etui, wenn ich sie gerade nicht vor Mund und Nase habe. Ich trage die Maske pro Woche maximal zwischen 4 Minuten (wenn ich am Präsenztag im Büro bin) und vielleicht 20 Minuten (falls ich doch mal zum Einkaufen gehen). Da fühlt sich die Maske im Etui ganz wohl und ich fasse nicht ständig mit den Händen dran, wenn sie in der Jackentasche steckt.

      Für Stoffreste ist das Maskenetui perfekt. Los geht’s! 😉

      Liebe Grüße postwendend zurück, starte gut in den Wochenteiler
      Anni

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      Antwort
  2. Pingback: Bingo! | antetanni lädt ein | antetanni

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